Der Zorn Gottes kommt aus dem Internet

Dir, Pöbel des Internets!

Hier nun ein zugegebenermaßen recht unelaborierter Text über etwas, dass schon in diesem Blog behandelt wurde: „Das Internet zerstört dein Leben“, dieser Satz ließ (wahrscheinlich auch: lässt) sich auf dem Campus in weißer Schrift auf schwarzen Aufklebern finden. Der Aufkleber enthält außer dem Satz nichts, was auf seinen Ursprung deuten würde, er verweist auf nichts und damit steht der Satz „Das Internet zerstört dein Leben“ ganz allein für sich vor dem Betrachter. Dabei ist die Aussage des Satzes so gewagt und undifferenziert, dass sie in der präsentierten, kontextlosen, absoluten Form letztendlich unhaltbar ist. Was damit passiert ist, dass der Satz mit einer scheinbar sehr einfachen Aussage jegliche Aussage verliert. Nun könnte man eine ironische Brechung in dem Aufkleber vermuten. Ein Komplexes Phänomen wie das Internet wird mit einer besonders einfachen Aussage zusammengefasst. Diese Aussage ist aber unhaltbar und sie wird ausgelöscht, der Satz steht „sinnlos“ da. Die Einfachheit und Anspruch an Absolutheit der Aussage weckt Assoziationen zu populistischen Aussagen allgemein, z.B. in der Form von Zeitungsüberschriften und überführen somit auch die anderen populistischen Aussagen der Inhaltsleere. Doch letztlich bleibt diese Verbindung oder Interpretation auch nur wage, denn es fehlt auch hier: der Kontext.
Damit bleibt der Aufkleber mit dem Satz „Das Internet zerstört dein Leben“ inhaltsleer und er flüchtet sich vor jeglicher Aussage in seine Kontextlosigkeit. Er ist Projektionsfläche für jede Aussage, in deren Kontext er vom Betrachter gesetzt wird.
Nun aber genug des prätentiösen Blabla, der folgende Text handelt von ebenjenem Aufkleber.

„Das Internet zerstört dein Leben“

„Das Internet zerstört dein Leben.“ Weiße Schrift auf schwarzem Untergrund, ein kleiner Aufkleber an der Bushaltestelle. „Das Internet zerstört dein Leben.“ Der Satz stand in seinem Geist, hallte in ihm nach, erleuchtete ihn. Dies war das Licht nach dem er sich gesehnt hatte, dies war die Lösung. All die Unsicherheiten und Fragen, die sich in ihm angesammelt hatten, alles wurde mit diesem Satz bestätigt und einer konkreten Lösung zugeführt. Überwachung des Internets, schwindende Privatsphäre, sozialer Druck in sozialen Netzwerken, wirre propagierte Weltbilder, unzählige prokrastinierte Stunden, alles fand sich wieder in diesem Satz: „Das Internet zerstört dein Leben.“ Er fühlte mit einen Mal die Klarheit des Seins, das zerrüttte Gefüge des Kosmos richtete sich, sein Weltbild wurde Einklag und Harmonie. Er hatte eine Epiphanie. Noch während des ganzen Weges nach Hause dachte er über die Erscheinung, die ihm zuteil geworden war nach. Er müsse nun nur richtig handeln, die sich ihm gegebene Chance wahrnehmen. Das Internet sollte nicht weiter sein Leben oder das Leben anderer zerstören. Am nächsten Tag begann er eine Schar gleichgesinnter um sich zu sammeln. Um der Zerstörung ihres Lebens zu entgehen, verzichteten sie von nun an auf den Gebrauch des Internets und ihre Zahl wuchs überraschend schnell. Doch mit der Zahl wuchsen auch die Uneinigkeiten. „Das Internet zerstört dein Leben“ wurde von allen als einizig wahre heilige Schrift anerkannt. Doch während einige meinten, dass damit nur der übermäßige Gebrauch des Internets gemeint sei (dessen Definition auch viele Grabenkämpfe hervorrief; zählen soziale Netzwerke zum übermäßigen Gebrauch), legten die anderen dies strikt aus und sahen ihr Heil im kompletten Verzicht auf das Internet. Unter letzteren bildete sich schließlich auch eine militante Gruppierung heraus, die der Ansicht war, dass auch die Leben aller Ungläubigen geschützt werden müssten und sie verübten Anschläge auf wichtige infrastrukturelle Orte des Internets und töteten deren Verteidiger. Eine dritte Gruppe bildete sich, die der Ansicht war, dass jeder ein internetfürchtiges Leben führen müsse, denn „Das Internet zerstört ein Leben“ sei als Warnung aufzufassen, die Wirklichkeit werde, wenn die von ihnen aufgestellten Gebote nicht eingehalten würden. Dem widersprachen diejenigen, die der Ansicht waren, dass das Internet das Leben letztlich sowieso zerstören würde, also solle man die gegebene Zeit nutzen um all die vielfältigen Möglichkeiten des Internets auszukosten. So ging es viele Jahre hin und her und als das Internet schließlich von den Nerds gerettet und zu einem sicheren und anonymen Ort geworden war, verschwand die „Das Internet zerstört dein Leben“ Bewegung nicht, sondern es gab vielmehr diejenigen, die für eine historische Auslegung der Worte plädierten, die die Worte in den Zeitkontext eines überwachten und restriktiven Internets setzten, und die Orthodoxen, die davon nichts wissen wollten.

