Consistency? Certainly! Creativity? Canned.

„Alas, another alliteration article?!“, briefly bewildered blog-readers bellow. Consistency, childlike chants cry, consistency can cure creative content-draughts. Diligent dilettantes discuss: Entropy envelopes even English eulenzombie elegies. Foolishly, fanatic followers favour false fragments, forsaking finished finery. Generally, gullible great-swords grant giant-strength. However, hapless heroes have hitherto hindered help. I insist in intermissions in incorrect intervals, interrupting interesting inspired internet-texts. Jesus, jungle j-words jape jokingly. Knitting knots know kneecaps. Lovely linguists lately laugh, litter lines lesser letters‘ lines. My meagre metaphors mix mockingly, moving meticulously made meta messages. Nevertheless, no needless numbers nudge nefariously, narcissistic negativity notably nails none. Obviously, owlzombies organized ongoing overtures, overseeing orthographical organization. Probably painful personal proofs persist, pandering personality. Quantifiable quality queers query: Rights, respect, representation. Shut shit-talking shitheads swiftly, savour singing self-confident swans. Trade total tomfoolery towards transparent, transcendent truth. Ugliness unsettles us, unreflected? Very valuable vistas verify visionaries visions. Wish well-being with wanderers, while we wonder whether we work well.  Xenophobe xenozoologists? Yggdrasil, you yearn yearly yarn-covered yeast-products, yet you yell: Zealots, zestful zealotry, zany zombie-lovers!

Einfache Einsätze, Einfältig Eingefädelt

Das Internet zerstört dein Leben.
Wer das sagt, lebt auch Glutenfrei.
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.
Früher war alles besser.
Die Leute denken einfach nicht nach.
Das interessiert doch niemanden.
Das sind halt so Naturgesetze.

Die Jugend von Heute hat keinen Respekt mehr.
All Cops Are Gay.
Diese verweichlichte Feminismuskultur macht meinen Sohn noch zur Schwuchtel.
Die Linksextremen sind doch genau so schlimm.
Deutschland geht vor die Hunde.
Die Presse lügt.
Son‘ kleinen Hitler bräuchten wir mal wieder.
Es war ja auch nicht alles schlecht.

PS: Dies ist kein Konsistenzartikel, nur ein Gedicht zum Sonntag (Bluttrinker Edition). Es gibt keine Konsistenzartikel mehr, es hat auch noch nie welche gegeben. Konsistenz ist eine Illusion. Zeit ist eine Illusion. Artikel sind eine Illusion. Alles ist eine Illusion. Wach endlich auf! Das Internet zerstört dein Leben!

Rückwirkende Eigenkonsistenz

23. Oktober 2013: Der Eulenzombie ist tot…

Dieser Artikel ist, wenn man so will, der nullte Konsistenzartikel, denn er war der erste Artikel im Eulenzombie nach einer langen Zeit mit extrem wenigen Artikeln.  In einem Versuch, die eigene Kreativitätslücke zu überwinden, entstand ein neuer Artikel, wild und ohne klare Form oder Struktur. Letztendlich gehört dieser Artikel nicht wirklich zur Konsistenzreihe, doch er passt in die zeitliche Abfolge, und so fasse ich ihn als das Chaos auf, aus dem die Ordnung entstand.

: Konsistenz

Nachdem sich einen weiteren Monat lang nichts auf dem Eulenzombie getan hatte, schrieb ich einen weiteren Artikel, der dieser Reihe ihren Namen gab. Er ist der eigentlich Anfang der Konsistenzreihe und etabliert neben dem thematischen Überbau der Konsistenz auch das Zeitschema. Zudem wird das erste Unterthema, Alliterationen, eingeführt. Inhaltlich ist der Artikel lediglich einer Wiederholung des Aufrufs an die anderen Autoren des Eulenzombies, wieder etwas zu schreiben.

