Inspiriert an der Bushaltestelle

Erst wenn der letzte Deutsche Politiker
von russichen Netzterroristen im Kotsturm begraben,
Erst wenn die letzte Deutsche Internetseite
von internationalen Anarchisten verunstaltet,
Erst wenn das letzte Deutsche Kraftwerk
von chinesischen Hackern abgeschaltet,
Erst wenn der letzte Deutsche Trecker
von nordkoreanischen Hacker-Bauern entführt,
Erst wenn der letzte Deutsche Elektrogrenzzaun
von afrikanischen Wirtschaftsflüchtlingen fernabgeschaltet
Erst wenn der letzte Deutsche ICE
von islamistischen Netzterroristen in einen Kindergarten gelenkt

Werdet ihr die Wahrheit erkennen:

Bundeswehr Werbung: "Deutschlands Freiheit wird auch im Cyber-Raum Verteidigt" in Frakturschrift.

Einfache Einsätze, Einfältig Eingefädelt

Das Internet zerstört dein Leben.
Wer das sagt, lebt auch Glutenfrei.
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.
Früher war alles besser.
Die Leute denken einfach nicht nach.
Das interessiert doch niemanden.
Das sind halt so Naturgesetze.

Die Jugend von Heute hat keinen Respekt mehr.
All Cops Are Gay.
Diese verweichlichte Feminismuskultur macht meinen Sohn noch zur Schwuchtel.
Die Linksextremen sind doch genau so schlimm.
Deutschland geht vor die Hunde.
Die Presse lügt.
Son‘ kleinen Hitler bräuchten wir mal wieder.
Es war ja auch nicht alles schlecht.

PS: Dies ist kein Konsistenzartikel, nur ein Gedicht zum Sonntag (Bluttrinker Edition). Es gibt keine Konsistenzartikel mehr, es hat auch noch nie welche gegeben. Konsistenz ist eine Illusion. Zeit ist eine Illusion. Artikel sind eine Illusion. Alles ist eine Illusion. Wach endlich auf! Das Internet zerstört dein Leben!

Sparen Macht Frei: Über Satire, Neofaschismus und Bildungspolitik.

Ein satirisches Wahlplakat zu den StuPa-Wahlen 2014 mit der Aufschrift „Sparen Macht Frei!“, strategisch platziert direkt neben dem Schlagbaum, der den Eingang zur Universität markiert, ist verschwunden. Mindestens zwei weitere Plakate, soweit ich mich erinnern kann mit dem selben Spruch, ebenfalls. Offensichtlich fand irgendjemand dieses Plakat überhaupt nicht lustig. Ich kann das nachvollziehen, zweifellos ist so ein Spruch nicht einfach witzig. In diesem Text möchte ich versuchen, zumindest aus meiner Sicht zu erklären, warum wir das Plakat dennoch verwendet haben und warum ich hinter dieser Entscheidung stehe.

sparen_macht_frei

Unser diesjähriger Wahlkampf behandelt im Grunde nur zwei Themen. Das eine ist die Inhaltslosigkeit von Wahlkämpfen im allgemeinen, ein Kernthema unserer Mutterorganisation der PARTEI, welches im Hinblick auf die vergangen Europa- und Kommunalwahlen zweifellos hochaktuell ist, wenn auch weniger im Bezug auf die StuPa Wahlen, wo die meisten Hochschulgruppen sich bemüht haben, mit Inhalten zu werben.
Das zweite Thema ist die Sparpolitik des Landes, und davon handelt natürlich auch das „Sparen Macht Frei!“-Plakat. Es sollte sich aber bei allen Betrachtern, die nicht komplett geschichtsvergessen sind, die Frage stellen, warum hier ein Spruch aus den Konzentrationslagern der Nazis als Grundlage genommen wird. Auf diese Frage gibt es verschiedene Antworten, einige offen sichtlicher, andere etwas weiter hergeholt.

