Gedicht Zum Sonntag (Bluttrinker Edition)

Dir, Pöbel des Internets! Es ist Sonntag, hier ist dein Gedicht.

Die kulturell ungebildeten Atheisten unter euch seien darauf hingewiesen, dass es sich hier um eine Art Parodie/Hommage(?)/Anspielung auf Paul Gerhardts „Wie Soll Ich Dich Empfangen“ handelt, es darf also auch gesungen werden (nach der Melodie von Johann Crüger)! Die Annegret, um die es hier geht, wird dies als gute Christin natürlich direkt erkennen und einen Ohrwurm bekommen. Es sei euch also empfohlen, dies Gedicht mental (oder gerne auch real) zu singen, damit es voll zur Entfaltung kommen kann.

Wie Soll Ich Dich Empfangen (Wie Demonstrieren Dir)

Wie soll ich dich empfangen,
Und wie begegnen dir?
Um Bildung muss ich bangen,
Geld gibt es nicht von ihr.
Oh Anne, Anne setze
Doch nicht den Rotstift an,
Damit, was‘ Saarland rette
Weiter gedeihen kann.

Die Annegret streut Phrasen
Und leere Worte hin,
Und ich will ihr klarmachen:
Die Uni hat nen Sinn.
Mein Hirne soll ihr grünen
In stetem Lob und Fleiß,
Der Wissenschaft nun dienen,
So gut es kann und weiß.

Was hast du unterlassen
Zu retten unsre Freud?
Als die Parteien saßen
Im Finanzierungsstreit.
Als uns das Geld genommen,
Da hast du zugestimmt.
Wir stehen wie benommen,
Die Zukunft man uns nimmt.

Ich war jung, ungebildet
Die Uni macht mich groß
Lernt‘ hier wie man sich findet
Ist nicht Ausbildung bloß!
Drum hebt sie hoch zu Ehren
Und schenkt ihr großes Gut.
Nur so kann gutes werden.
Anne, schenk neuen Mut!

Sparen Macht Frei: Über Satire, Neofaschismus und Bildungspolitik.

Ein satirisches Wahlplakat zu den StuPa-Wahlen 2014 mit der Aufschrift „Sparen Macht Frei!“, strategisch platziert direkt neben dem Schlagbaum, der den Eingang zur Universität markiert, ist verschwunden. Mindestens zwei weitere Plakate, soweit ich mich erinnern kann mit dem selben Spruch, ebenfalls. Offensichtlich fand irgendjemand dieses Plakat überhaupt nicht lustig. Ich kann das nachvollziehen, zweifellos ist so ein Spruch nicht einfach witzig. In diesem Text möchte ich versuchen, zumindest aus meiner Sicht zu erklären, warum wir das Plakat dennoch verwendet haben und warum ich hinter dieser Entscheidung stehe.

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Unser diesjähriger Wahlkampf behandelt im Grunde nur zwei Themen. Das eine ist die Inhaltslosigkeit von Wahlkämpfen im allgemeinen, ein Kernthema unserer Mutterorganisation der PARTEI, welches im Hinblick auf die vergangen Europa- und Kommunalwahlen zweifellos hochaktuell ist, wenn auch weniger im Bezug auf die StuPa Wahlen, wo die meisten Hochschulgruppen sich bemüht haben, mit Inhalten zu werben.
Das zweite Thema ist die Sparpolitik des Landes, und davon handelt natürlich auch das „Sparen Macht Frei!“-Plakat. Es sollte sich aber bei allen Betrachtern, die nicht komplett geschichtsvergessen sind, die Frage stellen, warum hier ein Spruch aus den Konzentrationslagern der Nazis als Grundlage genommen wird. Auf diese Frage gibt es verschiedene Antworten, einige offen sichtlicher, andere etwas weiter hergeholt.

Zunächst einmal war dieses Plakat als Provokation gedacht. Diese Aufgabe hätte es sicherlich erfüllt, wenn es denn mehr Leute zu Gesicht bekommen hätten. Aber auch so kann man feststellen, dass zumindest eine Person dermaßen provoziert war, dass sie sich zum Handeln angehalten fühlte, und das Plakat entfernte. Provokation ist einer der Grundbestandteile von guter Satire und Nazis ziehen immer, nicht umsonst hat die Titanic so viele Hitler-Titelbilder, auch wenn die Wirkung dort schon fast verloren geht, weil die Leute es schon gewohnt sind. Satire provoziert, um auf Missstände aufmerksam zu machen, und die Sparpolitik des Landes ist zweifellos ein Missstand aus unserer Sicht. Natürlich ist nicht das Land allein schuld, auch der Bund steckt viel zu wenig Geld in Bildung und ohne die Schuldenbremse hätten wir das Problem in dieser Form gar nicht. Dennoch habe ich nicht das Gefühl, es würde wirklich alles getan, um die Qualität der Bildung im Saarland trotz Sparmaßnamen so gut wie nur irgend möglich aufrecht zu erhalten. Einige Äußerungen von Annegret Kramp-Karrenbauer empfinde ich als äußerst bedenklich, es stellt sich doch das Gefühl ein, sie würde am liebsten eine Uni haben, die immer genau die Fachkräfte ausspuckt, die das Saarland gerade braucht. Dass sie sich den Protesten der Studierenden nicht stellt, sondern stattdessen behauptet, sie habe keine Zeit, dann aber auf einer anderen Veranstaltung im Saarland anwesend ist, fasse ich als persönliche Beleidigung auf, da wir Studenten ihre Zeit offenbar nicht Wert sind. Im Hinblick auf unser Plakat sei anzumerken, dass Geschichts- und Politikwissenschaftler wohl kaum gefragte Fachkräfte im Saarland sind. Dass wir sie trotzdem brauchen, zeigt der große Erfolg von rechtsgerichteten Parteien in ganz Europa.

