Einfache Einsätze, Einfältig Eingefädelt

Das Internet zerstört dein Leben.
Wer das sagt, lebt auch Glutenfrei.
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.
Früher war alles besser.
Die Leute denken einfach nicht nach.
Das interessiert doch niemanden.
Das sind halt so Naturgesetze.

Die Jugend von Heute hat keinen Respekt mehr.
All Cops Are Gay.
Diese verweichlichte Feminismuskultur macht meinen Sohn noch zur Schwuchtel.
Die Linksextremen sind doch genau so schlimm.
Deutschland geht vor die Hunde.
Die Presse lügt.
Son‘ kleinen Hitler bräuchten wir mal wieder.
Es war ja auch nicht alles schlecht.

PS: Dies ist kein Konsistenzartikel, nur ein Gedicht zum Sonntag (Bluttrinker Edition). Es gibt keine Konsistenzartikel mehr, es hat auch noch nie welche gegeben. Konsistenz ist eine Illusion. Zeit ist eine Illusion. Artikel sind eine Illusion. Alles ist eine Illusion. Wach endlich auf! Das Internet zerstört dein Leben!

Die Hochschulgruppe für organisierte christliche Hochschulpolitik im Sinne cukunftsorientierter hierarchischer Umstrukturierung, liberaler Grundsatzdynamik, realorientierter Unabhängigkeit und personalisierter Politik für den Einzelnen stellt …

… ihre Plakate für den StuPa-Wahlkampf 2014 vor.

Und hier sind sie auch schon, die Plakate:

alternative_für_homburg inhalte merkel sparen_macht_frei studiengebühren wirtschaft

Die HOCHSCHULGRUPPE

Dir, Pöbel des Internets!

Dir nun sei gegeben die totale politische Aufklärung! Wisse, das vom 11. bis zum 15. Juni die Karten des politischen Mächtepoker an der UdS neu verteilt werden. Dabei ist eine kleine Hochschulgruppe entschlossen, bedingungslos das Ruder zu ergreifen und sich daran mit ganzer Kraft festzuklammern. Wer bei dieser seemännischen Metapher an die Piraten gedacht hat, hat weit gefehlt; Nein, wir reden hier von einer weit kleineren und weit entschlosseneren Hochschulgruppe. Natürlich es handelt sich, und kann sich auch um gar nichts anderes handeln, um die Hochschulgruppe für Organisierte, Christliche Hochschulpolitik im Sinne Cukunftsorientierter, Hierarchischer Umstrukturierungen, Liberal Grundsatzdynamik, Realorientierter Unabhängigkeit und Personalisierter Politik für den Einzelnen – die HOCHSCHULGRUPPE.

Da Wahlen oft sehr verwirrend und unübersichtlich sein können und damit ihr, etwaiges Stimmvieh, wisst, was ihr im oben genannten Zeitraum zu tun habt, hier eine kleine Liste von Instruktionen:

1. Wählt die HOCHSCHULGRUPPE.

Damit ihr dies nicht völlig blind machen müsst, hier nun das Programm zur Hochschulgruppe die HOCHSCHULGRUPPE:

Wahlprogramm

PRÄAMBEL

Wir, als die Hochschulgruppe für Organisierte Christliche Hochschulpolitik im Sinne Cukunftsorientierter, Hierarchischer Umstrukturierung, Liberaler Grundsatzdynamik, Realorientierter Unabhängigkeit und Personalisierter Politik für den Einzelnen, kurz die HOCHSCHULGRUPPE, werden den Studenten in den Mittelpunkt der Hochschulpolitik stellen. Wir sehen uns in dem aktuellen Geschehen gezwungen, jenen Schritt zu gehen, eine neue Alternative in dem Meinungsspektrum, eine Gruppierung der demokratischen Mitte, zu stellen.

Wir sehen uns durch die Verfassung mit ihren Grundwerten und der damit verbundenen Verantwortung, dazu gezwungen, in die Hochschulpolitik einzusteigen. Dabei sehen wir uns in der Tradition der Partei „Die Partei“ und die Grundwerte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit liegen uns besonders am Herzen. Aus diesem Selbstverständnis heraus, wird unser politisches Handeln motiviert und begründet sein.

Unsere ehrliche, faire Politik sorgt dafür, dass jedem Studenten unabhängig seiner Gesinnung, Religion, Geschlecht und sozialem Status ein freier Zugang zur Bildung zugesichert wird.

Unbedingter Wille zur Macht
Wir versprechen, sobald wir die Macht erlangt haben, alles in der diesen stehende zu tun, um diese auch zu erhalten und zu mehren. Insbesondere schließt dies, falls notwendig, ein Überarbeiten unseres Standpunktes zugunsten unseres Standes ein. Darauf geben wir unser Ehrenwort – wir wiederholen: Unser Ehrenwort!