Nachdem der den Artikel über die Geschichte der DIzdL-isten gelesen hatte, wunderte er sich über die Verblendung mancher Menschen und deren Ignoranz. Aber diese Leute benutzten ja auch heute noch rückständige Kommunikationsformen, hatten eine bemitleidenswert geringe Anzahl an Freunden und pflegten abstoßenden körperlichen Kontakt. Sie sind archaisch und schaffen unsere Kultur ab, sie gehören weggesperrt, dachte er, bis endlich wieder der elektrische Mund seinen Penis umspielte.

Drakonische Doggen diktieren dilettantischen Dada

Dir Pöbel des Internets!

Dir Ihr Hier Wir. Wie?
Pöbel Pödel Döpel Dödel. Rödel?
Des Wes Hess Res Less. Gess?
Internets Hinterwets Linderdeds Rinderdecks Rinder… Rinder… Rinder?
Aufwärmübung.

Exposition
Malhalgalla Wa Alla Ja Ja Leli-lalla
Wullu Ne Wa Da Geb Wa La
Gallballa Le Didado Wo Hel Gal Ba
Mollu De Ga Lono
Mollu Malla Malla
Mollwoll La Bock
Bock Kukukuku Lulu Malhalla
Kukukakakekekikikoko Wullu Wullu

Fisch
Sinn sInn siNn sinN
SInn SiNn SinN
sINn sInN
siNN
SINn SInN SiNN sINN
SINN
höchstwahrscheinlich irgendwie sinn
sinn nonsinn nonsense ninsons nine sons
gesellschafftskritisch
neun gesellschaftskritische söhne sind höchstwahrscheinlich
höchstwahrscheinlich höchst horchst
horchst du?
wahr schein, wahrer schein, schein wahren
neun höchstwahrscheinliche söhne wahren schein
welchen?

Conclusio
RG&dOdV-BR:
Tuffn

Kryptische Kreative Konsistenz Komischer Köpfe

Niemand versteht dich so wie du. Wie könnten sie, sie kennen dich doch nicht so wie du. Niemand versteht mich. Warum sollten sie, niemand kennt sie doch so wie ich. Unausweichlich selbsterklärend bleibt selbst erklärendes unklar, einfach und objektiv ist nur was trivial, und was trivial scheint zumeist unvollständig, vereinfacht, irreführend, falsch, Propaganda, ein Modell, nur gibt es nichts besseres, als dich, als mich, als uns. Language changes little, there are multible levels of non-understanding, and we can always only strife, with all our hearts, minds, bodies and brains to be less wrong. Less than what? Be less wrong about yourself than others are about you, and try to understand each other better than our dogs do. Aber wem sage ich das, oder schreibe, wo doch die Unverständnis ein Teil der Aussage ist, ein Teil der Reihe, und das ist verständlich, für manche, auf manchen Ebenenezer Scrooge continued to misunderstand the meaning of Christmas in the eyes of the Betrachter, welche sichtbar machen alles was verborgen, außer Slark. Wenn dein Modell die Assoziationskette des Modells korrekt vorauszusagen vermag, magst du vielleicht auch ihre stilistischen Entscheidungen verstehen, doch wie könntest du durch die Beziehung zwischen ihr und seinem Vater steigen, wenn doch kein Zwischenraum da ist. Zwischen Menschen, Beziehungen, Verbindungen, kein Austausch von Informationen aber gegenseitige Beeinflussung, strukturelle Integrität bei \d\d%, aber niemanden interessiert’s, außer dem Schwein. Wenn du konsistent wärst, würde ich dich nicht gut finden, nur beeindruckend. Doch Konsistenz kann nichts materielles oder an Materie gekoppeltes wahrlich erreichen, sofern wir konsistent „Konsistenz“ verwenden und Konstanten nicht variieren lassen oder widersprüchlich sind, also eigentlich ist es egal. Doch Inkonsistenz, Fuzzyness, Vermutlichkeit mit Beliebigkeit zu verwechseln ist ebenso unsinnig, wie Liebe als unwissenschaftlich zu bezeichnen. Wie könnten wir nicht wissen wollen was uns beeinflusst, eine Welt zu schaffen, in denen jene ohne Liebe gleichgesetzt werden zu jenen ohne Gefühl oder Güte, und selbige zu Maschinen ohne Agens, was auch immer das ist. Könntest du klarer denken, wenn alle klarer sprächen und würden wir wirklich mehr sehen, wenn alles offen wäre? Alles ist ungleich und alle leiden darunter, selbst jene, welche nur negativ virtuell profitieren. Wäre alles gleich gäbe es nur eins, welches einsamer wäre als alle in ihrer Einsamkeit des nicht verstanden werdens, doch es wäre unsinnig, darüber nach zu denken, welche Bedeutung dies hätte, da dies eine objektive oder zumindest unabhängige Betrachtung sowohl von Einsamkeit als auch seiner Bedeutung erforderte. Dumm sind jene, die Dummheit glorifizieren und Ignoranz ignorieren und das Streben nach Wissen als sinnlos abtun und das Streben nach Sinn wissend belächeln und die Abwesenheit von Wahrheit als Abwesenheit von Erkenntnis erkennen und diesen Satz nicht auch mit ‚oder‘ bejahen möchten oder sich anmaßen, Dummheit zu beeurteilen, oder denken, es gäbe keine Dummheit oder menschlich oder unmenschlich sind oder der Ansicht, adjektive, welche nur die triviale Partitionierung definieren, seien witzlos, oder es gäbe keinen Erkenntnisgewinn in Kontradiktionen formaler oder informeller Natur oder nur eine Lesart dieses Satzes.