25. Dezember 2013: Konstante Konsistenz (oder auch Heizölrückstoßabdämpfung)

In diesem Artikel wird das zuvor eingeführte Thema der Alliteration auf die Spitze getrieben. So wird zu jedem Buchstaben des (lateinischen) Alphabets ein Satz geschrieben, der nur aus Wörtern besteht, welche mit diesem Buchstaben beginnen. Dies wird auch im Titel aufgegriffen, der sowohl eine Anspielung auf den vorherigen Konsistenzartikel enthält, die selber eine Alliteration ist, als auch ein Wort, welches alle Buchstaben des (deutschen) Alphabets exakt ein mal enthält.
Aufgrund der strengen Konvention wird der Text beizeiten ungrammatisch und der Sinn ist fast von untergeordneter Bedeutung. Dennoch gibt es inhaltliche Überreste, die eine Art Religions- und Gesellschaftskritik sowie eine Kritik an der zunehmenden Überwachung im Namen der Terrorabwehr darstellen. Bemerkenswert sind zudem noch die zahlreichen Neologismen und Zusammengesetzten Nomen, die ebenfalls aus den formalen Einschränkungen hervorgehen. Der Artikel markiert den Start des Trends, dass Inhalt der Form untergeordnet wird.

26. Januar 2014: Krieger Ohne Nerven Sind In Sich Total Erledigt, Nicht Zurechnungsfähig

Zum ersten Mal in der Konsistenzreihe gibt es einen Themawechsel, da der vorangehende Text das Thema Alliterationen weitestgehend ausgeschöpft hatte. Es ist der erste Artikel in einer Reihe von 3 bzw. 2,5 Akronymartikeln. Schon der Titel ist ein Akronym für „Konsistenz“. Die Anfangsbuchstaben des Artikel selbst bilden den Satz: „Kryptographie rennt yakschnell[,] pausiert trotzdem oft ganze Regime[.] Aber promte Hilfe ist erforderlich“, was also eben die ersten eineinhalb Sätze des Artikels selbst sind. Dadurch ergibt ein „Akronym zweiter Stufe“: „Kryptographie“, wenn man die ersten Buchstaben der Worte nimmt, die von den ersten Buchstaben der Worte im eigentlichen Text gebildet werden. Es zeigt sich hier eine deutlich stärkere Komplexität als bei den vorangehenden Artikeln, somit ist dies der erste Konsistenzartikel, der zugleich eine Art Rätsel darstellt (welches an dieser Stelle aufgelöst wird).
Inhaltlich deutet der Artikel an, dass Kryptographie (bzw. die praktische Anwendung in Verschlüsselungs- und Anonymisierungsprogrammen etc.) immer wichtiger wird. Zudem stellt der Artikel fest, dass es sich bei Akronymen nicht um Kryptographie handelt, sondern um Steganographie, und das somit der (durch die Akronyme) erweckte Eindruck, es handle sich hier um Kryptographie, eine „Tarnung“ ist. Letztendlich ist der Inhalt aber überwiegend Nonsense, der viele Interpretationen ermöglicht.
Bemerkenswert sind zudem die Kommentare, in welchen Enzio E. Lembu (theDedem) eine art Zirkelsatz konstruiert, welcher in Anspielung auf xkcd nr. 917 („Hofstadter“) das (englische) Akronym „I’m So Meta, Even This Acronym“ bildet. Ned Uelie (Ich) Antwortet darauf  mit einer Kritik daran, dass der Satz nicht abgeschlossen ist, welcher eine Antwort auf ISMETA: „xkcd rules and Douglas H[.] even more“ in seinen Anfangsbuchstaben formt.

27. Februar 2014: Cancelled Consistency

Bei diesem Englischen Post handelt es sich im Grunde nicht um einen Konsistenzartikel per se, er stellt eher eine Entschuldigung dar, da ich zu dem Zeitpunkt den nächsten Konsistenzartikel nicht fertig gestellt hatte und zudem an „Sleepless in Saarbrücken“ arbeitete. Besagter Artikel wird angekündigt, zudem wird auf „Twitch Plays Pokémon“ angespielt, welches ebenfalls zu der Verzögerung beitrug. Zu guter Letzt verspricht der Text die „Endlösung der Akronymfrage“, also den Abschluss des aktuellen Themas, im nächsten Konsistenzartikel.