In Frankreich wurde die widerliche Front National stärkste Kraft bei den Europawahlen. In Deutschland erreichte die AFD mit ihrer rechtskonservativen Führung und ekelhaft scheinheiligen Plakaten wie „Einwanderung Braucht Klare Regeln“ (Quasi die CDU-Version von „Ausländer Raus“) sieben Prozent und die „richtigen“ Nazis von der NPD ziehen auch ein. Letztere verdanken ihren Sitz natürlich, wie auch unsere glorreiche Mutterpartei, die PARTEI, dem Wegfall der 3%-Hürde, aber es sollte dennoch eine klare Erinnerung daran sein, dass es auch in Deutschland noch Nazis gibt, die im Übrigen einfach mal in Dresden versuchen, das Rathaus zu stürmen. Dies alles zeigt, dass die Vergangenheitsbewältigung in Deutschland (und ganz Europa) noch lange nicht abgeschlossen ist, und unser Plakat erinnert daran, mit einem Faustschlag ins Gesicht all jener, die dachten, „Arbeit Macht Frei“ sei nur son‘ Spruch aus dem Geschichtsunterricht. Wer als Flüchtling in Lebach fest sitzt, für den bekommt der Spruch noch mal eine ganz andere Bedeutung, da Asylbewerber in Deutschland üblicherweise nicht arbeiten dürfen und von Freiheit wohl kaum die Rede sein kann. Aber wir würden es uns natürlich gar nicht leisten können, all diese Menschen aufzunehmen, denn schließlich müssen wir aufgrund der Finanzkrise sparen.

Trotz all meiner wohlmeinender Polemik muss die Frage gestellt werden, ob der Zweck die Mittel rechtfertigt, ob es angemessen ist, die Nazivergangenheit herauf zu beschwören, zu riskieren, Opfern des Holocaust gegenüber respektlos zu wirken und alle Betrachter des Plakats zu provozieren und vor den Kopf zu stoßen, nur um die Sparpolitik der Landesregierung zu kritisieren.
Mir ist es das Wert, weil ich Bildung für so wichtig halte, weil ich der Ansicht bin, dass gebildete Menschen tendenziell weniger dumme Entscheidungen treffen (wie z.B. AFD oder Front National wählen), dass gebildete Menschen häufig mehr Geld verdienen und es sich deshalb leisten können, sozial zu sein, dass gebildete Menschen wissen, worauf „Sparen Macht Frei“ anspielt und versuchen, von der Vergangenheit zu lernen, denn Bildung ist Lernen. Für mich ist die beste Satire die, über die man Lacht, aber dann ein schlechtes Gewissen hat, weil es eigentlich gar nicht lustig ist. Ich möchte, dass den Leuten das Lachen in Hals stecken bleibt, damit sie darüber nachdenken, warum es eigentlich ja gar nicht lustig ist. Unser Plakat hat für mich dieses Ziel erfüllt, und darum stehe ich voll dahinter.

Letztendlich bin ich nicht böse, dass das Plakat verschwunden ist. Ich bin schließlich auch froh, wenn widerliche Plakate der NPD etc. verschwinden, das Entfernen von unerwünschten Botschaften aus dem öffentlichen Raum ist, sofern es von Privatpersonen aus geht, Zivilcourage und keine Zensur. Denn Meinungsfreiheit bedeutet zwar, dass man solche Plakate aufhängen kann, aber auch, dass Andere ihrer Abneigung dagegen Ausdruck verleihen, indem sie sie wieder abhängen. Aber ich finde es schade, dass dadurch die Chance einer Diskussion verloren gegangen ist (da ich nicht weiß, wer die Plakate abnahm), und dass dadurch weniger Leute die Chance haben, sich beleidigt zu fühlen oder, im besten Fall, ihr Lachen wieder herunter schlucken zu müssen. Deshalb schrieb ich diesen Text, so dass es vielleicht doch noch zu einer Diskussion kommt. Die Kommentarfunktion steht allen offen.