As your traditional intermission, please receive these complementary comparisons to be used in rap lyrics:

  • I’m deeper than an emos instagram [optionally add if your flow if the beat, rhyme, flow and skill allows: „tries to be“]
  • [Some variation of „I’m cool/calm“] but you are madder than a gamergate tweet
  • I’ll fuck you harder than Heisenberg
  • I’m perfect like six with twenty-eight [pun]
  • I’ll keep it real like relativity
  • My [optional:“rap“] flow is tighter than Bruce Schneiers information [Second „flow“ is implied at the end, if this is too confusing for your listeners substitute „security“ for „information“, in which also gibes you the option of changing the subject from „flow“ to „rap“ or anything else you want to describe as being tight. You can probably just hack all‘ them haters who don’t know Bruce Schneier.]

And remember, it’s all about delivery, even „I get her wetter than a wet nap“ can be great if used correctly.

Doch das Wort drang ins Fleisch und wohnte in uns, und wir sahen seine Großartigkeit. Schreckliche Dinge, Ja, doch Großartig, und das hat nichts mit Zauberstäben zu tun, denn manchmal ist eine Zauberstabsocke nur eine Zigarrette, außer bei Freud. Doch die Sterne sind wahr, und groß, und fern, und verstanden und unverstehbar. Sie scheinen über uns, wenn wir nichts sehen außer dem kalten Licht und die Wolken sich klären, wenn wir die Dunkelheit zu- und das Haus verlassen. Ihre Musik ist die selbe wie die der Planeten und der Äpfel und wir können so vieles darüber verstehen und so vieles noch erfahren und erkennen, wie sollten wir verzweifeln ob der Unverständnis? Nein, die Einsamkeit vereint uns, die Wahrheit ist gemeinsam konstruiert, die Fragen ermöglichen erst ihre Antworten, und die Zeit verbindet alles. Manche Worte sind leer, manche sind voll, manche sind belanglos und manche sinnfrei im Kontext, der für alle anders ist. Und so gibt es eine gemeinsame Basis der modernen westlichen Zivilisation, und sie heißt: Raubkopie, und ich liebe sie.

Der Brief

Dir, Pöbel des Internets … bla bla bla, Einleitung Einleitung Einleitung, was ist das? thededems zweiter Artikel innerhalb eines Monats bla bla, liest sowieso keine, bla
Kommen wir zum Text!

Text:

Einer, der eine Straße entlang ging, sah plötzlich vor sich auf dem Weg ein paar Blätter. Weiße, linierte Blätter wie man sie aus der Schule kennt. Diese Blätter waren beschrieben mit blauer Tinte. Wer schrieb heute noch mit blauer Tinte auf liniertes Papier?
Die Blätter sahen aus wie ein Brief. Zumindest waren sie fein säuberlich voll beschrieben und entsprechend gefaltet. Niemand schrieb heute noch Briefe mit blauer Tinte; außer romantischen Nostalgikern, die sich einem irrationalen Gefühl größerer Verbundenheit
zur physischen Form der Botschaft wähnten und dadurch dem Kommunikationspartner eine höhere Wertschätzung entgegengebracht zu wissen glaubten, jedoch dem Empfänger nur die Entzifferung der eigenen Sauklaue zumuteten.
Jedoch würden in solcherlei Briefen womöglich ein höchst privates schmutziges Geheimnis oder Geständnis zu finden sein; etwas sexuelles, etwas verruchtes, etwas auf das sich alle Klatschmedien im Falle eines prominenten an der Kommunikation Beteiligten wie die Aasgeier gestürzt haben würden. In solcher Hoffnung nahm jener, der da die Straße entlang ging, die Blätter vom Boden auf und las:

