Einfache Einsätze, Einfältig Eingefädelt

Das Internet zerstört dein Leben.
Wer das sagt, lebt auch Glutenfrei.
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.
Früher war alles besser.
Die Leute denken einfach nicht nach.
Das interessiert doch niemanden.
Das sind halt so Naturgesetze.

Die Jugend von Heute hat keinen Respekt mehr.
All Cops Are Gay.
Diese verweichlichte Feminismuskultur macht meinen Sohn noch zur Schwuchtel.
Die Linksextremen sind doch genau so schlimm.
Deutschland geht vor die Hunde.
Die Presse lügt.
Son‘ kleinen Hitler bräuchten wir mal wieder.
Es war ja auch nicht alles schlecht.

PS: Dies ist kein Konsistenzartikel, nur ein Gedicht zum Sonntag (Bluttrinker Edition). Es gibt keine Konsistenzartikel mehr, es hat auch noch nie welche gegeben. Konsistenz ist eine Illusion. Zeit ist eine Illusion. Artikel sind eine Illusion. Alles ist eine Illusion. Wach endlich auf! Das Internet zerstört dein Leben!

Sparen Macht Frei: Über Satire, Neofaschismus und Bildungspolitik.

Ein satirisches Wahlplakat zu den StuPa-Wahlen 2014 mit der Aufschrift „Sparen Macht Frei!“, strategisch platziert direkt neben dem Schlagbaum, der den Eingang zur Universität markiert, ist verschwunden. Mindestens zwei weitere Plakate, soweit ich mich erinnern kann mit dem selben Spruch, ebenfalls. Offensichtlich fand irgendjemand dieses Plakat überhaupt nicht lustig. Ich kann das nachvollziehen, zweifellos ist so ein Spruch nicht einfach witzig. In diesem Text möchte ich versuchen, zumindest aus meiner Sicht zu erklären, warum wir das Plakat dennoch verwendet haben und warum ich hinter dieser Entscheidung stehe.

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Unser diesjähriger Wahlkampf behandelt im Grunde nur zwei Themen. Das eine ist die Inhaltslosigkeit von Wahlkämpfen im allgemeinen, ein Kernthema unserer Mutterorganisation der PARTEI, welches im Hinblick auf die vergangen Europa- und Kommunalwahlen zweifellos hochaktuell ist, wenn auch weniger im Bezug auf die StuPa Wahlen, wo die meisten Hochschulgruppen sich bemüht haben, mit Inhalten zu werben.
Das zweite Thema ist die Sparpolitik des Landes, und davon handelt natürlich auch das „Sparen Macht Frei!“-Plakat. Es sollte sich aber bei allen Betrachtern, die nicht komplett geschichtsvergessen sind, die Frage stellen, warum hier ein Spruch aus den Konzentrationslagern der Nazis als Grundlage genommen wird. Auf diese Frage gibt es verschiedene Antworten, einige offen sichtlicher, andere etwas weiter hergeholt.

Zunächst einmal war dieses Plakat als Provokation gedacht. Diese Aufgabe hätte es sicherlich erfüllt, wenn es denn mehr Leute zu Gesicht bekommen hätten. Aber auch so kann man feststellen, dass zumindest eine Person dermaßen provoziert war, dass sie sich zum Handeln angehalten fühlte, und das Plakat entfernte. Provokation ist einer der Grundbestandteile von guter Satire und Nazis ziehen immer, nicht umsonst hat die Titanic so viele Hitler-Titelbilder, auch wenn die Wirkung dort schon fast verloren geht, weil die Leute es schon gewohnt sind. Satire provoziert, um auf Missstände aufmerksam zu machen, und die Sparpolitik des Landes ist zweifellos ein Missstand aus unserer Sicht. Natürlich ist nicht das Land allein schuld, auch der Bund steckt viel zu wenig Geld in Bildung und ohne die Schuldenbremse hätten wir das Problem in dieser Form gar nicht. Dennoch habe ich nicht das Gefühl, es würde wirklich alles getan, um die Qualität der Bildung im Saarland trotz Sparmaßnamen so gut wie nur irgend möglich aufrecht zu erhalten. Einige Äußerungen von Annegret Kramp-Karrenbauer empfinde ich als äußerst bedenklich, es stellt sich doch das Gefühl ein, sie würde am liebsten eine Uni haben, die immer genau die Fachkräfte ausspuckt, die das Saarland gerade braucht. Dass sie sich den Protesten der Studierenden nicht stellt, sondern stattdessen behauptet, sie habe keine Zeit, dann aber auf einer anderen Veranstaltung im Saarland anwesend ist, fasse ich als persönliche Beleidigung auf, da wir Studenten ihre Zeit offenbar nicht Wert sind. Im Hinblick auf unser Plakat sei anzumerken, dass Geschichts- und Politikwissenschaftler wohl kaum gefragte Fachkräfte im Saarland sind. Dass wir sie trotzdem brauchen, zeigt der große Erfolg von rechtsgerichteten Parteien in ganz Europa.