Die Hochschulgruppe für organisierte christliche Hochschulpolitik im Sinne cukunftsorientierter hierarchischer Umstrukturierung, liberaler Grundsatzdynamik, realorientierter Unabhängigkeit und personalisierter Politik für den Einzelnen stellt …

… ihre Plakate für den StuPa-Wahlkampf 2014 vor.

Und hier sind sie auch schon, die Plakate:

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Nachrichten aus dem StuPa

Soeben (vor ca. zwei drei Stunden) kehrte ich von einer historischen StuPa Sitzung zurück. Trotz einer Länge von sieben Stunden muss ich meiner tiefsten Freude über die heutigen (und gestrigen) Ereignisse Ausdruck verleihen. Die Sitzung begann bereits mit einigen überaus seriösen Wortwechseln und Zwischenrufen (die m.E. einer tiefgehenden mathematischen und politiktheoretischen Analyse bedürfen und in den entsprechenden Vorlesungen behandelt werden sollten) , verlief aber dennoch zunächst überwiegend normal. Dennoch möchte ich positiv anmerken, dass auch Abstimmungen ohne Gegenkandidaten in geheimer Wahl abgehalten wurden. Zuerst keine Alternative zu dem vorgeschlagenden Kandidaten einzureichen und dann aus Prinzip gegen diesen alternativlosen Kandidaten zu stimmen, dieses aber nicht öffentlich tun zu wollen, zeugt von politischem Denken und ist ein Paradebeispiel konstruktiver Kritik. Insbesondere loben möchte ich, dass dieses Verhalten auch bei einem so undankbaren Amt wie dem des Schriftführers, dass nahezu keinerlei politische Macht und dafür einen Mehraufwand an Arbeit mit sich bringt, beibehalten wurde. Völlig zurecht wurde seine Kritik an diesem Verhalten als unhöflich bezeichnet.

Es folgte die erwarteter weise sehr knappe Wahl der neuen AStAnten. Dieser Punkt war erfreulicherweise sehr langwierig und es gelang, trotz einer Redezeitbegrenzung von 5 Minuten, nahezu jeden der AStAnten ausführlich kennen zu lernen und viele „Fragen“ zu beantworten. Rhetorische Höchstleistungen wurden vollbracht. Besonders hervorheben und loben möchte ich an dieser Stelle, dass im Zuge der Wahl des AStA-Vorsitz aus unserem Wahlprogramm vorgelesen wurde. Auch im Namen der restlichen Mitglieder der HOCHSCHULGRUPPE möchte ich mich für diese Verbreitung unserer Propaganda bedanken. Zu bemängeln ist an dieser Stelle nur, dass auf die Frage nicht ausreichend eingegangen wurde. Daher möchte ich an dieser Stelle noch einmal die neue AStA Vorsitzende Charlotte Dahlem fragen, wie sie gedenkt, gegen arme, langhaarige und bärtige BAföGbezieher (und Kombinationen aus diesen Attributen [langhaarig nur im männlichen Fall zu beachten]) vorzugehen, um die Attraktivität der Uni zu erhöhen.

Nach diesem Punkt wurde beschlossen, zwei Tagesordnungspunkte (die 2/3 Mehrheit verlangen und daher eine hohe Anwesenheit benötigen, wie sie vor allem zur konstituierenden Sitzung gegeben ist) zu vertagen. Ich hätte zwar eine langwierige und ermüdende Diskussion zu dieser Zeit vorgezogen, möchte aber niemanden wegen seiner/ihrer nachlassenden Konzentrationsfähigkeit zur „späten“ Stunde einen Vorwurf machen. Dennoch rufe ich zur Behebung dieses Problems zu einem freiwilligen Training auf: Langwierige und spätstündige Beschäftigung mit komplexen Videospielen kann die Müdichkeitsresistenz signifikant erhöhen [citation needed]. Ich stelle mich persönlich zu Verfügung entsprechendes Training in Form von LAN-Parties (um 3 kommt der Vorschlag, doch mal „X-Hero Siege“ zu spielen) und vielstündigen Classic- und Ulduar Raids in WoW (natürlich mit Level und Equip aus der Zeit, da diese Raids releast wurden) anzubieten.