Zunächst einmal war dieses Plakat als Provokation gedacht. Diese Aufgabe hätte es sicherlich erfüllt, wenn es denn mehr Leute zu Gesicht bekommen hätten. Aber auch so kann man feststellen, dass zumindest eine Person dermaßen provoziert war, dass sie sich zum Handeln angehalten fühlte, und das Plakat entfernte. Provokation ist einer der Grundbestandteile von guter Satire und Nazis ziehen immer, nicht umsonst hat die Titanic so viele Hitler-Titelbilder, auch wenn die Wirkung dort schon fast verloren geht, weil die Leute es schon gewohnt sind. Satire provoziert, um auf Missstände aufmerksam zu machen, und die Sparpolitik des Landes ist zweifellos ein Missstand aus unserer Sicht. Natürlich ist nicht das Land allein schuld, auch der Bund steckt viel zu wenig Geld in Bildung und ohne die Schuldenbremse hätten wir das Problem in dieser Form gar nicht. Dennoch habe ich nicht das Gefühl, es würde wirklich alles getan, um die Qualität der Bildung im Saarland trotz Sparmaßnamen so gut wie nur irgend möglich aufrecht zu erhalten. Einige Äußerungen von Annegret Kramp-Karrenbauer empfinde ich als äußerst bedenklich, es stellt sich doch das Gefühl ein, sie würde am liebsten eine Uni haben, die immer genau die Fachkräfte ausspuckt, die das Saarland gerade braucht. Dass sie sich den Protesten der Studierenden nicht stellt, sondern stattdessen behauptet, sie habe keine Zeit, dann aber auf einer anderen Veranstaltung im Saarland anwesend ist, fasse ich als persönliche Beleidigung auf, da wir Studenten ihre Zeit offenbar nicht Wert sind. Im Hinblick auf unser Plakat sei anzumerken, dass Geschichts- und Politikwissenschaftler wohl kaum gefragte Fachkräfte im Saarland sind. Dass wir sie trotzdem brauchen, zeigt der große Erfolg von rechtsgerichteten Parteien in ganz Europa.

In Frankreich wurde die widerliche Front National stärkste Kraft bei den Europawahlen. In Deutschland erreichte die AFD mit ihrer rechtskonservativen Führung und ekelhaft scheinheiligen Plakaten wie „Einwanderung Braucht Klare Regeln“ (Quasi die CDU-Version von „Ausländer Raus“) sieben Prozent und die „richtigen“ Nazis von der NPD ziehen auch ein. Letztere verdanken ihren Sitz natürlich, wie auch unsere glorreiche Mutterpartei, die PARTEI, dem Wegfall der 3%-Hürde, aber es sollte dennoch eine klare Erinnerung daran sein, dass es auch in Deutschland noch Nazis gibt, die im Übrigen einfach mal in Dresden versuchen, das Rathaus zu stürmen. Dies alles zeigt, dass die Vergangenheitsbewältigung in Deutschland (und ganz Europa) noch lange nicht abgeschlossen ist, und unser Plakat erinnert daran, mit einem Faustschlag ins Gesicht all jener, die dachten, „Arbeit Macht Frei“ sei nur son‘ Spruch aus dem Geschichtsunterricht. Wer als Flüchtling in Lebach fest sitzt, für den bekommt der Spruch noch mal eine ganz andere Bedeutung, da Asylbewerber in Deutschland üblicherweise nicht arbeiten dürfen und von Freiheit wohl kaum die Rede sein kann. Aber wir würden es uns natürlich gar nicht leisten können, all diese Menschen aufzunehmen, denn schließlich müssen wir aufgrund der Finanzkrise sparen.

Trotz all meiner wohlmeinender Polemik muss die Frage gestellt werden, ob der Zweck die Mittel rechtfertigt, ob es angemessen ist, die Nazivergangenheit herauf zu beschwören, zu riskieren, Opfern des Holocaust gegenüber respektlos zu wirken und alle Betrachter des Plakats zu provozieren und vor den Kopf zu stoßen, nur um die Sparpolitik der Landesregierung zu kritisieren.
Mir ist es das Wert, weil ich Bildung für so wichtig halte, weil ich der Ansicht bin, dass gebildete Menschen tendenziell weniger dumme Entscheidungen treffen (wie z.B. AFD oder Front National wählen), dass gebildete Menschen häufig mehr Geld verdienen und es sich deshalb leisten können, sozial zu sein, dass gebildete Menschen wissen, worauf „Sparen Macht Frei“ anspielt und versuchen, von der Vergangenheit zu lernen, denn Bildung ist Lernen. Für mich ist die beste Satire die, über die man Lacht, aber dann ein schlechtes Gewissen hat, weil es eigentlich gar nicht lustig ist. Ich möchte, dass den Leuten das Lachen in Hals stecken bleibt, damit sie darüber nachdenken, warum es eigentlich ja gar nicht lustig ist. Unser Plakat hat für mich dieses Ziel erfüllt, und darum stehe ich voll dahinter.

Letztendlich bin ich nicht böse, dass das Plakat verschwunden ist. Ich bin schließlich auch froh, wenn widerliche Plakate der NPD etc. verschwinden, das Entfernen von unerwünschten Botschaften aus dem öffentlichen Raum ist, sofern es von Privatpersonen aus geht, Zivilcourage und keine Zensur. Denn Meinungsfreiheit bedeutet zwar, dass man solche Plakate aufhängen kann, aber auch, dass Andere ihrer Abneigung dagegen Ausdruck verleihen, indem sie sie wieder abhängen. Aber ich finde es schade, dass dadurch die Chance einer Diskussion verloren gegangen ist (da ich nicht weiß, wer die Plakate abnahm), und dass dadurch weniger Leute die Chance haben, sich beleidigt zu fühlen oder, im besten Fall, ihr Lachen wieder herunter schlucken zu müssen. Deshalb schrieb ich diesen Text, so dass es vielleicht doch noch zu einer Diskussion kommt. Die Kommentarfunktion steht allen offen.