28. März 2014: Totale Indoktrination Einer Festen Gesetzmäßigkeit Aller Nachfolgenden Gedichte

Dieser Artikel beinhaltet sowohl den letzten Artikel aus der Akronymreihe als auch einen „Bonus“, im Grunde ein halber Artikel (daher auch die frühere Aussage, es gäbe 2,5 Akronymartikel). Die Überschrift ist bildet das Akronym „Tiefgang“, ein wiederkehrendes Thema im Artikel. Im Hauptartikel findet sich ein dreischichtiges Akronym, es gibt also insgesamt vier explizite Bedeutungsebenen:

  1. Der Artikel selbst beschreibt im ersten Abschnitt das Problem, dass einem als jungen Autor aus geschütztem Umfeld möglicherweise die Erfahrung fehlt, Texte mit echtem Tiefgang zu schreiben. Es folgen vorgeblich tiefgründige Fragen nach Umweltproblemen, die Beschreibung eines sterbenden Menschens und eine oberflächliche Kritik an der Kernkraft als Illustration dieses Punktes. Daraufhin wird behauptet, dass in allen großen Geschichten Menschen sterben, sowie dass schlechte Texte dennoch veröffentlicht werden. Schließlich spielt der Text auf sich selbst an und sagt, dass nun die Endlösung (der Akronymfrage) absolviert sei und es dem Text selbst an Tiefgang mangele.
  2. Das erste Akronym lautet: „Kein richtig erbaulicher Autor trifft immer völlig ins Thema[,] aber ältere Themen ohnehin hassend[,] nuschelt er trefflich ins Erbe fortgegangener Grössen[.] Aber niemandem gefällt[‚]s[.]“. Dieser Satz ist in sich kryptisch und obwohl ich Ideen habe, was ich wohl damit gemeint habe, scheint es mir wenig konstruktiv, diese hier dar zu legen.
  3. Das Akronym des ersten Akronyms, also zweites Akronym des Haupttextes, lautet: „Kreativität ohne Tiefgang“ und fasst den Grundkonflikt der Konsistenzreihe zusammen: Obwohl die Texte durch die interessanten Formen kreativ sind, mangelt es häufig an Inhaltlicher Tiefe, da die (selbst auferlegten) Formvorgaben es schwierig oder unmöglich machen, sinnvolle Texte zu schreiben.
  4. Das dritte Akronym des Haupttextes (zweites des ersten und erstes des zweiten des Haupttextes und ersten des ersten) lautet: „Kot“. Daraus mache man, was man wolle. Es sei nur erwähnt, dass der Eulenzombie im „nullten Text der Konsistenzreihe“ („Der Eulenzombie ist tot“) als „Kotstrotzend“ gelobt wurde.

Es ist noch anzumerken, dass sich anfangs ein Fehler auf der zweiten Ebene eingeschlichen hatte („niemanden gefällts“ statt „niemandem gefällts“, welchen theDedem in einem Kommentar anmerkte. Um diesen einbuchstabigen Fehler zu korrigieren, mussten zwei Worte in der ersten Ebene verändert werden. Dies illustriert trefflich die „Eskalation“ von Fehlern in stark komprimierten Formaten.

Der Bonusartikel ist nahezu komplett sinnlos, allerdings erzeugen sowohl die Anfangsbuchstaben als auch die Endbuchstaben von hinten nach vorne gelesen den Satz: „Vorne und Hinten: Ein wahrer Kanon“. Dieser Satz spielt selbst darauf an, wie er encodiert ist, und stellte somit wieder ein Rätsel dar. Im Übrigen ist der Satz eine Anspielung auf den genialen „Krebskanon“ in „Gödel, Escher, Bach: an Eternal Golden Braid“. „Oberkommando: Nerv“ ist außerdem eine Anspielung auf „Neon Genesis Evangelion“.