Doch kommen wir nun zum Höhepunkt des Abends/Morgens: Durch Ausscheiden einer Stupistin durch die Wahl in den AStA und die Abwesenheit des Nachrückerkandidaten hatte die Opposition plötzlich eine Mehrheit. In einem genialen politischen Schachzug wurde diese genutzt: Es wurde der Antrag eingebracht, den „Champus“ zukünftig nur noch Online anzubieten. Ich möchte zunächst einmal die Genialität dieses Antrages loben. In einer Zeit, in welcher der Universität starke Kürzungen bevorstehen, zählt für den Studenten/die Studentin jeder Cent. Schließlich wird er/sie in Zukunft vielleicht Studiengebühren zahlen müssen, daher ist auch eine geringe Einsparung des Semesterbeitrags viel Wert. Unter diesen Gesichtspunkt ist es absolut gerechtfertigt, ein Magazin wie den Champus, dass ja nur dazu dient, die Studenten besser zu informieren (unter anderem über besagte Haushaltskürzungen, den Kampf dagegen und die eventuellen Folgen) nicht mehr zu drucken. Es ist ja zudem bekannt, dass die meisten Studenten ohnehin sehr gut über die Vorgänge im AstA und Stupa sowie die allgemeine hochschulpolitische Lage informiert sind (wie die hohe Wahlbeteiligung jedes Jahr belegt). Die nicht politikbezogenen Artikel sind natürlich ohnehin kaum von Interesse. Daher braucht niemand den Champus in einer Form, die man auch als nicht-tablet Besitzer bequem auf dem Klo, oder, ohne Gefahr, sein Bier auf sein technisches Gerät zu schütten, in der Heimbar lesen kann.

Natürlich stehen diese Punkte im krassen Gegensatz zu unserem Wahlprogramm, denn wir wollen, dass die Studenten allgemein mehr bezahlen, um den bereits erwähnten Abschaum los zu werden. Eine mögliche Lösung dieses Debakels (und der Klo-/Heimbarfrage) wäre, jeden Studenten zu verpflichten, sich sein Exemplar selbst aus zu drucken.

Aber auch abgesehen vom Inhalt des Antrags möchte ich das politische Geschick der LHG, des RCDS, des MedCamp und des Teams loben, diese Chance zur Durchboxung eines in einer anderen Situation chancenlosen Antrags zu nutzen. Dies zeugt von einem Politikverständnis, wie ich es bisher im StuPa sehnlichst vermisste.

Nach sehr kurzer „Diskussion“, die durch einen Antrag auf sofortige Abstimmung beendet wurde, kam es zur Abstimmung. Auch diese flotte Abstimmung möchte ich ausdrücklich loben. Wenn eine Mehrheit besteht, ist keine Diskussion vonnöten. Auch diese politische Grundregel wurde sowohl im letzten Jahr als auch in den bisherigen Abstimmungen des Abends furchtbar verletzt.

Bedauerlicherweise erfasste im Moment der Abstimmung ein Massenanfall spontaner Inkontinenz knapp die Hälfte aller stimmberechtigten Anwesenden. Leider war auch ich darunter und kann so von den folgenden Ereignissen noch nichts berichten (ich hoffe auf die Veröffentlichung einer Livestreamaufzeichnung, ansonsten muss ich mich mit dem Protokoll und Augenzeugenberichten begnügen), außer, dass ich selbst im überfüllten Klo noch einen #Aufschrei (insert Slowpoke here) aus dem Sitzungssaal vernahm. Als ich erleichtert zurückkehrte, wurde bereits über einen weiteren Antrag abgestimmt, der verlangte, alle weiteren Stupasitzungen in Homburg abzuhalten. Dieser wurde erfreulicherweise angenommen, was mir endlich wieder mehr Gelegenheit zum Motorradfahren gibt (ich werde versuchen, die Fahrkosten abzusetzen, sofern zum Zeitpunkt des Sitzungsbeginn oder -endes keine ÖPVN-Verbindung von Homburg besteht. Wir alle wissen von der miserablen Anbindung Homburgs zu späten Zeiten, ein Zustand, den wir in der HOCHSCHULGRUPPE ausführlich begrüßen, da er reiche Studenten mit KFZ bevorzugt. Verwunderlich ist allerdings, dass die homburger Stupisten diese Idee noch nicht hatten.).

Zudem ist erfreulicherweise festzustellen, dass niemand verletzt aussah, daher wird es sich bei dem Schrei wohl nicht um einen Schmerzensschrei gehandelt haben.

Ein weiterer Antrag, die Aufwandsentschädigung für AStAnten zu kürzen, wurde nicht mehr zugelassen.
In Anbetracht dieser Tatsache sah ich für meinen geplanten Antrag, den AStA komplett aufzulösen und die frei werdenden Gelder zur Finanzierung des Gratisschnitzels für Vegetarier in der Mensa zu nutzen, keine Chance mehr und brachte ihn daher nicht ein.

Zumindest mit den letzten beiden Anträgen (evt. Auch mit den drittletzten, ich war wie erwähnt leider im entscheidenden Augenblick auf Grund von Ausscheidungen zur Abwesenheit gezwungen) darf sich nun der Ältestenrat beschäftigen. Schön, dass der auch mal was zu tun bekommt.
Ich hoffe nun auf die Veröffentlichung einer Aufzeichnung des live-Streams. Wer sieben Stunden seines Lebens dafür aufwenden will, dem empfehle ich sie sich in Gänze anzusehen. Für alle anderen werde ich versuchen, die Höhepunkte zusammen zu schneiden. Links zu den entsprechenden Videos werden gepostet sobald verfügbar.