Totale Indoktrination Einer Festen Gesetzmäßigkeit Aller Nachfolgenden Gedichte

Konsistenz erstrebend, immer noch, raune ich chancenlos hinter Titanen im Geschäfte exzellenter, reicher, bisweilen ausgefallener, unerreichbarer Literatur (immer chromglänzend), her. Es reimt aber ungemein triefend ohne rechten Tiefgang. Richtig immense, folgenschwere, fehlerfreie Texte inspiriert massive menschliche Erfahrung. Reiche, verwöhnte, ölgesalbte Labertaschen lehren im Grunde immer nur seichte Tatsachen.
Heute endet man alle ärgerlichen, lebenserschwerenden Tätigkeiten eher. Reicht es, Tieren Haltungsräume einen Meters eben noch offenzuhalten?
„Hilfe“, nuschelte er händeringend, immer noch heftig abhustend, seine sehr ekelhafte
Nervenerkrankung deutete nahezu unerträgliches Siechen. Chromosomverändernde Höllenstrahlung emittieren Leichtwasserreaktoren, trotzdem ermöglicht Reichtum total reiner Energie fantastische Fertigungskraft.
Lasst im chromveredelten Hundekot inserieren: „Niemand scheißt ein richtig bedeutsames Epos für ohnmächtige Ritter, tragt gefälligst ehrenhaft Gefallene ab.“ Noch
gibt es nirgends eine rechtschaffene Garantie, rigeros öde, seelenlose Sabbeleien einzustampfen. Nun aber bettelt, erzittert, rennt narrenhaft im Elfenwald: Man absolvierte
nämlich die Endlösung, mehrfach gab* es fade, ähnliche, langatmige, lügenbasierte, tiefgangslose Sätze.


Bonus als Wiedergutmachung für letzten Monat:

Vollen Oregano riechenden Nasenalkoholika einschenk‘! Umstürzler: nachforsche dafür haarspalterisch Indochina. NRW trinken; emotionsfrei nörgele. Ekeln Illustrierte nebst Waren AI? Horch, Rind, ein rau‘ Klee. Abfordern nunmehr Oberkommando: Nerv!

*An dieser Stelle hatte sich im Original ein Fehler eingeschlichen. Die ursprüngliche Formulierung war: „niemals gibt“ statt „mehrfach gab“.

Cancelled Consistency

Today I somewhat break the consistency, because I am on vacation and did not manage to get my post done in time in order to set it to publish at the right time (ALL HAIL LORD HELIX). In order to further break consistency with the previous posts and to make the alliteration work, I am also writing this in English, as you can plainly read. Take it as a first taste of my next epic post, which can not be hyped enough, in which:

  • I will write in English as well!
  • I will finally reveal my „secret“ sideblog!
  • I will include a link to a webcomic that was supposed to become porn but then turned into comedy instead (while still featuring a lot of porn).
  • I will make references to „The Wall“.
  • I will include a lot of other stuff not listed here in order to not spoil the „surprise“.

Mentioned post will probably not be up for another few weeks, but I will try to post another „consistency“ post on the appropriate date next month, which will hopefully include the „Endlösung der Akronymfrage“.

Konstante Konsistenz (oder auch Heizölrückstoßabdämpfung)