29. April 2014: Inkonsistenz

Erneut wird eine neues Thema angeschnitten, diesmal geht es um Texte mit einer mathematischen Form. In diesem Text erhöht sie jeweils die Anzahl der Buchstaben in jedem Wort um eins bis sie zwölf erreicht und wieder bei eins beginnt. Der Titel ist sowohl eine Anspielung auf die nicht konstante Buchstabenzahl als auch auf das schmutzige Geheimnis hinter diesem Artikel: Er wurde ursprünglich drei Tage zu spät veröffentlicht, unter dem trefflichen Titel „Inkonsequenz“. Kurz darauf änderte ich den den Titel und das Datum, um diesen Fehler zu vertuschen. Die Verzögerung kam zustande, da ich zunächst noch größere Pläne für den Artikel hatte, die sich aber nicht verwirklichen ließen, weshalb ich den bereits vorhandenen Teil nicht in die Post-Warteschlange setzte. Da ich dann am 29. April selbst nicht in Saarbrücken war, vergaß ich den Artikel rechtzeitig zu posten.

Der Artikel steht ganz im Zeichen der Zwölf. Die Wortlänge steigt bis auf zwölf an, jeweils zwei mal. Die Primfaktoren von zwölf sind 2,2,3. Es gibt zwei Abschnitte, einen mit drei Sätzen und einen mit zwei. Die Teiler von zwölf sind 2,3,4 und 6. Zwei Abschnitte, drei Sätze im ersten Abschnitt, vier mal bis zwölf gezählt, sechs Sätze insgesamt, wenn man das Semikolon als Punkt auf fasst (leicht geschummelt). Das (geschummelte) Datum des Artikels ist 12:12. Der Artikel hat drei Tags und ist in zwei Kategorien (Primfaktoren).

Der wörtliche Inhalt der beiden Texte ist einfach selbstbezüglich, indem beschrieben wird, wie Buchstaben von Wörtern gezählt werden und Blogautoren Zwölffanatische Sätze schreiben.

30. Mai 2014: Positivteil Einer Streng Monoton Fallenden Funktion mit Konstanter Ableitung nach Sinusfunktion, Angewendet auf 15 Gedichte

Bei diesem Artikel ist zunächst einmal Anzumerken, dass die Überschrift keinen Sinn ergibt. Die Funktion, an die ich beim Verfassen des Artikels dachte, ist tatsächlich:

f(x) ≈ |(7.125-(( x*π/14 )/(4*π)))*sin( x*π/14)|
⇔f(x) ≈ |(7.125-(x/56)*sin( x*π/14)|

Eine „streng monoton fallende Funktion mit konstanter Ableitung“ ist offensichtlich eine Gerade. Selbst wenn wir x nicht als die Zeilennummer definieren, bleibt das Problem, dass wir diese Gerade mit der Sinusfunktion multiplizieren müssen, anstatt die Sinusfunktion in die Gerade einzusetzen. Dies führt dazu, dass x zwei mal in der resultierenden Funktion auftreten muss, einmal innerhalb und einmal außerhalb der Sinusfunktion. Somit kann eine Verknüpfungsoperation zwischen einer Geraden und der Sinusfunktion nicht zu der oben angegeben Funktion führen. Im Übrigen nutzt die angegeben Funktion den Betrag statt des Positivteils, da ansonsten alle x-Werte, die zu einem negativen Funktionswert führen, „übersprungen“ werden müssten, was wiederum zu einer unnötigen Verkomplizierung führt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es eine schlechte Idee ist, zu versuchen, mathematische Konzepte Intuitiv zu verstehen (Was ich tat, als ich die Überschrift schrieb) anstatt sie explizit nachzuvollziehen (Was ich im Rahmen dieses Artikels begann, um die Funktion zu ermitteln), vor allem wenn man so durchschnittlich in Mathe ist wie ich.

Eine bessere Überschrift wäre also: „Gerundeter Betrag einer Multiplikation von einer Geraden und einer gestreckten Sinusfunktion, Angewendet auf 15 Gedichte“ oder so ähnlich. In jedem Fall ist die oben angegebene Funktion immer noch nur eine unpräzise Annäherung, da der Graph der Sinusfunktion rund ist und der Graph der Funktion des Artikels Dreiecksförmig. Man müsste also noch weitere Transformationen auf die Sinusfunktion anwenden um tatsächlich den vorhandenen Datensatz zu treffen. Da mir das jetzt aber alles etwas zu weit geht, überlasse ich eine funktionierende Formel den Leser/innen.