Zusammenfassend bleibt mir nur zu sagen: Endlich seriöse Hochschulpolitik. Ich schreibe diesen Verdienst ganz der HOCHSCHULGRUPPE zu. Vorbei ist die Zeit sinnlosen Pragmatismusses im StuPa, endlich wird mit harten Bandagen gekämpft, um jede Stimme, um jeden Antrag. Ich hoffe auf eine weitere Eskalation der Lage, auf Schmutz- und Schmierenkampagnen. Zudem möchte ich öffentlich verkünden, dass der von mir geführte Kuschelkurs im letzten Semester nur dazu diente, das Parlament in Sicherheit zu wiegen. Von nun an, erwartet Anträge von mir, so seriös, dass dagegen Anträge wie „Alle Stupasitzungen nach Homburg verlegen“ wie Satire wirken.

Wem dieser Text nicht lang genug war, der/die möge den Beitrag auf Facebook lesen, beide Versionen Ausdrucken und die Unterschiede mit Textmarkern kennzeichnen.

Die HOCHSCHULGRUPPE

Dir, Pöbel des Internets!

Dir nun sei gegeben die totale politische Aufklärung! Wisse, das vom 11. bis zum 15. Juni die Karten des politischen Mächtepoker an der UdS neu verteilt werden. Dabei ist eine kleine Hochschulgruppe entschlossen, bedingungslos das Ruder zu ergreifen und sich daran mit ganzer Kraft festzuklammern. Wer bei dieser seemännischen Metapher an die Piraten gedacht hat, hat weit gefehlt; Nein, wir reden hier von einer weit kleineren und weit entschlosseneren Hochschulgruppe. Natürlich es handelt sich, und kann sich auch um gar nichts anderes handeln, um die Hochschulgruppe für Organisierte, Christliche Hochschulpolitik im Sinne Cukunftsorientierter, Hierarchischer Umstrukturierungen, Liberal Grundsatzdynamik, Realorientierter Unabhängigkeit und Personalisierter Politik für den Einzelnen – die HOCHSCHULGRUPPE.

Da Wahlen oft sehr verwirrend und unübersichtlich sein können und damit ihr, etwaiges Stimmvieh, wisst, was ihr im oben genannten Zeitraum zu tun habt, hier eine kleine Liste von Instruktionen:

1. Wählt die HOCHSCHULGRUPPE.

Damit ihr dies nicht völlig blind machen müsst, hier nun das Programm zur Hochschulgruppe die HOCHSCHULGRUPPE:

Wahlprogramm

PRÄAMBEL

Wir, als die Hochschulgruppe für Organisierte Christliche Hochschulpolitik im Sinne Cukunftsorientierter, Hierarchischer Umstrukturierung, Liberaler Grundsatzdynamik, Realorientierter Unabhängigkeit und Personalisierter Politik für den Einzelnen, kurz die HOCHSCHULGRUPPE, werden den Studenten in den Mittelpunkt der Hochschulpolitik stellen. Wir sehen uns in dem aktuellen Geschehen gezwungen, jenen Schritt zu gehen, eine neue Alternative in dem Meinungsspektrum, eine Gruppierung der demokratischen Mitte, zu stellen.

Wir sehen uns durch die Verfassung mit ihren Grundwerten und der damit verbundenen Verantwortung, dazu gezwungen, in die Hochschulpolitik einzusteigen. Dabei sehen wir uns in der Tradition der Partei „Die Partei“ und die Grundwerte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit liegen uns besonders am Herzen. Aus diesem Selbstverständnis heraus, wird unser politisches Handeln motiviert und begründet sein.

Unsere ehrliche, faire Politik sorgt dafür, dass jedem Studenten unabhängig seiner Gesinnung, Religion, Geschlecht und sozialem Status ein freier Zugang zur Bildung zugesichert wird.

Unbedingter Wille zur Macht
Wir versprechen, sobald wir die Macht erlangt haben, alles in der diesen stehende zu tun, um diese auch zu erhalten und zu mehren. Insbesondere schließt dies, falls notwendig, ein Überarbeiten unseres Standpunktes zugunsten unseres Standes ein. Darauf geben wir unser Ehrenwort – wir wiederholen: Unser Ehrenwort!

Dezentralisierung des Campus
Um lästige Parkprobleme zu vermeiden haben wir einen ausgeklügelten Plan zur Umstrukturierung des Campus ausgearbeitet. Als Auslöser der Parkplatzknappheit konnten wir die Menschenmassen identifizieren, die werktäglich den Campus frequentieren. Da sich diese Menschenmassen zum größten Teil aus Studenten zusammensetzen, setzen wir uns dafür ein, dass künftig Professoren zu den Studenten nach Hause kommen, um sie dort zu unterrichten. Somit müssen Studenten künftig nur noch für das Nötigste an die Universität kommen und das Parkproblem wird sich dadurch erledigen. Den dadurch frei gewordenen Platz kann man dann alternativ benutzen, beispielsweise zur Veranstaltung von Partys, oder aber auch für Sexorgien von saarländischen Politikern.