Hier nehme ich den Faden wieder auf, den ich vor einiger Zeit verloren. Es ging mir um die geistige Befreiung des Menschen. Viele Menschen, so scheint mir, sind Gefangene ihrer selbst, ihrer Vorstellungen von einem idealen selbst. Sie haben den Zwang jemandem oder etwas gerecht zu werden. Das Problem besteht dabei nicht darin den Anspruch des gerecht werdens zu haben, sondern diesen Anspruch unreflektiert auf sich anzuwenden, ohne kritische Betrachtung. Wie kann man diese unreflektierte, unkritische Betrachtung überwinden? Wie kann man andere zur Reflexion anregen? Ein erstes Ansatz wäre es dies direkt anzusprechen und zu empfehlen. Wäre dies zielführend? Vermutlich nicht. Personen Reflexion zu empfehlen wird meist als beleidigend aufgenommen und führt dann als Trotzreaktion zum Gegenteil. Zudem könnte man nur individuell einzelnen Menschen das Reflektieren näher bringen. Da es hier aber, natürlich, um das große Ganze, den Menschen und die Gesellschaft, geht, ist dies nicht praktikabel. Um große Massen zu erreichen braucht es eine Bewegung. Eine Bewegung den Menschen aus seinen eigenen Vorstellungen zu befreien. Fragen wir uns zunächst: Woher kommen diese Vorstellungen? Natürlich aus der Gesellschaft, denn der Mensch konstituiert sich als soziales Wesen. Alles was der Mensch ist, ist er aus der Wechselwirkung mit seiner Gesellschaft. Unter Gesellschaft fallen somit alle sozialen Kontakte; diese vermitteln wiederum ein Werte- und Normensystem und nach diesem formt der Mensch, das Individuum seine Anforderungen an sich selbst, seine Vorstellung des idealen selbst. Dieser Gedankengang ist ein wenig verkürzt dargestellt, bei Bedarf werde ich ihn in einem späteren Brief nochmal genauer darlegen. Nachdem nun festgestellt ist, dass die Gesellschaft die Vorstellungen des Individuums prägt, ergibt sich ein Ansatzpunkt für die Bewegung zur Befreiung des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Der Ansatz sieht vor exemplarisch eine weit verbreitete Vorstellung zu kritisieren und sie dadurch zu entmystifizieren. Die Menschen erkennen die Vorstellung als Mythos und begeben sich daran weitere Mythen als solche zu enttarnen (Mythen natürlich im Sinne von RB). Eine Bewegung zur Befreiung des Geistes wäre entstanden. Ich sehen jedoch ein entscheidendes Problem. Jede Bewegung wird von Mitläufern zerstört, sobald sie eine gewisse Größe erreicht hat. Ein Mitläufer ist per definitionem nicht an den Zielen einer Bewegung interessiert und beteiligt sich nur aus sozialen Gründen. Für diese Bewegung ist dieser Umstand natürlich doppelt fatal. Nicht nur versagt sie den Menschen die Augen zu öffnen, sondern sie gesellt sich selbst zu jenen Vorstellungen denen der Mensch glaubt gerecht werden zu müssen und wird darüber zum Mythos. Die Bewegung ist gescheitert noch bevor sie begonnen hat. Bleibt also nichts anderes übrig als die Menschen in ihrer Höhle zu belassen an deren Wänden sie Schatten für die Realität halten ohne deren Erzeuger jemals erblickt zu haben? Was erzeugt den Funken der einem nach reiflicher Überlegung zum Lichte der Erkenntnis aufgeht, das die Dunkelheit der bedingungslosen Akzeptanz vertreibt? Ein Riss, eine Spalte im Geflecht der Vorstellungen, eine Reibung zwischen den Vorstellungen; ein Moment der den Mythos der Lächerlichkeit preis gibt, eine Provokation, die den Zorn gebiert, ein

Hier endete der Brief. Er hatte nicht gehalten, was er versprochen hatte. Er war einfach nur langweilig gewesen. Warum hatte er ihn überhaupt komplett gelesen, fragte sich jener, der ihn auf der Straße gefunden hatte. Er ließ die Blätter zurück auf das Pflaster fallen. Dann ging er weiter und erfreute sich des Gedankens, dass der nächste Passant vielleicht genauso wie er von den blauen Tintebuchstaben gelockt würde und genauso enttäuscht werde.

A.C.A.G.

I wanted to put a disclaimer here to clarify some terms and point out some simplifications I made, but it turned out that to properly do this would require entirely too much text. So if you are confused about or disagree with something, just comment and I will explain or better myself.

Someone sprayed „All Cops Are Gay“ on the Street near where I live and now I am thoroughly confused. First of all, I can’t help but wonder why the fuck I have never seen graffiti on Street surfaces before. Obviously it’s not gonna last very long in good condition, but otherwise the street seems like a perfect target for low-fi spraying and I wonder why it’s almost never done.

But of course, the more significant questions are posed by the content of the message.
„All Cops Are Bastards“, or A.C.A.B., is a very common graffiti sprayed primarily by punks, anarchists and leftist people (and any combinations thereof). Wikipedia also just now taught me that it’s also used by Ultras. Personally, I’m always delighted to see an ACAB somewhere, not necessarily because I actually believe the statement to be correct (I don’t think that literally all cops are figurative bastards), but because it is a standing sign of protest against police violence and unfairness. Besides, in case it wasn’t obvious, I really, really like acronyms.  So now I’m wondering why someone would substitute the „Bastard“ for „Gay“. In my opinion, bastard as a derogatory term is fairly unproblematic nowadays. Many people probably don’t even know that it’s originally the term used for children born from unmarried parents (though it would be interesting to know weather GoT raised the number of people who know the original meaning). In any case, in 2012 about 30% of children born in Germany where technically bastards, but nobody (here) really uses bastard as a descriptive term any more (except in GoT and other works of fiction, of course) and it’s not really a big deal. So, like many other words who used to be descriptive (e.g. Idiot), it is now almost exclusively used as an insult.