In Frankreich wurde die widerliche Front National stärkste Kraft bei den Europawahlen. In Deutschland erreichte die AFD mit ihrer rechtskonservativen Führung und ekelhaft scheinheiligen Plakaten wie „Einwanderung Braucht Klare Regeln“ (Quasi die CDU-Version von „Ausländer Raus“) sieben Prozent und die „richtigen“ Nazis von der NPD ziehen auch ein. Letztere verdanken ihren Sitz natürlich, wie auch unsere glorreiche Mutterpartei, die PARTEI, dem Wegfall der 3%-Hürde, aber es sollte dennoch eine klare Erinnerung daran sein, dass es auch in Deutschland noch Nazis gibt, die im Übrigen einfach mal in Dresden versuchen, das Rathaus zu stürmen. Dies alles zeigt, dass die Vergangenheitsbewältigung in Deutschland (und ganz Europa) noch lange nicht abgeschlossen ist, und unser Plakat erinnert daran, mit einem Faustschlag ins Gesicht all jener, die dachten, „Arbeit Macht Frei“ sei nur son‘ Spruch aus dem Geschichtsunterricht. Wer als Flüchtling in Lebach fest sitzt, für den bekommt der Spruch noch mal eine ganz andere Bedeutung, da Asylbewerber in Deutschland üblicherweise nicht arbeiten dürfen und von Freiheit wohl kaum die Rede sein kann. Aber wir würden es uns natürlich gar nicht leisten können, all diese Menschen aufzunehmen, denn schließlich müssen wir aufgrund der Finanzkrise sparen.

Trotz all meiner wohlmeinender Polemik muss die Frage gestellt werden, ob der Zweck die Mittel rechtfertigt, ob es angemessen ist, die Nazivergangenheit herauf zu beschwören, zu riskieren, Opfern des Holocaust gegenüber respektlos zu wirken und alle Betrachter des Plakats zu provozieren und vor den Kopf zu stoßen, nur um die Sparpolitik der Landesregierung zu kritisieren.
Mir ist es das Wert, weil ich Bildung für so wichtig halte, weil ich der Ansicht bin, dass gebildete Menschen tendenziell weniger dumme Entscheidungen treffen (wie z.B. AFD oder Front National wählen), dass gebildete Menschen häufig mehr Geld verdienen und es sich deshalb leisten können, sozial zu sein, dass gebildete Menschen wissen, worauf „Sparen Macht Frei“ anspielt und versuchen, von der Vergangenheit zu lernen, denn Bildung ist Lernen. Für mich ist die beste Satire die, über die man Lacht, aber dann ein schlechtes Gewissen hat, weil es eigentlich gar nicht lustig ist. Ich möchte, dass den Leuten das Lachen in Hals stecken bleibt, damit sie darüber nachdenken, warum es eigentlich ja gar nicht lustig ist. Unser Plakat hat für mich dieses Ziel erfüllt, und darum stehe ich voll dahinter.

Letztendlich bin ich nicht böse, dass das Plakat verschwunden ist. Ich bin schließlich auch froh, wenn widerliche Plakate der NPD etc. verschwinden, das Entfernen von unerwünschten Botschaften aus dem öffentlichen Raum ist, sofern es von Privatpersonen aus geht, Zivilcourage und keine Zensur. Denn Meinungsfreiheit bedeutet zwar, dass man solche Plakate aufhängen kann, aber auch, dass Andere ihrer Abneigung dagegen Ausdruck verleihen, indem sie sie wieder abhängen. Aber ich finde es schade, dass dadurch die Chance einer Diskussion verloren gegangen ist (da ich nicht weiß, wer die Plakate abnahm), und dass dadurch weniger Leute die Chance haben, sich beleidigt zu fühlen oder, im besten Fall, ihr Lachen wieder herunter schlucken zu müssen. Deshalb schrieb ich diesen Text, so dass es vielleicht doch noch zu einer Diskussion kommt. Die Kommentarfunktion steht allen offen.