Abschaffung der Universität als Volluniversität
Ob die Universität eine Volluniversität bleiben soll oder ob bestimmte Studiengänge aus Kostengründen abgeschafft werden sollten war im letzten Jahr immer wieder Diskussionsthema. Die zur Debatte stehenden Studiengänge waren Medizin und Rechtswissenschaften und in einer Petition haben sich über 2000 Personen für den Erhalt dieser Studiengänge ausgesprochen. Da dennoch wichtige Personen aus der Politik der Ansicht sind, dass die Universität als Volluniversität zu kostenintensiv ist und auch die Sympathien solch wichtiger Politiker unserer Hochschulgruppe wichtig sind, haben wir eine zukunftsweisende Lösung entwickelt. Wir sprechen uns gegen den Erhalt der Uni als Volluni aus, aber es sollen dabei keine populären Studiengänge mit vielen Studenten entfallen, sondern nur solche, deren Verlust niemanden juckt oder gar willkommen ist. Um diese Studiengänge zu bestimmen, sollte im Geiste der Petition eine Abstimmung durchgeführt werden. Die beiden unbeliebtesten Studiengänge werden dann abgeschafft.

Zu jedem vegetarischen Gericht ein Gratis-Schnitzel
Vegetarier leisten durch ihren Verzicht auf Fleisch einen wichtigen Beitrag zur globalen Ernährungsituation und tragen zur Reduzierung von Klimawandel verstärkenden Emissionen bei. Abgesehen von diesem Nutzen auf Globaler Ebene helfen sie auch ganz konkret unserer Mensa: Das Warteschlangenproblem am Komplettmenü würde durch noch mehr Vegetarier weiter entschärft. Leider kann man an den Warteschlangen klar ablesen, dass zumeist das vegetarische Gericht noch weniger beliebt als das Komplettmenü ist. Wir wollen deshalb sowohl die bereits bestehenden Vegetarier belohnen, als auch einen Anreiz für alle Anderen bieten, ihr Essverhalten zu überdenken. Darum fordern wir, dass es zu jedem Vegetarischen Menü ein kostenloses Schnitzel dazu gibt.

Verfolgung von Lobbyismus auch nach Eingang von Hinweisen bestimmter Interessengruppen
Lobbyismus wird in unserer heutigen Politiklandschaft zu einem immer größeren Problem. Auch in der Unipolitik muss deswegen Lobbyismus konsequent bekämpft werden. Wir werden deshalb allen Hinweisen gegenüber offen sein, die Lobbyismus anzeigen. Eine entsprechende Geste zur Stärkung des Arguments ist dabei eine gute Orientierungshilfe, um Denunziantentum von konstruktiver Kritik zu unterscheiden.

Wiedereinführung des Diplomstudiengangs
    Umstrukturierung zur Förderung der persönlichen Entwicklung der Studenten
Nach einigen Jahren nun, in denen die meisten Studiengänge auf das Bachelor-Master-System umgestellt wurden, muss man feststellen, dass dieses System gescheitert ist. Von den versprochenen Vorteilen spürt der Student in den Realität nichts, nur der auf ihm lastende Druck ist größer geworden. Darum fordern wir die Rückkehr zum Diplomstudiengang und eine neuerliche Umstellung der Studiengänge. Dabei soll der Fokus nicht nur auf den universitären Leistungen des Studenten liegen, sondern ebenfalls seine persönliche und charakterliche Entwicklung und Entfaltung fördern. Ein erster, wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Entschleunigung des Studiums zugunsten einem Mehr an Entwicklungszeit, die dem Studenten zur freien Weiterbildung zur Verfügung steht. Weitere Ansätze wären spezielle, von der Uni finanzierte und angebotene Kurse und Exkurse, z.B. Sadomasoseminare zur sexuellen Orientierung oder Studienfahrten nach Amsterdam, um die weiterführende Charakterbildung der Studenten durch Erfahrungen zu untermauern.