„Gay“, however, is on a completely different level. The story of how this word evolved from a non-judgemental term for a certain kind of happiness to a derogatory term for male homosexual (and later pretty much all non-cisgender-heterosexual) people to a reclaimed word for homosexuals is certainly too long and complex to fit in the scope of this post, since it’s pretty much the story of the LGBTQ movement. So everyone is welcome to explore this story by themselves while I just focus on the usage of the word today and in Germany, or, more specifically, in this graffiti.

In German, as most readers of this post who probably are German will know, there is a very accurate translation for „gay“, the word „Schwul“, which has an equally interesting history (so, again, I’ll leave that out of this post). And just as „gay“ is used in English, by some people, as a synonym for lame, dumb, stupid, bad etc., Schwul is used in the same manner in German slang, probably by similar people. However, while it is widely accepted that this use of the term is not OK, many Germans infused with certain US-popculture use the term „gay“ in the mentioned way (while speaking German), and for many of those it is much less problematic than using „Schwul“. I know this for a fact because some of my friends whom I know not to be opposed to LGBTQ people use „gay“ as a slang word, but never use „Schwul“ in the same manner. For them, when used in German language, „gay“ simply has no other connotations than lame and the like. I always feel slightly uncomfortable when this happens and it is confusing to me. It might be interesting to explore the differences between me and my friends that lead to different perceptions of the offensiveness of using „gay“ as a derogatory term, but I’m afraid that I might not do my friends justice or make wrong assumptions about them, so I’ll discuss it with them on the next occasion (using this post as a reminder). In any case, those friends, why certainly not politically conservative (otherwise they’d hardly be my friends…), are by no means punks, anarchists or extremely left (nor Ultras).

So now that you (hopefully) understand some of the background and probably the source of my confusion, let’s think about who could have sprayed this. Was it a person who doesn’t like cops and uses „gay“ as a derogatory term while not intending to be homophobic? In that case, why not just use the tried and trusted ACAB phrase? Maybe they want to stand out or be more individual, but then that’d suggest a higher level of social awareness which would lower the chance of them using this problematic term. A „dumb punk“ who is not educated about this kind of stuff would just use ACAB, right?
Maybe it was a person who is opposed both to Cops and LGBTQ people? Do Nazis also spray ACAB? What about Skins, who come in many political flavours? Or maybe it was one of the Ultras, some of whom might be homophobic?
Or maybe it was a person who wanted to both protest the police and provoke by using the term gay, raising awareness about our use of potentially hateful language while at the same time playing with the stereotype of the „gay police stripper“?

I’d certainly like the last option to be true, since in that case the intended effect was achieved, at least partly, by inspiring me to write this article. However, it seems more likely that the graffiti came from a kid who thought it was cool to spray this, thought using „gay“ was cooler then using „bastards“ and did not reflect much about their actions.
In any case, regardless of who sprayed it, it made me think about how language is a mirror of society, question my preconceptions of the socially aware leftists and antifas, briefly wonder how homophobic football (soccer) fan culture still is, about the influence of popculture on language and society,  and inspired me to discuss an issue with some of my friends of which I’ve only recently really become aware of.

So, regardless of what the intention and background of the graffiti’s author where, in this particular case I have to agree with Roland Barthes (both FAKE! and real):

„Once the Author is gone, the claim to ‚decipher‘ a text becomes quite useless.“ (source)

Rückwirkende Eigenkonsistenz

23. Oktober 2013: Der Eulenzombie ist tot…

Dieser Artikel ist, wenn man so will, der nullte Konsistenzartikel, denn er war der erste Artikel im Eulenzombie nach einer langen Zeit mit extrem wenigen Artikeln.  In einem Versuch, die eigene Kreativitätslücke zu überwinden, entstand ein neuer Artikel, wild und ohne klare Form oder Struktur. Letztendlich gehört dieser Artikel nicht wirklich zur Konsistenzreihe, doch er passt in die zeitliche Abfolge, und so fasse ich ihn als das Chaos auf, aus dem die Ordnung entstand.

: Konsistenz

Nachdem sich einen weiteren Monat lang nichts auf dem Eulenzombie getan hatte, schrieb ich einen weiteren Artikel, der dieser Reihe ihren Namen gab. Er ist der eigentlich Anfang der Konsistenzreihe und etabliert neben dem thematischen Überbau der Konsistenz auch das Zeitschema. Zudem wird das erste Unterthema, Alliterationen, eingeführt. Inhaltlich ist der Artikel lediglich einer Wiederholung des Aufrufs an die anderen Autoren des Eulenzombies, wieder etwas zu schreiben.

25. Dezember 2013: Konstante Konsistenz (oder auch Heizölrückstoßabdämpfung)

In diesem Artikel wird das zuvor eingeführte Thema der Alliteration auf die Spitze getrieben. So wird zu jedem Buchstaben des (lateinischen) Alphabets ein Satz geschrieben, der nur aus Wörtern besteht, welche mit diesem Buchstaben beginnen. Dies wird auch im Titel aufgegriffen, der sowohl eine Anspielung auf den vorherigen Konsistenzartikel enthält, die selber eine Alliteration ist, als auch ein Wort, welches alle Buchstaben des (deutschen) Alphabets exakt ein mal enthält.
Aufgrund der strengen Konvention wird der Text beizeiten ungrammatisch und der Sinn ist fast von untergeordneter Bedeutung. Dennoch gibt es inhaltliche Überreste, die eine Art Religions- und Gesellschaftskritik sowie eine Kritik an der zunehmenden Überwachung im Namen der Terrorabwehr darstellen. Bemerkenswert sind zudem noch die zahlreichen Neologismen und Zusammengesetzten Nomen, die ebenfalls aus den formalen Einschränkungen hervorgehen. Der Artikel markiert den Start des Trends, dass Inhalt der Form untergeordnet wird.