Die HOCHSCHULGRUPPE

Dir, Pöbel des Internets!

Dir nun sei gegeben die totale politische Aufklärung! Wisse, das vom 11. bis zum 15. Juni die Karten des politischen Mächtepoker an der UdS neu verteilt werden. Dabei ist eine kleine Hochschulgruppe entschlossen, bedingungslos das Ruder zu ergreifen und sich daran mit ganzer Kraft festzuklammern. Wer bei dieser seemännischen Metapher an die Piraten gedacht hat, hat weit gefehlt; Nein, wir reden hier von einer weit kleineren und weit entschlosseneren Hochschulgruppe. Natürlich es handelt sich, und kann sich auch um gar nichts anderes handeln, um die Hochschulgruppe für Organisierte, Christliche Hochschulpolitik im Sinne Cukunftsorientierter, Hierarchischer Umstrukturierungen, Liberal Grundsatzdynamik, Realorientierter Unabhängigkeit und Personalisierter Politik für den Einzelnen – die HOCHSCHULGRUPPE.

Da Wahlen oft sehr verwirrend und unübersichtlich sein können und damit ihr, etwaiges Stimmvieh, wisst, was ihr im oben genannten Zeitraum zu tun habt, hier eine kleine Liste von Instruktionen:

1. Wählt die HOCHSCHULGRUPPE.

Damit ihr dies nicht völlig blind machen müsst, hier nun das Programm zur Hochschulgruppe die HOCHSCHULGRUPPE:

Wahlprogramm

PRÄAMBEL

Wir, als die Hochschulgruppe für Organisierte Christliche Hochschulpolitik im Sinne Cukunftsorientierter, Hierarchischer Umstrukturierung, Liberaler Grundsatzdynamik, Realorientierter Unabhängigkeit und Personalisierter Politik für den Einzelnen, kurz die HOCHSCHULGRUPPE, werden den Studenten in den Mittelpunkt der Hochschulpolitik stellen. Wir sehen uns in dem aktuellen Geschehen gezwungen, jenen Schritt zu gehen, eine neue Alternative in dem Meinungsspektrum, eine Gruppierung der demokratischen Mitte, zu stellen.

Wir sehen uns durch die Verfassung mit ihren Grundwerten und der damit verbundenen Verantwortung, dazu gezwungen, in die Hochschulpolitik einzusteigen. Dabei sehen wir uns in der Tradition der Partei „Die Partei“ und die Grundwerte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit liegen uns besonders am Herzen. Aus diesem Selbstverständnis heraus, wird unser politisches Handeln motiviert und begründet sein.

Unsere ehrliche, faire Politik sorgt dafür, dass jedem Studenten unabhängig seiner Gesinnung, Religion, Geschlecht und sozialem Status ein freier Zugang zur Bildung zugesichert wird.

Unbedingter Wille zur Macht
Wir versprechen, sobald wir die Macht erlangt haben, alles in der diesen stehende zu tun, um diese auch zu erhalten und zu mehren. Insbesondere schließt dies, falls notwendig, ein Überarbeiten unseres Standpunktes zugunsten unseres Standes ein. Darauf geben wir unser Ehrenwort – wir wiederholen: Unser Ehrenwort!

Dezentralisierung des Campus
Um lästige Parkprobleme zu vermeiden haben wir einen ausgeklügelten Plan zur Umstrukturierung des Campus ausgearbeitet. Als Auslöser der Parkplatzknappheit konnten wir die Menschenmassen identifizieren, die werktäglich den Campus frequentieren. Da sich diese Menschenmassen zum größten Teil aus Studenten zusammensetzen, setzen wir uns dafür ein, dass künftig Professoren zu den Studenten nach Hause kommen, um sie dort zu unterrichten. Somit müssen Studenten künftig nur noch für das Nötigste an die Universität kommen und das Parkproblem wird sich dadurch erledigen. Den dadurch frei gewordenen Platz kann man dann alternativ benutzen, beispielsweise zur Veranstaltung von Partys, oder aber auch für Sexorgien von saarländischen Politikern.