Mehr Computerkurse für Frauen, mehr Strick- und Webkurse für Männer um natürliche Defizite aufzuarbeiten
Gleichberechtigung ist auf unserem Unicampus überwiegend schon Realität. Nicht zuletzt das Gleichstellungsbüro leistet dazu Wertvolle Beiträge, indem u.A. Kurse angeboten werden, in denen Frauen ihre natürlichen Defizite in der Benutzung von Computern aufarbeiten können. So werden Kurse für Excel, Word, LaTex und Powerpoint angeboten, in denen Frauen unter sich sind und so entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse gefördert werden. Wir fordern, dass auch für Männer spezielle Kurse angeboten werden, die ihre natürlichen Defizite in Handarbeiten ausgleichen. Der Kurs für Webdesign ist dabei ein guter Anfang, doch zunächst müsste ein Grundlagen-Webkurs angeboten werden, der nur für Männer zugänglich ist. Auch Stricken, Häkeln und Nähen sollte auf ähnliche Weise gelehrt werden

Grüne Energie auf dem Campus
Der Klimawandel geht uns alle an und Atomkraft kann nicht die Lösung sein. Darum Fordern wir: Regenerativer Energieerzeugung auf dem Campus! Wir wollen, dass jeder Student wieder ohne schlechtes Gewissen seinen Laptop einstöpseln kann, kein Professor mehr aus Umweltbewusstsein statt aus didaktischen Gründen Kreide statt Beamer verwenden muss und dass Physikstudenten nicht mehr wegen ihrer Energiefressenden Experimente ausgegrenzt werden. Ein Schritt in diese Richtung wäre, auf dem Physiktower Windräder zu errichten. Diese Maßnahme bietet gleich drei Vorteile:
1.: Die Lage in großer Höhe steigert die Effizienz erheblich, da wesentlich größere Windgeschwindigkeiten möglich sind
2.: Die Energie ist da wo sie gebraucht wird: Nicht weit von den Informatikern mit ihren großen Servern und vielen Computern, nah an den Chemikern für ihre energiefressenden Elektrolysen und endothermen Reaktionen und direkt bei den Physikern mit ihren Energiefressenden Experimenten, frei nach dem Motto: Grüne Energie für schwarze Löcher!
3.: Durch die exponierte Lage der Windräder ist das Engagement der Uni zum Klimaschutz schon aus großer Entfernung sichtbar.

Freier Wikipediazugang – campusweit
Als Universität ist die UDS verpflichtet, freien Wissenszugang zu ermöglichen. Wir wollen deshalb dafür sorgen, dass jeder auf dem Campus jederzeit auf die wichtigste und verlässlichste Wissenschaftliche Quelle überhaupt, Wikipedia, zugreifen kann. Zu diesem Zweck werden überall auf dem Campus Stationen errichtet, in denen ein Mitarbeiter von Wikipedia auf Anfrage den passenden Artikel heraussucht und ihn der Wissenssuchenden Person übergibt.

Liberal orientierte Neustrukturierung des Campus-Center
Die Eröffnungen vom iCoffee und dem Starbooks auf dem Campus zeigt das Potenzial für Einrichtungen, die sich an wirtschaftlichen Größen, wenn auch nur dem Namen nach, orientieren. Doch warum sollten diese Größen nicht selbst auf dem Campus angesiedelt sein, warum sollte die Uni weiterhin von staatlichen und nicht von liberalen, wirtschaftlichen Interessen geprägt sein? Da das Campus-Center schon von einigen die freie Wirtschaft fördernden Einrichtungen besetzt wird (Unique, Bank1Saar, Unistore, Kammpus), sehen wir in ihm den perfekten Ausgangspunkt der weiteren liberal-wirtschaftlichen Expansion auf dem Campus. Damit fordern wir eine Umstrukturierung des Campus-Centers die vorsieht, bisher von nicht gewinnorientierten Einrichtungen besetzte Räumlichkeiten des Campus-Center für die Ansiedlung wirtschaftsstärkender Institutionen freizumachen.

Nutzung des ehemaligen Wohnheim D als Ruine
Die Schließung des Wohnheim D hat große Kommunikationsdefizite und präpubertäres Verhalten bei allen verantwortlichen Beteiligten an der Universität, in der Politik und im Studentenwerk aufgezeigt. Nun, da das Wohnheim geschlossen ist, ist die Zukunft der Gebäude C7.5-7 ungewiss, da jeglichen weiteren Schritte Geld verlangen, Geld, welches nicht vorhanden ist. Um durch die Gebäude keine weiteren Kosten entstehen zu lassen und keine weitere Kommunikation zwischen Uni, Politik und Studentenwerk zu fordern, setzen wir uns für deren Nutzung als Ruine ein. Sobald das Gebäude von Pflanzen überwuchert ist, würde es sich in die grüne Optik der Universität einpassen und wäre auch aus den Augen.

Wählt die HOCHSCHULGRUPPE!

Studileaks: Weitere Enthüllungen zu Wohnheimaffäre.

Wieder einmal sind wir von höchstem Stolz erfüllt, euch als letzte uninfiltrierte Plattform weitere Geheimdokumente diesmal sowohl des Studentenwerks als auch der Universität unter Riskierung unserer Freiheit zu präsentieren.