1. Juli 2014: Krankhafte Konsistenz

Dieser Artikel ist der letzte in der „mathematischen“ Reihe. Der Text zählt von Eins bis Neun mittels Zahlwörtern, die in den Worten mehr oder weniger direkt enthalten sind. Auf das Zahlwort folgen jeweils andere Wörter in der Anzahl des Zahlworts. In der ersten Zählung sind die Zahlwörter sehr direkt (z.B. „Eins“ in Einstmals etc.), in der zweiten Zählung verschleiert (z.B. Eins in Heimwärts), in der dritten Zählung schließlich löst sich der Text auf und die Zahlwörter sind direkt eingefügt, wohingegen die nicht-Zahlwörter mehr und mehr durch „Wort“ ersetzt werden. Es ist zudem Anzumerken, dass in der zweiten Zählung ein Fehler ist: „Sichender“ (was sowohl für sechs als auch für sieben stehen könnte) wird gefolgt von sechs Wörtern, woraufhin Acht (gefolgt von Acht Wörtern) steht folgt. Es fehlt also die Sieben. In einem Kommentar von theDedems „F.Rüher“ wird auf diese Tatsache angespielt („…Beträge fehlen“).

Inhaltlich ist der Text eine Art surreale Kurzgeschichte, in welcher ein Mensch vom Weg abkommt und nicht mehr zurück findet, bevor er „den Sinn verliert“ (weil die Geschichte zerbröckelt als der Text mehr und mehr nur noch aus „Wort“ besteht).

Die Überschrift spielt auf die bereits erwähnten Probleme an, Artikel sowohl konsistent als auch sinnvoll/inhaltlich gut zu gestalten. Dies wird auch in der schließlich zerfallenden Struktur des Artikels deutlich. Am Ende des Artikels findet sich ein Hinweis auf diesen Artikel.

Konstante Konsistenz (oder auch Heizölrückstoßabdämpfung)

Am abartigsten Anfang alliterierte alles. Bei Blogeinträgen befreite bahnbrechendes Berechnen Buchstabenbereiche. Christliche Chroniken codieren Chancenlosigkeit. Doch diese Durchschnittlichkeit darf der Diensthabende dankbar drangeben. Endlich entbinden ethische Einfaltspinsel einen ebenso. „Fort, Fischverschlinger, fort, Franzose, Froschfresser, fort, Fanatiker, fort, Fremdling“: fremde Farben, Formen, Formalien fabrizieren folgenschweren Fremdenhass, fort, Fortschreier! Geiziges Gedankengut gefährdet ganze Gesellschaften. Hungriges herbeisehnen halbwegs heiler Hirnwindungen hilft Hass hinfortzutreiben. Im Idealfall inkrementieren intelligente Ideen immerzu. Jedoch jagen Jesusschreier jahrelang jeden Jenseitsverneinenden. Kein krimineller krepiert konstant, Kirchen kollabieren, Kronen kränkeln, kreatives Kontra konzentriert Konstruktive Kritik. Langahtmigem labern längst lebloser Lügenprediger loblos lohnkürzen, lieber lohnenswert, lang, lustvoll leben. Minutiöse Melodramatik mag manche Menschen mit Missgunst markieren, Morde motivieren, Millionengewinne maskieren. Nicht nur nutzloses neinsagen nähren Nichtatheisten, Nervennahrung nützt Nachbarn. Ohne offensive Ohnmachtsverbreitung, Onanieverbote, Offenheitsablehnung, Organspendenablehnung, Ovulationszwang: OK! Predigt prachtvolle, positive, persönliche, produktive, panzerzerstörende, postaufklärerische Perfektion, Priester. Quälend quasifaschistische Quellenfalschzitate quälen Queers. Ruchlose Rechtsausleger ruinierend rechthaberisch Randgruppen, Randalierende Rechte rufen „Richtig“! Sonderfälle suchend schreien Skandalliebhaber „Sicherheit“, Sonderrechte selbstzuteilend. Terrorbekämpfung tilgt Transparenz, Totalüberwachung trifft Tischler, Tennislehrer, Transvestiten, Turmbauer, Tiefbauer, Transrapidführer, Timmeler, Taschentuchbenutzer, Tofufresser, Tänzer, Turnbeutelhersteller, Tote. Unter Umständen unternehmen Untergebene unkontrollierte Ueberwachung unserer Unterkünfte. Verhaltensauffälligkeiten verursachen vielerorts volkommende Verwirrung. Wir wollen Wahrheiten, Wohlstand, Wahnsinn, Widerstand. Xenophilie! Yseria yogatrainiert Yaks, Ygdrassil. Zuletzt zerfallen Zeilen zunehmend, ziemlich zermürbend.