Abschaffung der Universität als Volluniversität
Ob die Universität eine Volluniversität bleiben soll oder ob bestimmte Studiengänge aus Kostengründen abgeschafft werden sollten war im letzten Jahr immer wieder Diskussionsthema. Die zur Debatte stehenden Studiengänge waren Medizin und Rechtswissenschaften und in einer Petition haben sich über 2000 Personen für den Erhalt dieser Studiengänge ausgesprochen. Da dennoch wichtige Personen aus der Politik der Ansicht sind, dass die Universität als Volluniversität zu kostenintensiv ist und auch die Sympathien solch wichtiger Politiker unserer Hochschulgruppe wichtig sind, haben wir eine zukunftsweisende Lösung entwickelt. Wir sprechen uns gegen den Erhalt der Uni als Volluni aus, aber es sollen dabei keine populären Studiengänge mit vielen Studenten entfallen, sondern nur solche, deren Verlust niemanden juckt oder gar willkommen ist. Um diese Studiengänge zu bestimmen, sollte im Geiste der Petition eine Abstimmung durchgeführt werden. Die beiden unbeliebtesten Studiengänge werden dann abgeschafft.

Zu jedem vegetarischen Gericht ein Gratis-Schnitzel
Vegetarier leisten durch ihren Verzicht auf Fleisch einen wichtigen Beitrag zur globalen Ernährungsituation und tragen zur Reduzierung von Klimawandel verstärkenden Emissionen bei. Abgesehen von diesem Nutzen auf Globaler Ebene helfen sie auch ganz konkret unserer Mensa: Das Warteschlangenproblem am Komplettmenü würde durch noch mehr Vegetarier weiter entschärft. Leider kann man an den Warteschlangen klar ablesen, dass zumeist das vegetarische Gericht noch weniger beliebt als das Komplettmenü ist. Wir wollen deshalb sowohl die bereits bestehenden Vegetarier belohnen, als auch einen Anreiz für alle Anderen bieten, ihr Essverhalten zu überdenken. Darum fordern wir, dass es zu jedem Vegetarischen Menü ein kostenloses Schnitzel dazu gibt.

Verfolgung von Lobbyismus auch nach Eingang von Hinweisen bestimmter Interessengruppen
Lobbyismus wird in unserer heutigen Politiklandschaft zu einem immer größeren Problem. Auch in der Unipolitik muss deswegen Lobbyismus konsequent bekämpft werden. Wir werden deshalb allen Hinweisen gegenüber offen sein, die Lobbyismus anzeigen. Eine entsprechende Geste zur Stärkung des Arguments ist dabei eine gute Orientierungshilfe, um Denunziantentum von konstruktiver Kritik zu unterscheiden.

Wiedereinführung des Diplomstudiengangs
    Umstrukturierung zur Förderung der persönlichen Entwicklung der Studenten
Nach einigen Jahren nun, in denen die meisten Studiengänge auf das Bachelor-Master-System umgestellt wurden, muss man feststellen, dass dieses System gescheitert ist. Von den versprochenen Vorteilen spürt der Student in den Realität nichts, nur der auf ihm lastende Druck ist größer geworden. Darum fordern wir die Rückkehr zum Diplomstudiengang und eine neuerliche Umstellung der Studiengänge. Dabei soll der Fokus nicht nur auf den universitären Leistungen des Studenten liegen, sondern ebenfalls seine persönliche und charakterliche Entwicklung und Entfaltung fördern. Ein erster, wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Entschleunigung des Studiums zugunsten einem Mehr an Entwicklungszeit, die dem Studenten zur freien Weiterbildung zur Verfügung steht. Weitere Ansätze wären spezielle, von der Uni finanzierte und angebotene Kurse und Exkurse, z.B. Sadomasoseminare zur sexuellen Orientierung oder Studienfahrten nach Amsterdam, um die weiterführende Charakterbildung der Studenten durch Erfahrungen zu untermauern.

Mehr Computerkurse für Frauen, mehr Strick- und Webkurse für Männer um natürliche Defizite aufzuarbeiten
Gleichberechtigung ist auf unserem Unicampus überwiegend schon Realität. Nicht zuletzt das Gleichstellungsbüro leistet dazu Wertvolle Beiträge, indem u.A. Kurse angeboten werden, in denen Frauen ihre natürlichen Defizite in der Benutzung von Computern aufarbeiten können. So werden Kurse für Excel, Word, LaTex und Powerpoint angeboten, in denen Frauen unter sich sind und so entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse gefördert werden. Wir fordern, dass auch für Männer spezielle Kurse angeboten werden, die ihre natürlichen Defizite in Handarbeiten ausgleichen. Der Kurs für Webdesign ist dabei ein guter Anfang, doch zunächst müsste ein Grundlagen-Webkurs angeboten werden, der nur für Männer zugänglich ist. Auch Stricken, Häkeln und Nähen sollte auf ähnliche Weise gelehrt werden