Dokument 4:

Betrifft: Aktion Entwesung – Schädlinge organisieren sich
AZ: ToKri-Wdstnd-01

Vereehrte Universitätsarbeiter,

Nach unseren großen Erfolgen in der Sache Wohnheim D scheint sich eine erste Widerstandszelle gebildet zu haben, im Folgenden mit Codewort „Rattenkönig“ bezeichnet. Unsere Agenten beobachteten die Subjekte in der Nacht von Freitag auf Samstag beim Anbringen subversiver Propaganda. Offensichtlich hat das Ungeziefer beschlossen, sich nicht so einfach Austreiben zu lassen. Damit die externen Köder (sog. „Ersatzwohnraum“) entsprechend wirken und wir so der Plage im Gebäude Herr werden können, müssen etwaige rebellische Denkmuster schon im Ansatz unterdrückt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass besagte Köder einer näheren Überprüfung unterzogen werden, was für uns alle unangenehm währe.
Um unsere Tarnung als Freund und Helfer des Ungeziefers nicht zu gefährden, sind wir der Ansicht, das die Universität in gemeinsamem Interesse entschlossen handeln sollte. Sofortige Exmatrikulation und Deportation der subversiven Elemente scheint uns eine angemessene Maßnahme zu sein. Wir hoffen, das wir uns auf sie verlassen können, um die Lage so bald wie möglich wieder zu lethargisieren.

Mit Freundlichen Grüßen,
SS

Anhang: Photographien der Guerillaaktionen:

Dokument 5:

Betrifft: Re: Aktion Entwesung – Schädlinge organisieren sich
AZ: TLYZLUUL-WYPTGHOS:43-112-609

Sehr geehrtes Studentenwerk im Saarland e.V.,

Ihre Anfrage ist bei uns eingegangen und wurde für eine Bearbeitung in die engere Wahl gezogen. Wir bedanken uns für ihre Nachricht.

Mit freundlichen Grüßen,

[Dieses Dokument ist Maschinell erstellt und ist daher ohne Unterschrift und Stempel gültig. Handschriftliche Änderungen sind ungültig.]

PS: Nicht vergessen, am 14. Februar ist Kommerztag.

 

Wir von Studileaks wünschen allen freien Menschen und insbesondere der Guerillatruppe viel Glück. Zudem möchten wir alle Leser als kostenlosen Service noch darauf hinweisen, dass am 14. Februar Kommerztag ist.

Studileaks

Dir, Pöbel des Internets!

Wir sind stolz unter großen Aufopferungen und Wagnissen geheime Dokumente des Studentenwerks bezüglich der Toilettenpapieraffäre im Wohnheim D beschaffen haben zu können. Die Widrigkeit der Umstände und die Gefahren, denen wir uns ausgesetzt sahen, haben leider eine zeitnähere Veröffentlichung nicht zugelassen. Hier sollte besonders der ruhmreiche Einsatz von eulenfapsi und R. B. erwähnt werden, ohne den diese enthüllenden Wahrheiten wohl noch immer in den dunklen Aktenschränken des Studentenwerks ihrer Enthüllung harren würden. Nun aber lest und schockiert euch selbst!

Dokument 1:

Codename: Charmin
AZ: Kot-22-17-D

Betreffs der Wohnheimsfrage bzgl. D, hat unser V-Kontakt vom erfolgreichen Verlaufen des Projekts „Charmin“ berichtet. In der letzten Woche konnte er jeden Tag auf einem WC des 22er Flurs die Toilettenspülung verhindern. Yippie! Dies hat uns Anlass gegeben ein Toilettenpapierembargo gegen das Wohnheim D zu verhängen. Damit ist die erste Phase des 5-Jahres-Plans abgeschlossen.
Da mit Protesten seitens des studentischen Ungeziefers zu rechnen ist, liegt schon eine unsinnige Umfrage bereit. Diese ist in Kürze den Flurschaben (auch: Flurräte) per elektronischer Post zuzukommen zu lassen und dient zur Wahrung der Mitbestimmungsfantasien, hat in Wahrheit aber keinerlei Effekt.
Unser V-Mann im Wohnheim war, nach zweiwöchigem intensivem Training im Simulator, den Anforderungen der Aufgabe ohne Probleme gewachsen; Sowohl in psychischer als auch in physischer Hinsicht. Die Aktionschoreografie konnte in allen Fällen wie einstudiert ausgeführt werden. Nach reichlicher Speisezufuhr in der zentralen Nahrungsausgabe hatte sich genug organisches Material im Enddarm gesammelt und der V-Mann begab sich zum Einsatzort. Er fistete eine eigens präparierte Rolle 10-lagiges Toilettenpapier in den feuchten Schacht, um anschließend mit heruntergelassener Hose dem Werk die Krone aufzusetzen. Ohne weitere Spuren zu hinterlassen konnte er daraufhin den Einsatzort wieder verlassen.
Somit ist die Führungsriege des Studentenwerks erleichtert über den erfolgreichen Ablauf des Projekts „Charmin“.