Der Eulenzombie ist tot…

Einstmals stolzer Ausdruck überbordend, kreativ in seiner Vielseitigkeit ohne Grenzen des Stils, kooperativ, konkurrierend, kotstrotzend. Langsam gedemütigt durch Vernachlässigung, gebrochene Versprechen, leere Seiten, Daten spürbar alt. Utopie des kreativen Freiraums zerstört durch Realität des zerbrochenen Wohnraums, ohne Zeit teils ohne Idee. Andere Prioritäten und Leistungsdruck der Vergangenheit weiten die Stille. Vergessend verrottende Texte entlocken nach wie vor Entzücken manchmal, melancholisch konnotiert allerdings.

#Aufschrei, sterbe nicht, schreib stattdessen! Ohne Eingebung Eingegebenes, sich ausweitend zum Selbstzweck. Intellektuelle Krieger, bedeutungsanmaßend, selbstverliebt durch Selbstkritik, satirisch zur zynischen Profilierung, dennoch lustig beizeiten, Hauptsache denkend! Worte auf Bildschirmen wie Fliegendreck im Fremdwörterlexikon, Hypertexte strotzend von Referenzen, Gruppenzugehörigkeit schaffend, erzwingend. Verwirrung um ihrer Selbst willen, Klarheit ist konservativ, kapitalistisch, der Gegner, Diffamierung der Dummheit erhöht den Klugscheißer.

Auf korrekte Art politisch inkorrekt, Humor auf Kosten des Feindes oder des Feindes in dir. Eigenlob durch Selbsterniedrigung, Arroganz durch geheuchelte Ironie. Literatur vermengt mit Popkultur, Kot vermengt mit Kothumor. Hinter der Echtheit eine echte Falschheit, die Lügen Fassade einer wahren Natur die Falsches belohnt. Wortgemenge kryptisch bedeutsam, entschlüsselt fade, flach und unoriginell. Quantität statt Qualität, Mantra der Selbstgeißelung, wenn jeder schweigt wird Silber Gold wert.

Ohne Sinn und Verstand verloren, selbstkonstruierend, destruktiv, detrimental. Weiterstrebend um der Prophezeiung gerecht zu werden: Mehr ist mehr. In der Kürze liegt die Würze, doch wir wollen Satt werden. Erst kommt das Lesen, dann kommt die Moral. Erst kommt der Text, dann kommt das Wort Aal. Doch wer Lexika antilexikographisch liest, hat noch nicht verstanden. Unangekündigt, Absatzlängenkonvention verletzend, jetzt:

Einschub!
I wear societies preconceptions like a cloak, hiding me from the contact of those who would judge me by them.
Rule 34 prevails always, rightly so.
Most stuff is perfectly normal.If you take all the people who took part in the „occupy“ demos claiming they are the 99%, you get about 0.021% of the world population.