Dezentralisierung des Campus
Um lästige Parkprobleme zu vermeiden haben wir einen ausgeklügelten Plan zur Umstrukturierung des Campus ausgearbeitet. Als Auslöser der Parkplatzknappheit konnten wir die Menschenmassen identifizieren, die werktäglich den Campus frequentieren. Da sich diese Menschenmassen zum größten Teil aus Studenten zusammensetzen, setzen wir uns dafür ein, dass künftig Professoren zu den Studenten nach Hause kommen, um sie dort zu unterrichten. Somit müssen Studenten künftig nur noch für das Nötigste an die Universität kommen und das Parkproblem wird sich dadurch erledigen. Den dadurch frei gewordenen Platz kann man dann alternativ benutzen, beispielsweise zur Veranstaltung von Partys, oder aber auch für Sexorgien von saarländischen Politikern.

Abschaffung der Universität als Volluniversität
Ob die Universität eine Volluniversität bleiben soll oder ob bestimmte Studiengänge aus Kostengründen abgeschafft werden sollten war im letzten Jahr immer wieder Diskussionsthema. Die zur Debatte stehenden Studiengänge waren Medizin und Rechtswissenschaften und in einer Petition haben sich über 2000 Personen für den Erhalt dieser Studiengänge ausgesprochen. Da dennoch wichtige Personen aus der Politik der Ansicht sind, dass die Universität als Volluniversität zu kostenintensiv ist und auch die Sympathien solch wichtiger Politiker unserer Hochschulgruppe wichtig sind, haben wir eine zukunftsweisende Lösung entwickelt. Wir sprechen uns gegen den Erhalt der Uni als Volluni aus, aber es sollen dabei keine populären Studiengänge mit vielen Studenten entfallen, sondern nur solche, deren Verlust niemanden juckt oder gar willkommen ist. Um diese Studiengänge zu bestimmen, sollte im Geiste der Petition eine Abstimmung durchgeführt werden. Die beiden unbeliebtesten Studiengänge werden dann abgeschafft.

Zu jedem vegetarischen Gericht ein Gratis-Schnitzel
Vegetarier leisten durch ihren Verzicht auf Fleisch einen wichtigen Beitrag zur globalen Ernährungsituation und tragen zur Reduzierung von Klimawandel verstärkenden Emissionen bei. Abgesehen von diesem Nutzen auf Globaler Ebene helfen sie auch ganz konkret unserer Mensa: Das Warteschlangenproblem am Komplettmenü würde durch noch mehr Vegetarier weiter entschärft. Leider kann man an den Warteschlangen klar ablesen, dass zumeist das vegetarische Gericht noch weniger beliebt als das Komplettmenü ist. Wir wollen deshalb sowohl die bereits bestehenden Vegetarier belohnen, als auch einen Anreiz für alle Anderen bieten, ihr Essverhalten zu überdenken. Darum fordern wir, dass es zu jedem Vegetarischen Menü ein kostenloses Schnitzel dazu gibt.

Verfolgung von Lobbyismus auch nach Eingang von Hinweisen bestimmter Interessengruppen
Lobbyismus wird in unserer heutigen Politiklandschaft zu einem immer größeren Problem. Auch in der Unipolitik muss deswegen Lobbyismus konsequent bekämpft werden. Wir werden deshalb allen Hinweisen gegenüber offen sein, die Lobbyismus anzeigen. Eine entsprechende Geste zur Stärkung des Arguments ist dabei eine gute Orientierungshilfe, um Denunziantentum von konstruktiver Kritik zu unterscheiden.

Wiedereinführung des Diplomstudiengangs
    Umstrukturierung zur Förderung der persönlichen Entwicklung der Studenten
Nach einigen Jahren nun, in denen die meisten Studiengänge auf das Bachelor-Master-System umgestellt wurden, muss man feststellen, dass dieses System gescheitert ist. Von den versprochenen Vorteilen spürt der Student in den Realität nichts, nur der auf ihm lastende Druck ist größer geworden. Darum fordern wir die Rückkehr zum Diplomstudiengang und eine neuerliche Umstellung der Studiengänge. Dabei soll der Fokus nicht nur auf den universitären Leistungen des Studenten liegen, sondern ebenfalls seine persönliche und charakterliche Entwicklung und Entfaltung fördern. Ein erster, wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Entschleunigung des Studiums zugunsten einem Mehr an Entwicklungszeit, die dem Studenten zur freien Weiterbildung zur Verfügung steht. Weitere Ansätze wären spezielle, von der Uni finanzierte und angebotene Kurse und Exkurse, z.B. Sadomasoseminare zur sexuellen Orientierung oder Studienfahrten nach Amsterdam, um die weiterführende Charakterbildung der Studenten durch Erfahrungen zu untermauern.