Grüne Energie auf dem Campus
Der Klimawandel geht uns alle an und Atomkraft kann nicht die Lösung sein. Darum Fordern wir: Regenerativer Energieerzeugung auf dem Campus! Wir wollen, dass jeder Student wieder ohne schlechtes Gewissen seinen Laptop einstöpseln kann, kein Professor mehr aus Umweltbewusstsein statt aus didaktischen Gründen Kreide statt Beamer verwenden muss und dass Physikstudenten nicht mehr wegen ihrer Energiefressenden Experimente ausgegrenzt werden. Ein Schritt in diese Richtung wäre, auf dem Physiktower Windräder zu errichten. Diese Maßnahme bietet gleich drei Vorteile:
1.: Die Lage in großer Höhe steigert die Effizienz erheblich, da wesentlich größere Windgeschwindigkeiten möglich sind
2.: Die Energie ist da wo sie gebraucht wird: Nicht weit von den Informatikern mit ihren großen Servern und vielen Computern, nah an den Chemikern für ihre energiefressenden Elektrolysen und endothermen Reaktionen und direkt bei den Physikern mit ihren Energiefressenden Experimenten, frei nach dem Motto: Grüne Energie für schwarze Löcher!
3.: Durch die exponierte Lage der Windräder ist das Engagement der Uni zum Klimaschutz schon aus großer Entfernung sichtbar.

Freier Wikipediazugang – campusweit
Als Universität ist die UDS verpflichtet, freien Wissenszugang zu ermöglichen. Wir wollen deshalb dafür sorgen, dass jeder auf dem Campus jederzeit auf die wichtigste und verlässlichste Wissenschaftliche Quelle überhaupt, Wikipedia, zugreifen kann. Zu diesem Zweck werden überall auf dem Campus Stationen errichtet, in denen ein Mitarbeiter von Wikipedia auf Anfrage den passenden Artikel heraussucht und ihn der Wissenssuchenden Person übergibt.

Liberal orientierte Neustrukturierung des Campus-Center
Die Eröffnungen vom iCoffee und dem Starbooks auf dem Campus zeigt das Potenzial für Einrichtungen, die sich an wirtschaftlichen Größen, wenn auch nur dem Namen nach, orientieren. Doch warum sollten diese Größen nicht selbst auf dem Campus angesiedelt sein, warum sollte die Uni weiterhin von staatlichen und nicht von liberalen, wirtschaftlichen Interessen geprägt sein? Da das Campus-Center schon von einigen die freie Wirtschaft fördernden Einrichtungen besetzt wird (Unique, Bank1Saar, Unistore, Kammpus), sehen wir in ihm den perfekten Ausgangspunkt der weiteren liberal-wirtschaftlichen Expansion auf dem Campus. Damit fordern wir eine Umstrukturierung des Campus-Centers die vorsieht, bisher von nicht gewinnorientierten Einrichtungen besetzte Räumlichkeiten des Campus-Center für die Ansiedlung wirtschaftsstärkender Institutionen freizumachen.

Nutzung des ehemaligen Wohnheim D als Ruine
Die Schließung des Wohnheim D hat große Kommunikationsdefizite und präpubertäres Verhalten bei allen verantwortlichen Beteiligten an der Universität, in der Politik und im Studentenwerk aufgezeigt. Nun, da das Wohnheim geschlossen ist, ist die Zukunft der Gebäude C7.5-7 ungewiss, da jeglichen weiteren Schritte Geld verlangen, Geld, welches nicht vorhanden ist. Um durch die Gebäude keine weiteren Kosten entstehen zu lassen und keine weitere Kommunikation zwischen Uni, Politik und Studentenwerk zu fordern, setzen wir uns für deren Nutzung als Ruine ein. Sobald das Gebäude von Pflanzen überwuchert ist, würde es sich in die grüne Optik der Universität einpassen und wäre auch aus den Augen.

Wählt die HOCHSCHULGRUPPE!

