Gedicht Zum Sonntag (Bluttrinker Edition)

Dir, Pöbel des Internets! Es ist Sonntag, hier ist dein Gedicht.

Die kulturell ungebildeten Atheisten unter euch seien darauf hingewiesen, dass es sich hier um eine Art Parodie/Hommage(?)/Anspielung auf Paul Gerhardts „Wie Soll Ich Dich Empfangen“ handelt, es darf also auch gesungen werden (nach der Melodie von Johann Crüger)! Die Annegret, um die es hier geht, wird dies als gute Christin natürlich direkt erkennen und einen Ohrwurm bekommen. Es sei euch also empfohlen, dies Gedicht mental (oder gerne auch real) zu singen, damit es voll zur Entfaltung kommen kann.

Wie Soll Ich Dich Empfangen (Wie Demonstrieren Dir)

Wie soll ich dich empfangen,
Und wie begegnen dir?
Um Bildung muss ich bangen,
Geld gibt es nicht von ihr.
Oh Anne, Anne setze
Doch nicht den Rotstift an,
Damit, was‘ Saarland rette
Weiter gedeihen kann.

Die Annegret streut Phrasen
Und leere Worte hin,
Und ich will ihr klarmachen:
Die Uni hat nen Sinn.
Mein Hirne soll ihr grünen
In stetem Lob und Fleiß,
Der Wissenschaft nun dienen,
So gut es kann und weiß.

Was hast du unterlassen
Zu retten unsre Freud?
Als die Parteien saßen
Im Finanzierungsstreit.
Als uns das Geld genommen,
Da hast du zugestimmt.
Wir stehen wie benommen,
Die Zukunft man uns nimmt.

Ich war jung, ungebildet
Die Uni macht mich groß
Lernt‘ hier wie man sich findet
Ist nicht Ausbildung bloß!
Drum hebt sie hoch zu Ehren
Und schenkt ihr großes Gut.
Nur so kann gutes werden.
Anne, schenk neuen Mut!