Mehr Computerkurse für Frauen, mehr Strick- und Webkurse für Männer um natürliche Defizite aufzuarbeiten
Gleichberechtigung ist auf unserem Unicampus überwiegend schon Realität. Nicht zuletzt das Gleichstellungsbüro leistet dazu Wertvolle Beiträge, indem u.A. Kurse angeboten werden, in denen Frauen ihre natürlichen Defizite in der Benutzung von Computern aufarbeiten können. So werden Kurse für Excel, Word, LaTex und Powerpoint angeboten, in denen Frauen unter sich sind und so entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse gefördert werden. Wir fordern, dass auch für Männer spezielle Kurse angeboten werden, die ihre natürlichen Defizite in Handarbeiten ausgleichen. Der Kurs für Webdesign ist dabei ein guter Anfang, doch zunächst müsste ein Grundlagen-Webkurs angeboten werden, der nur für Männer zugänglich ist. Auch Stricken, Häkeln und Nähen sollte auf ähnliche Weise gelehrt werden

Grüne Energie auf dem Campus
Der Klimawandel geht uns alle an und Atomkraft kann nicht die Lösung sein. Darum Fordern wir: Regenerativer Energieerzeugung auf dem Campus! Wir wollen, dass jeder Student wieder ohne schlechtes Gewissen seinen Laptop einstöpseln kann, kein Professor mehr aus Umweltbewusstsein statt aus didaktischen Gründen Kreide statt Beamer verwenden muss und dass Physikstudenten nicht mehr wegen ihrer Energiefressenden Experimente ausgegrenzt werden. Ein Schritt in diese Richtung wäre, auf dem Physiktower Windräder zu errichten. Diese Maßnahme bietet gleich drei Vorteile:
1.: Die Lage in großer Höhe steigert die Effizienz erheblich, da wesentlich größere Windgeschwindigkeiten möglich sind
2.: Die Energie ist da wo sie gebraucht wird: Nicht weit von den Informatikern mit ihren großen Servern und vielen Computern, nah an den Chemikern für ihre energiefressenden Elektrolysen und endothermen Reaktionen und direkt bei den Physikern mit ihren Energiefressenden Experimenten, frei nach dem Motto: Grüne Energie für schwarze Löcher!
3.: Durch die exponierte Lage der Windräder ist das Engagement der Uni zum Klimaschutz schon aus großer Entfernung sichtbar.

Freier Wikipediazugang – campusweit
Als Universität ist die UDS verpflichtet, freien Wissenszugang zu ermöglichen. Wir wollen deshalb dafür sorgen, dass jeder auf dem Campus jederzeit auf die wichtigste und verlässlichste Wissenschaftliche Quelle überhaupt, Wikipedia, zugreifen kann. Zu diesem Zweck werden überall auf dem Campus Stationen errichtet, in denen ein Mitarbeiter von Wikipedia auf Anfrage den passenden Artikel heraussucht und ihn der Wissenssuchenden Person übergibt.

Liberal orientierte Neustrukturierung des Campus-Center
Die Eröffnungen vom iCoffee und dem Starbooks auf dem Campus zeigt das Potenzial für Einrichtungen, die sich an wirtschaftlichen Größen, wenn auch nur dem Namen nach, orientieren. Doch warum sollten diese Größen nicht selbst auf dem Campus angesiedelt sein, warum sollte die Uni weiterhin von staatlichen und nicht von liberalen, wirtschaftlichen Interessen geprägt sein? Da das Campus-Center schon von einigen die freie Wirtschaft fördernden Einrichtungen besetzt wird (Unique, Bank1Saar, Unistore, Kammpus), sehen wir in ihm den perfekten Ausgangspunkt der weiteren liberal-wirtschaftlichen Expansion auf dem Campus. Damit fordern wir eine Umstrukturierung des Campus-Centers die vorsieht, bisher von nicht gewinnorientierten Einrichtungen besetzte Räumlichkeiten des Campus-Center für die Ansiedlung wirtschaftsstärkender Institutionen freizumachen.

Nutzung des ehemaligen Wohnheim D als Ruine
Die Schließung des Wohnheim D hat große Kommunikationsdefizite und präpubertäres Verhalten bei allen verantwortlichen Beteiligten an der Universität, in der Politik und im Studentenwerk aufgezeigt. Nun, da das Wohnheim geschlossen ist, ist die Zukunft der Gebäude C7.5-7 ungewiss, da jeglichen weiteren Schritte Geld verlangen, Geld, welches nicht vorhanden ist. Um durch die Gebäude keine weiteren Kosten entstehen zu lassen und keine weitere Kommunikation zwischen Uni, Politik und Studentenwerk zu fordern, setzen wir uns für deren Nutzung als Ruine ein. Sobald das Gebäude von Pflanzen überwuchert ist, würde es sich in die grüne Optik der Universität einpassen und wäre auch aus den Augen.

Wählt die HOCHSCHULGRUPPE!