Aus veraltetem Anlass: Nichtwähler und schamloses „Copy ’n Paste“

Danksagung an unsere Wähler

Wir, die Partei Deutscher Nichtwähler (PDN) wollen uns für den überragenden Erfolg unserer Hochschulgruppe bei den vergangenen StuPa-Wahlen bedanken. Wieder konnten wir mit Abstand die stärkste Kraft werden und blicken so auf eine breite Basis von Wahlberechtigten, welche bewusst nicht wählten, um uns zu unterstützen. Das überragende Ergebnis von 84,69% aller Stimmen überraschte selbst die Optimisten unserer Partei, obwohl wir ja schon von vergangenen Wahlen erfolgsverwöhnt sind.

Solch ein Sieg wäre natürlich nicht möglich gewesen ohne den fairen Wahlkampf der gegnerischen Gruppen, die uns auch dieses Jahr freundlicherweise indirekt unterstützen. Abgesehen von der rhetorischen Frage:„Ich werde wählen, du auch?“ (Die Antwort darauf kennen wir wohl alle) und einer konsequenten Nichtwähler-Nerv-Taktik vor der Mensa („Hast du schon gewählt?“) spielten uns die Gegner durch ihre Gleichförmigkeit bei gegenseitiger Ablehnung in die Hände.

Natürlich ist der starke Rückhalt auf dem Campus ein klarer Nichtwählerauftrag, den wir verantwortungsvoll übernehmen werden. Als Partei der schweigenden Mehrheit sprechen wir uns klar gegen alle von den Wählerparteien geforderten Positionen aus, getreu unseren Wahlspruch „keine Antwort ist auch eine Antwort“. So werden wir uns wieder mit aller zur Verfügung stehenden Macht für eine Wiedereinführung der Studiengebühren, mehrere kompliziertere Vorlesungsverwaltungssysteme auf Basis von Windows Vista, mehr Diskriminierung und Überwachung auf dem Campus, Erhöhung der Mensapreise, Erhaltung des Wohnheim D in seinem jetzigen Zustand, strenge Restriktionen beim Master, eine Abschaffung des Semestertickets und schließlich eine massive Erhöhung der Vergütung für StuPa-Abgeordnete einsetzen.

So bleibt uns am Ende nur, uns noch ein Mal herzlichst bei allen Unterstützern zu bedanken, und auch wenn Nichtwähler beizeiten diskriminiert werden, lasst euch sagen: Auch eure Stimme macht einen Unterschied!

Danksagung an unsere Wähler

Wir, die Partei Deutscher Nichtwähler (PDN) wollen uns für den überragenden Erfolg unseres Bürgermeisterkandidaten bei der vergangenen Bürgermeisterwahl in Saarbrücken bedanken. Wieder konnten wir mit Abstand die stärkste Kraft werden und blicken so auf eine breite Basis von Wahlberechtigten, welche bewusst nicht wählten, um uns zu unterstützen. Das überragende Ergebnis von 64,92% aller Stimmen überraschte selbst die Optimisten unserer Partei, obwohl wir ja schon von vergangenen Wahlen erfolgsverwöhnt sind. Solch ein Sieg wäre natürlich nicht möglich gewesen ohne den fairen Wahlkampf der gegnerischen Parteien, die uns auch dieses Jahr freundlicherweise indirekt unterstützen. Ein wahrhaft beispielhafter deutscher Wahlkampf, der erfreulicherweise nahezu Inhaltsfrei blieb, trieb selbst hartnäckige Nicht-Nichtwähler in unsere Arme.

Natürlich ist der starke Rückhalt in der Stadt ein klarer Nichtwählerauftrag, den wir verantwortungsvoll übernehmen werden. Als Partei der schweigenden Mehrheit sprechen wir uns klar gegen alle von den Wählerparteien geforderten Positionen aus, getreu unseren Wahlspruch „keine Antwort ist auch eine Antwort“. So werden wir uns wieder mit aller zur Verfügung stehenden Macht für Wut und Hiebe für unsere Stadt und ihre Menschen, Rezession und Faulheit (Arbeit ist Scheiße), die Abwesenheit von Peter Strobel, für den Tunnel und teure Kitas und schließlich gegen soziale Gerechtigkeit (nur für Volksdeutsche) einsetzen. Zudem möchten wir stolz verkünden: Wir finden SB zum Kotzen und sind auch nicht hier zu Hause!

So bleibt uns am Ende nur, uns noch ein Mal herzlichst bei allen Unterstützern zu bedanken, und auch wenn Nichtwähler beizeiten diskriminiert werden, lasst euch sagen: Auch eure Stimme macht einen Unterschied!

P.s.: Für Realsatire betreffend den zweiten Abschnitt siehe hier.