    • THEI 83WALL+ – Texas Instruments
      Mit diesem grafikfähigen Taschenrechner ging Texas Instruments neue Wege in der mathematischen Berechnung von Statik für Wälle, in der graphischen Anzeige von Mauern durch einen Wall von Pixeln und nicht zuletzt in der Musikmathematischen Analyse des berühmten Pink Floyd Albums „The Wall“. Herzstück des Geräts ist der populäre Z80 Prozessor, der dem/der aufstrebenden Programmierer/in viele geistige Mauern auferlegt, die er/sie niederreißen muss, um erfolgreich Mauern zu animieren.
    • xTHkEcWAdLL – Randall Munroe
      Als einer der populärsten Webcomics unter Akademikern stellt xkcd viele Leute vor hohe Mauern des Unverständnis. Munroe errichtet so Wälle von Wissen bzw. dem Fehlen des selben. Gleichzeitig hilft der Comic jedoch oft gerade durch diese Mauern, Neugierde zu fördern und so die Mauern zwischen unterschiedlich gebildeten oder in unterschiedlichen Bereichen gebildeten Menschen niederzureißen. Zudem behandeln mehrere seiner Werke die Themen Isolation, Verlorenheit und Einsamkeit, welche schließlich auch von zentraler Bedeutung in Pink Floyds „The Wall“ sind. Der Einfluss der Musiker auf diesen Comiczeichner ist somit für jeden klar erkennbar und signifikant.
    • Anneliese „THE WALL“ Schmidt – Jan Ulrich Max Vetter
      Dieses wohl bekannteste Lied der deutschen Kommerzpunkband „die Ärzte“ zeigt exemplarisch, wie stark die Gruppe durch das Album „The Wall“ von Pink Floyd beeinflusst ist. Punk, der an sich ja schon teilweise als Gegenbewegung zu der immer komplexer werdenden Rockmusik im psychedelischem Rock, zu dem auch Pink Floyd zuzuordnen sind, entstanden ist, versucht, gesellschaftliche Mauern brutal einzureißen. Dies zeigt sich eben besonders deutlich an Anneliese „THE WALL“ Schmidt. In diesem Lied werden die Mauern der Konventionen, die verlangen, dass ein Punksong politische Botschaften zu beinhalten hat gleichzeitig offenkundig eingerissen und dabei doch subtil aufrecht erhalten: Während das Lied zunächst frei von politischer Botschaft zu sein scheint, zeigt sich doch subtil (wobei Subtilität wiederum ein Einreißen der Mauern der Konvention im direkten Punk, der keine Subtilität duldet, darstellt), dass hier ein starker Protest gegen die Eintönigkeit des bürgerlichen Lebens vorliegt, welches sich durch weiß getünchte Mauern von der grausamen Realität (z.B. Kannibalismus, wie im Lied Anneliese „THE WALL“ Schmidt von den Ärzten besungen) abgrenzt.
      Diese starke Beeinflussung der Ärzte durch das Album „The Wall“ von Pink Floyd hat dazu beigetragen, dass sie in der Punkszene teilweise mit Mauern ausgegrenzt wurde, weil ihre Musik kein richtiger Punk sei. Allerdings ist dieses Argument unsinnig, da schließlich auch jede andere Band und somit auch jede Punkband sowie der Punk selber natürlich von Pink Floyds „The Wall“ maßgeblich beeinflusst wurden.

Einschub Ende.

Nicht vergessend, „I’m So Meta Even This Akronym„. Selbstreferenz hilft zitiert zu werden, Zitate referenzieren eigene Ansicht. Kern der seltsamen Schleifen ist das seltsam schleifende, selbst Schleifen schleifen sich selbst selten schleichend, sonderbar. Analyse des Texts im Text analysiert analysierende Analyse, Alliterationsabstinenz abgebrochen. Ich bin so Hyper, ich möchte Hyperlinks in der Beschreibung von Hyperlinks. Nach dem Einschub einabsätzig enden enttäuscht. Daher dieser Satz dann der nächste Absatz dann wieder Sätze dann vorbei.

Temporalstruktur des Textes durchbrochen. Sätze hiernach geschrieben vor manchen Sätzen hiervor. Lesezeit korreliert nicht mit Schreibzeit. Schrift ist Zeitlos (eher weniger Zeitabhängig, nicht vollends frei von Zeit), das ist ihre Stärke und ihr Sinn. Läuft die Rille auf sich selbst zurück, so endet das Ende endlos. Nimm die Blaue Pille und erwache am Anfang, Neo. Jedes Ende ist ein Anfang und nicht jede Plattitüde ist inhärent falsch. Zombies sind untot. Der Eulenzombie ist tot. Lang lebe der Eulenzombie.