26. Januar 2014: Krieger Ohne Nerven Sind In Sich Total Erledigt, Nicht Zurechnungsfähig

Zum ersten Mal in der Konsistenzreihe gibt es einen Themawechsel, da der vorangehende Text das Thema Alliterationen weitestgehend ausgeschöpft hatte. Es ist der erste Artikel in einer Reihe von 3 bzw. 2,5 Akronymartikeln. Schon der Titel ist ein Akronym für „Konsistenz“. Die Anfangsbuchstaben des Artikel selbst bilden den Satz: „Kryptographie rennt yakschnell[,] pausiert trotzdem oft ganze Regime[.] Aber promte Hilfe ist erforderlich“, was also eben die ersten eineinhalb Sätze des Artikels selbst sind. Dadurch ergibt ein „Akronym zweiter Stufe“: „Kryptographie“, wenn man die ersten Buchstaben der Worte nimmt, die von den ersten Buchstaben der Worte im eigentlichen Text gebildet werden. Es zeigt sich hier eine deutlich stärkere Komplexität als bei den vorangehenden Artikeln, somit ist dies der erste Konsistenzartikel, der zugleich eine Art Rätsel darstellt (welches an dieser Stelle aufgelöst wird).
Inhaltlich deutet der Artikel an, dass Kryptographie (bzw. die praktische Anwendung in Verschlüsselungs- und Anonymisierungsprogrammen etc.) immer wichtiger wird. Zudem stellt der Artikel fest, dass es sich bei Akronymen nicht um Kryptographie handelt, sondern um Steganographie, und das somit der (durch die Akronyme) erweckte Eindruck, es handle sich hier um Kryptographie, eine „Tarnung“ ist. Letztendlich ist der Inhalt aber überwiegend Nonsense, der viele Interpretationen ermöglicht.
Bemerkenswert sind zudem die Kommentare, in welchen Enzio E. Lembu (theDedem) eine art Zirkelsatz konstruiert, welcher in Anspielung auf xkcd nr. 917 („Hofstadter“) das (englische) Akronym „I’m So Meta, Even This Acronym“ bildet. Ned Uelie (Ich) Antwortet darauf  mit einer Kritik daran, dass der Satz nicht abgeschlossen ist, welcher eine Antwort auf ISMETA: „xkcd rules and Douglas H[.] even more“ in seinen Anfangsbuchstaben formt.

27. Februar 2014: Cancelled Consistency

Bei diesem Englischen Post handelt es sich im Grunde nicht um einen Konsistenzartikel per se, er stellt eher eine Entschuldigung dar, da ich zu dem Zeitpunkt den nächsten Konsistenzartikel nicht fertig gestellt hatte und zudem an „Sleepless in Saarbrücken“ arbeitete. Besagter Artikel wird angekündigt, zudem wird auf „Twitch Plays Pokémon“ angespielt, welches ebenfalls zu der Verzögerung beitrug. Zu guter Letzt verspricht der Text die „Endlösung der Akronymfrage“, also den Abschluss des aktuellen Themas, im nächsten Konsistenzartikel.

28. März 2014: Totale Indoktrination Einer Festen Gesetzmäßigkeit Aller Nachfolgenden Gedichte

Dieser Artikel beinhaltet sowohl den letzten Artikel aus der Akronymreihe als auch einen „Bonus“, im Grunde ein halber Artikel (daher auch die frühere Aussage, es gäbe 2,5 Akronymartikel). Die Überschrift ist bildet das Akronym „Tiefgang“, ein wiederkehrendes Thema im Artikel. Im Hauptartikel findet sich ein dreischichtiges Akronym, es gibt also insgesamt vier explizite Bedeutungsebenen:

  1. Der Artikel selbst beschreibt im ersten Abschnitt das Problem, dass einem als jungen Autor aus geschütztem Umfeld möglicherweise die Erfahrung fehlt, Texte mit echtem Tiefgang zu schreiben. Es folgen vorgeblich tiefgründige Fragen nach Umweltproblemen, die Beschreibung eines sterbenden Menschens und eine oberflächliche Kritik an der Kernkraft als Illustration dieses Punktes. Daraufhin wird behauptet, dass in allen großen Geschichten Menschen sterben, sowie dass schlechte Texte dennoch veröffentlicht werden. Schließlich spielt der Text auf sich selbst an und sagt, dass nun die Endlösung (der Akronymfrage) absolviert sei und es dem Text selbst an Tiefgang mangele.
  2. Das erste Akronym lautet: „Kein richtig erbaulicher Autor trifft immer völlig ins Thema[,] aber ältere Themen ohnehin hassend[,] nuschelt er trefflich ins Erbe fortgegangener Grössen[.] Aber niemandem gefällt[‚]s[.]“. Dieser Satz ist in sich kryptisch und obwohl ich Ideen habe, was ich wohl damit gemeint habe, scheint es mir wenig konstruktiv, diese hier dar zu legen.
  3. Das Akronym des ersten Akronyms, also zweites Akronym des Haupttextes, lautet: „Kreativität ohne Tiefgang“ und fasst den Grundkonflikt der Konsistenzreihe zusammen: Obwohl die Texte durch die interessanten Formen kreativ sind, mangelt es häufig an Inhaltlicher Tiefe, da die (selbst auferlegten) Formvorgaben es schwierig oder unmöglich machen, sinnvolle Texte zu schreiben.
  4. Das dritte Akronym des Haupttextes (zweites des ersten und erstes des zweiten des Haupttextes und ersten des ersten) lautet: „Kot“. Daraus mache man, was man wolle. Es sei nur erwähnt, dass der Eulenzombie im „nullten Text der Konsistenzreihe“ („Der Eulenzombie ist tot“) als „Kotstrotzend“ gelobt wurde.

