Delays

I want to write of the stars

but the stars are far away, and complicated

I want to write, of the lovers under the stars

but my mind is somewhere else, and convoluted

I want to create, art, music, text, anything, anything but pointless pixels

but I can’t even come up with a good ending for this poem

Donnerstagsgedicht

Warum aber, fragt man sich,
gibt es dich für mich,
geb ich mir zu dir,
wird ein ich zum wir

Warum aber, fragt man nicht,
wurden wir zum ich,
sahen wir die wahre Freiheit
nur in unserer Einsamkeit

Warum lernten wir zu überzeugen
oder uns den anderen zu beugen
So dass wir erst vergessen mussten
eh wir uns zu verstehen wussten.

Wednesday Poem

For all of me and all of you
we made a truly mighty stew
and from our pot we drink the brew
to keep the cake and eat it too.

But no-one saw the ice caps thaw
as we burned coal to build our awe,
we knew it well but always tell
of need to quell the hardship of the poor.

Yet poor remain the huddled masses
and though they teach it in the classes
a true improvement rarely passes.

Farewell oh world of things a plenty,
I only need one hat not twenty,
and certainly no virtual ones.

And while we give up many things,
and for the better,
we need to keep those things that matter,
technology that keeps alive and healthy,
those who need it, not just the wealthy,
but everyone who wouldn’t thrive
in a hunter-gatherer life.

So really what we need to do,
is not make more,
but to make due,
we have enough, I’m sure of it,
it’s just that some are full of it,
while others really live like shit
and those between are taught to increase
rather than to find their own peace.

But seriously we (or most of us, at least) desperately need to reflect, re-evaluate and re-think our relationships with things.

Montagsgedicht

Mehr als nur mein Blick er streift dich
Mehr nur als ein Stift der schrieb dich
Deine Gedanken bohrten sich tief
Gerade als ich wachte, als ich schlief
Alles wird von dir umgeben
Was du sagst bestimmt mein Leben

Versuche doch noch dir zu fliehen
Mich deinem Bann gar zu entziehen
Jedoch wohin mein Blick nur schweift
Du bist es der ihn sich stets greift
Es scheint, der Kampf ist lang verloren
War es schon eh ich geboren

Repetition

Dir, Pöbel des Internets!

Zur Erbauung, so es denn taugt. Sonst nimm es leichten Herzens und lache. Stille Wasser mögen tief sein, doch trockene Brunnen führen kein Wasser. Aber sind sie deshalb weniger tief? Die Antwort wartet in folgendem Gedicht.

Es ist Zeit

Es ist Zeit!
Wann hat die Angst gesiegt über offene Türen hin zu leuchtender Dunkelheit?

Schwer ist der Geist der
Schwer isst der Geist der
Schwer ist der Geist der
Schwer isst der Geist der
  [beginne wieder von vorn]
              Oder von hinten!

Wie wäre das?
      Nicht etwas das du magst
      Als du so da lagst
      Und noch immer nicht wagst
      Und noch immer dich fragst
Weil du nicht:
      Magst
Und nicht:
      Wagst
Sondern nur:
      Lagst
Und:
  Fragst Fragst Fragst Fragst Fragst Fragst
  Fragst Fragst Fragst Fragst Fragst Fragst
  Fragst Fragst Fragst Fragst Fragst Fragst
  Fragst Fragst Fragst Fragst Fragst Fragst Nagst

Jedes Wort drehen und winden
Hineinzusteigen und nicht mehr!
 Herauszufinden
Was du eigentlich wolltest

Aber wer weiß das schon?
  [dieses gedicht ganz sicher
              nicht]

Was haben wir gelernt?

Wiederholung: Wiederholung
  [zu einfach, mehr elan bitte]

Wiederholung: Alles was bisher geschah
  [nicht zielstrebig genug]

Widderholung: Substantiv, feminin; Verballhornung des Wortes „Rehkapitulation“, frei erfunden; beschreibt die traditionelle Jagd nach einem Hol (Paarhufer) bei eingeborenen Alpenstämmen; dient dem Beweis der Männlichkeit und der Festigung des Patriarchats
  [nur leidlich besser; egal]

Freundlicher Schlusssatz:
Das nächste Mal wird es besser
  [vorne wieder am beginn]

A Poem About [REDACTED]

There is something in my house.
I can not see it nor smell,
I can not hear it nor tell:
If I’m near it,
if I fear it,
if I fell.

