Die Weihnachtstrilogie: Dritter Teil

Dir, weihnachtlicher Pöbel des Internets!

Wer hätte damit gerechnet? Ein Artikel! Im Eulenzombie! Am heiligen Abend! Meine Güte, meine Güte. Wie konnte Gott das zulassen? Und dann die Überschrift! „Die Weihnachtstrilogie: Dritter Teil“! Was hat das alles zu bedeuten?! Könnte es sein, ja bestünde denn die kleinste Möglichkeit, dass die mit großem Trara angekündigte Weihnachtstrilogie endlich einen Abschluss, endlich ein würdiges Ende, endlich einen dritten Teil bekommt?! Nun, der Tag ist noch lang und wir werden sehen …

Zunächst einmal: Die Weihnachtstrilogie, was ist das eigentlich und wie kann der Autor den obigen Absatz rechtfertigen? Nun, es begab sich zu jener Zeit, als der Eulenzombie erst drei Monate alt, aber schon die Hälfte der heute verfügbaren Artikel geschrieben waren, dass unerwartet ein Film niederkam auf zwei der Autoren dieses illustren Blogs. Es war ein Film, dessen Name nicht genannt werden darf, denn er war vorhersehbar und schlecht und obendrein auch noch … ein Weihnachtsfilm. Dieser zerstörte ihren Glauben an das Fest der Nächstenliebe und Nachts wachten sie schweißgebadet auf, geweckt vom Grauen einer sich im Tiefflug befindlichen Schwadron Hubschrauber, die die sich nähernde Kleinstadt mit dröhnendem Jingle Bells beschallten, bevor sie über die Stadt und das Krippenspiel kam und ein glückliches und friedvolles Happy End brachte. Die gepeinigten Autoren beschlossen, nun da das Fest durch den Film verdorben war wie ein Weihnachtsbraten, den man im finsteren Tann liegengelassen hatte und der dementsprechend von Gewürm und Maden durchlöchert, dass sie dieses Ungemach mit anderen Menschen teilen wollten. Daher sollten drei Geschichten entstehen, die eine boshafter als die andere, die den Lesern den Spaß an ihren Geschenken verderben, die Schokolade bitter machen und den Weihnachtsmann weinen lassen.
So geschah es das zwei Geschichten erschienen, böse und ganz und gar unweihnachtlich. Doch die dritte Geschichte blieb aus. Es gibt Gerüchte, dass die dritte Geschichte so abartig und niederträchtig war, dass die Kupfer- und Glasfaserleitungen, durch die sie übertragen werden sollte, verödeten und ein armer Mitarbeiter der Telekom bei Wartungsarbeiten in den Kabelschächten nur eine schwarze, schleimige Masse vorfand, die von solch absoluter Dunkelheit war, wie sie nur das absolute Böse hervorbringen kann. Die Masse, erwachte zum Leben und überwältigte den armen Mitarbeiter, der seit dem nie mehr gesehen ward.
Dies sind natürlich nur Gerüchte, doch nun wird sie tatsächlich kommen:

Die dritte Geschichte der Weihnachtstrilogie.

Ein Narr ist jedoch der, der glaubt sie würde heute pünktlich erscheinen. Das tut sie natürlich nicht, denn so eine Geschichte will auch geschrieben werden und sie lässt sich nicht so einfach verfassen, wie so eine reißerische Einleitung bzw. Ankündigung.
Bis die Geschichte tatsächlich erscheint kann man ja die alten Geschichten noch einmal lesen oder sich die Wartezeit hiermit versüßen:

Für alle, die tatsächlich gehofft haben, jetzt schon den dritten Teil der Weihnachtstrilogie zu lesen: Tja, Pech gehabt. Aber noch ist nicht aller Feiertage Abend.

Mögen Eure Weihnachtstage bis zum Erscheinen der Geschichte froh sein. Danach werden sie es nicht mehr sein.