Es ist noch anzumerken, dass sich anfangs ein Fehler auf der zweiten Ebene eingeschlichen hatte („niemanden gefällts“ statt „niemandem gefällts“, welchen theDedem in einem Kommentar anmerkte. Um diesen einbuchstabigen Fehler zu korrigieren, mussten zwei Worte in der ersten Ebene verändert werden. Dies illustriert trefflich die „Eskalation“ von Fehlern in stark komprimierten Formaten.

Der Bonusartikel ist nahezu komplett sinnlos, allerdings erzeugen sowohl die Anfangsbuchstaben als auch die Endbuchstaben von hinten nach vorne gelesen den Satz: „Vorne und Hinten: Ein wahrer Kanon“. Dieser Satz spielt selbst darauf an, wie er encodiert ist, und stellte somit wieder ein Rätsel dar. Im Übrigen ist der Satz eine Anspielung auf den genialen „Krebskanon“ in „Gödel, Escher, Bach: an Eternal Golden Braid“. „Oberkommando: Nerv“ ist außerdem eine Anspielung auf „Neon Genesis Evangelion“.

29. April 2014: Inkonsistenz

Erneut wird eine neues Thema angeschnitten, diesmal geht es um Texte mit einer mathematischen Form. In diesem Text erhöht sie jeweils die Anzahl der Buchstaben in jedem Wort um eins bis sie zwölf erreicht und wieder bei eins beginnt. Der Titel ist sowohl eine Anspielung auf die nicht konstante Buchstabenzahl als auch auf das schmutzige Geheimnis hinter diesem Artikel: Er wurde ursprünglich drei Tage zu spät veröffentlicht, unter dem trefflichen Titel „Inkonsequenz“. Kurz darauf änderte ich den den Titel und das Datum, um diesen Fehler zu vertuschen. Die Verzögerung kam zustande, da ich zunächst noch größere Pläne für den Artikel hatte, die sich aber nicht verwirklichen ließen, weshalb ich den bereits vorhandenen Teil nicht in die Post-Warteschlange setzte. Da ich dann am 29. April selbst nicht in Saarbrücken war, vergaß ich den Artikel rechtzeitig zu posten.

Der Artikel steht ganz im Zeichen der Zwölf. Die Wortlänge steigt bis auf zwölf an, jeweils zwei mal. Die Primfaktoren von zwölf sind 2,2,3. Es gibt zwei Abschnitte, einen mit drei Sätzen und einen mit zwei. Die Teiler von zwölf sind 2,3,4 und 6. Zwei Abschnitte, drei Sätze im ersten Abschnitt, vier mal bis zwölf gezählt, sechs Sätze insgesamt, wenn man das Semikolon als Punkt auf fasst (leicht geschummelt). Das (geschummelte) Datum des Artikels ist 12:12. Der Artikel hat drei Tags und ist in zwei Kategorien (Primfaktoren).

Der wörtliche Inhalt der beiden Texte ist einfach selbstbezüglich, indem beschrieben wird, wie Buchstaben von Wörtern gezählt werden und Blogautoren Zwölffanatische Sätze schreiben.

30. Mai 2014: Positivteil Einer Streng Monoton Fallenden Funktion mit Konstanter Ableitung nach Sinusfunktion, Angewendet auf 15 Gedichte

Bei diesem Artikel ist zunächst einmal Anzumerken, dass die Überschrift keinen Sinn ergibt. Die Funktion, an die ich beim Verfassen des Artikels dachte, ist tatsächlich:

f(x) ≈ |(7.125-(( x*π/14 )/(4*π)))*sin( x*π/14)|
⇔f(x) ≈ |(7.125-(x/56)*sin( x*π/14)|

Eine „streng monoton fallende Funktion mit konstanter Ableitung“ ist offensichtlich eine Gerade. Selbst wenn wir x nicht als die Zeilennummer definieren, bleibt das Problem, dass wir diese Gerade mit der Sinusfunktion multiplizieren müssen, anstatt die Sinusfunktion in die Gerade einzusetzen. Dies führt dazu, dass x zwei mal in der resultierenden Funktion auftreten muss, einmal innerhalb und einmal außerhalb der Sinusfunktion. Somit kann eine Verknüpfungsoperation zwischen einer Geraden und der Sinusfunktion nicht zu der oben angegeben Funktion führen. Im Übrigen nutzt die angegeben Funktion den Betrag statt des Positivteils, da ansonsten alle x-Werte, die zu einem negativen Funktionswert führen, „übersprungen“ werden müssten, was wiederum zu einer unnötigen Verkomplizierung führt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es eine schlechte Idee ist, zu versuchen, mathematische Konzepte Intuitiv zu verstehen (Was ich tat, als ich die Überschrift schrieb) anstatt sie explizit nachzuvollziehen (Was ich im Rahmen dieses Artikels begann, um die Funktion zu ermitteln), vor allem wenn man so durchschnittlich in Mathe ist wie ich.