There is something in my house,
in the air,
in the chair
and the shelves.
It’s in my books,
on my desk,
it is in my monitor and looks.
My phone is full of it,
my toothbrush and my head.
It has followed me here.
It has been all around me,
since the day that I was born.

There it is again.
You are looking right at it,
on your screen
and in the mirror.
It is the beauty,
the unbelievable mayhem,
the power,
the incomprehensible network
of unthinkable scope and complexity.

It is the downfall of all
and saviour of some.
It is destroying us in the most beautiful and horrible ways.
It will not end
through a peaceful change
nor a violent revolution.
It will end on the day
that humanity as we know it
will end,
for better or worse.

Now tell me,
Son of Marx,
Daughter of Luxemburg,
tell me,
what could possibly
be more scary,
more important,
than global market capitalism?
And whom would you ask to find out?

Dies ist kein Lebenszeichen …

… dies ist nur: Prokrastination …
Ja dies ist nur ein Artikel über Prokrastination …

Dir, Pöbel des Internets!

Zugegebenermaßen die Einleitung war etwas holprig gesungen und passt auch rein von der Silbenanzahl nicht so zur Melodie, aber was soll man machen. Wie der Titel schon mitteilt, dies ist auch gar kein Lebenszeichen des Eulenzombies. Die Autoren sind längst sesshaft geworden und verbringen ihre Zeit mit dem Pflegen ihres Vorgartens um die Nachbarn zu beeindrucken, über die so trefflich hinter vorgehaltener Hand ob ihrer Spießigkeit abgelästert wird. Was ich mich allerdings frage ist: Wer sind diese Leute, die diese Seite (zugegebenermaßen recht selten, aber nichtsdestotrotz) noch immer frequentieren?

Als TheDedem aber alleine war, sprach er also zu seinem Herzen: „Sollte es denn möglich sein! Dieser anonyme Besucher hat in seinem Walde noch nichts davon gehört, dass der Eulenzombie tot ist!“

Aber nun zur Sache: Ja dies ist nuuur … ein artikelüberprokratinatiooon …

Taumeln durch den Tag

Taumeln durch den Tag
Zeit zieht vorbei hinter dem Fenster
Was mache ich?
 Stunden zerinnen, zerfasern
  Gedanken um ein
  Schwarzes Loch
 Nicht hineinschauen!
Aber fallen
 Durch die Minuten
  Bis zum Abend
   Ohne
    Taten
Taten? Was ist das?
Ich denke nicht ich tue nichts nur … Doch!

Zeitgeschehen! Irgendwo ist irgendwas passiert oder wird passieren und irgendwer schreibt darüber Das ist doch wichtig Oder nicht Das ist doch wichtig wenn etwas passiert Oder nicht Wichtig Oder nicht Oder nicht Wichtig Wichtig Wichtig Wichtig!

Was ist wichtig?
Nur nicht ablenken lassen von
Was?
Was hab ich gemacht
Die Zeit zieht vorbei draußen am Fenster
Ich hab nichts gemacht
Aber endlich kann ich ins Bett
 Und denke an all die Sachen
 Die ich morgen mache
Irgendwann

Inspiriert an der Bushaltestelle

Erst wenn der letzte Deutsche Politiker
von russichen Netzterroristen im Kotsturm begraben,
Erst wenn die letzte Deutsche Internetseite
von internationalen Anarchisten verunstaltet,
Erst wenn das letzte Deutsche Kraftwerk
von chinesischen Hackern abgeschaltet,
Erst wenn der letzte Deutsche Trecker
von nordkoreanischen Hacker-Bauern entführt,
Erst wenn der letzte Deutsche Elektrogrenzzaun
von afrikanischen Wirtschaftsflüchtlingen fernabgeschaltet
Erst wenn der letzte Deutsche ICE
von islamistischen Netzterroristen in einen Kindergarten gelenkt

Werdet ihr die Wahrheit erkennen:

Bundeswehr Werbung: "Deutschlands Freiheit wird auch im Cyber-Raum Verteidigt" in Frakturschrift.