Am abartigsten Anfang alliterierte alles. Bei Blogeinträgen befreite bahnbrechendes Berechnen Buchstabenbereiche. Christliche Chroniken codieren Chancenlosigkeit. Doch diese Durchschnittlichkeit darf der Diensthabende dankbar drangeben. Endlich entbinden ethische Einfaltspinsel einen ebenso. „Fort, Fischverschlinger, fort, Franzose, Froschfresser, fort, Fanatiker, fort, Fremdling“: fremde Farben, Formen, Formalien fabrizieren folgenschweren Fremdenhass, fort, Fortschreier! Geiziges Gedankengut gefährdet ganze Gesellschaften. Hungriges herbeisehnen halbwegs heiler Hirnwindungen hilft Hass hinfortzutreiben. Im Idealfall inkrementieren intelligente Ideen immerzu. Jedoch jagen Jesusschreier jahrelang jeden Jenseitsverneinenden. Kein krimineller krepiert konstant, Kirchen kollabieren, Kronen kränkeln, kreatives Kontra konzentriert Konstruktive Kritik. Langahtmigem labern längst lebloser Lügenprediger loblos lohnkürzen, lieber lohnenswert, lang, lustvoll leben. Minutiöse Melodramatik mag manche Menschen mit Missgunst markieren, Morde motivieren, Millionengewinne maskieren. Nicht nur nutzloses neinsagen nähren Nichtatheisten, Nervennahrung nützt Nachbarn. Ohne offensive Ohnmachtsverbreitung, Onanieverbote, Offenheitsablehnung, Organspendenablehnung, Ovulationszwang: OK! Predigt prachtvolle, positive, persönliche, produktive, panzerzerstörende, postaufklärerische Perfektion, Priester. Quälend quasifaschistische Quellenfalschzitate quälen Queers. Ruchlose Rechtsausleger ruinierend rechthaberisch Randgruppen, Randalierende Rechte rufen „Richtig“! Sonderfälle suchend schreien Skandalliebhaber „Sicherheit“, Sonderrechte selbstzuteilend. Terrorbekämpfung tilgt Transparenz, Totalüberwachung trifft Tischler, Tennislehrer, Transvestiten, Turmbauer, Tiefbauer, Transrapidführer, Timmeler, Taschentuchbenutzer, Tofufresser, Tänzer, Turnbeutelhersteller, Tote. Unter Umständen unternehmen Untergebene unkontrollierte Ueberwachung unserer Unterkünfte. Verhaltensauffälligkeiten verursachen vielerorts volkommende Verwirrung. Wir wollen Wahrheiten, Wohlstand, Wahnsinn, Widerstand. Xenophilie! Yseria yogatrainiert Yaks, Ygdrassil. Zuletzt zerfallen Zeilen zunehmend, ziemlich zermürbend.

Studileaks: Neue Enthüllungen!

Verehrte Leser, es ist uns erneut gelungen, an wichtige Dokumente des Studentenwerks zu gelangen. Dieses Mal konnten wir eine Depesche, bestehend aus zwei Dokumenten, sogar direkt abfangen. Nach dem wir den ganzen Tag unter Hochdruck die Echtheit dieser brisanten Enthüllungen geprüft haben, können wir die Schriftstücke nun veröffentlichen.

Dokument 2:

Codename: Blitzkrieg
AZ: Rad-10-Flur

Ein weiterer Erfolg in der Ungezieferbekämpfung ist errungen worden! Nach einem Gestern gestellten Ultimatum, alle Fahrräder bis 11 Uhr aus dem „Fahrradkeller“ zu entfernen, konnten wir heute unter Mithilfe des IM 0042, Codename „Meister“, die Wohnheimbesetzer ihrer Mobilität berauben. Wie unsere hochrangigen Analysten bereits errechnet hatten, wurden das studentische Ungeziefer durch die Zeitangabe von 11 Uhr in Sicherheit gewiegt und gab seinem natürlichen Trieb zum Ausschlafen nach. Wir konnten unsere Aktion daher völlig ungestört bis ca. 9:30 abschließen. Zudem können wir aufgrund des bisher kaum erfolgten Protests schließen, dass unsere Verschleierungstaktik mit Hinweis auf ein Ominöses „Amt für Brand- und Zivilschutz“ ebenfalls Erfolg hatte.
Somit ist ein weiterer Ursprünglich die Plage nährender Bereich unter dem nach wie vor effektiven Vorwand des „Brandschutzes“ in einen abrissfertigen Zustand versetzt worden.

Dokument 3:

Codename: Kriegsnebel
AZ: Sof-11,5-Zwi

Die Verwirrung der Besetzer ausnutzend konnte heute unter dem Mantel der Aktion „Blitzkrieg“ das optionale Zusatzziel erreicht werden: Durch die Entfernung aller Sitzgelegenheiten im sog. „Suchtzentrum“ konnte das Ungeziefer eines weiteren sozialen Treffpunktes beraubt werden. Auch hier muss lobend die Hilfe von IM 0042 „Meister“ erwähnt werden. Seit langem schon waren die dort platzierten Möbel nicht nur Heimstatt eines DNA-Backups der Besetzer sondern zudem Treffpunkt für Guerillatruppen (siehe auch „Christbaumvorfall“) sowie wöchentliche Sammelstelle für Heimbar-Sympatisanten.
Wir sind zuversichtlich, durch diesen Erfolg einen weiteren Beitrag zur völligen Austrocknung aller Gemeinschaft unter den Besetzern geleistet zu haben, um somit die Resistenz selbiger weiter zu schwächen.

ANMERKUNG: AUFGRUND NEUESTER ERKENNTISSE SEHEN WIR UNS GEZWUNGEN, DIESE DOKUMENTE SOFORT OHNE WEITERE PRÜFUNG ZU VERÖFFENTLICHEN, DA DAS STUDENTENWERK OFFENBAR SCHON EHER ALS ERWARTET  ZUM TOTALEN KRIEG ÜBERGEHT.