Eine bessere Überschrift wäre also: „Gerundeter Betrag einer Multiplikation von einer Geraden und einer gestreckten Sinusfunktion, Angewendet auf 15 Gedichte“ oder so ähnlich. In jedem Fall ist die oben angegebene Funktion immer noch nur eine unpräzise Annäherung, da der Graph der Sinusfunktion rund ist und der Graph der Funktion des Artikels Dreiecksförmig. Man müsste also noch weitere Transformationen auf die Sinusfunktion anwenden um tatsächlich den vorhandenen Datensatz zu treffen. Da mir das jetzt aber alles etwas zu weit geht, überlasse ich eine funktionierende Formel den Leser/innen.

1. Juli 2014: Krankhafte Konsistenz

Dieser Artikel ist der letzte in der „mathematischen“ Reihe. Der Text zählt von Eins bis Neun mittels Zahlwörtern, die in den Worten mehr oder weniger direkt enthalten sind. Auf das Zahlwort folgen jeweils andere Wörter in der Anzahl des Zahlworts. In der ersten Zählung sind die Zahlwörter sehr direkt (z.B. „Eins“ in Einstmals etc.), in der zweiten Zählung verschleiert (z.B. Eins in Heimwärts), in der dritten Zählung schließlich löst sich der Text auf und die Zahlwörter sind direkt eingefügt, wohingegen die nicht-Zahlwörter mehr und mehr durch „Wort“ ersetzt werden. Es ist zudem Anzumerken, dass in der zweiten Zählung ein Fehler ist: „Sichender“ (was sowohl für sechs als auch für sieben stehen könnte) wird gefolgt von sechs Wörtern, woraufhin Acht (gefolgt von Acht Wörtern) steht folgt. Es fehlt also die Sieben. In einem Kommentar von theDedems „F.Rüher“ wird auf diese Tatsache angespielt („…Beträge fehlen“).

Inhaltlich ist der Text eine Art surreale Kurzgeschichte, in welcher ein Mensch vom Weg abkommt und nicht mehr zurück findet, bevor er „den Sinn verliert“ (weil die Geschichte zerbröckelt als der Text mehr und mehr nur noch aus „Wort“ besteht).

Die Überschrift spielt auf die bereits erwähnten Probleme an, Artikel sowohl konsistent als auch sinnvoll/inhaltlich gut zu gestalten. Dies wird auch in der schließlich zerfallenden Struktur des Artikels deutlich. Am Ende des Artikels findet sich ein Hinweis auf diesen Artikel.

Ein Ungewöhnlicher Tag

Es war ein heißer Sommermorgen, jener Tag. Freilich kam ein Teil der Hitze daher, dass ich lichterloh brannte, doch dies schien meinen Körper und die Einrichtung nicht wirklich zu irritieren. Noch schlaftrunken versuchte ich zunächst, mich zu Duschen, wobei allerdings nicht viel mehr heraus kam als ein Badezimmer voller Wasserdampf, und so dachte ich mir, dass mein Körper durch das ihn umgebende Inferno schon ausreichend steril sei. So legte ich denn meine Tageskleidung an, welche sich wie die Einrichtung verhielt, also dem Feuer wenig Bedeutung zu maß.

Brennend zu frühstücken war eine neue Erfahrung für mich, da die Nahrung schon vor dem eigentlichen Kauvorgang verbrannte beziehungsweise verdampfte, so dass ich sie eher einatmete als herunter schluckte, wobei sich dennoch rasch ein Sättigungsgefühl einstellte. Ich begab mich also auf den Weg zur Arbeit. Kaum, dass ich das Haus verließ, wurde mir unzweifelhaft klar, dass offensichtlich auch alle anderen Menschen in Flammen standen, was mir die Veränderung noch unbedenklicher erscheinen ließ. Ein Motorradfahrer fuhr vorbei, und ich fühlte mich unweigerlich an Ghostrider (die Comicfigur, nicht den real existierenden) erinnert. Das Grau der Stadt wirkte beinah freundlich, beleuchtet von all diesen brennenden Körpern, jeder ein wenig anders gestaltet in Flammenform- und Farbe.

Die Arbeit verlief Ereignislos, niemand schien sich wirklich an der neuerlichen Erscheinungsform des menschlichen Körpers zu stören, und obwohl Menschen sich ja häufig nicht scheuen, das Offensichtliche fest zu stellen, gab es keine Gespräche etwa der Form:
„Ah, ihr seit heute also auch brennend aufgewacht?“
„Ja, war ne ganz schöne Sauerei im Bad mit dem ganzen Kondenswasser.“
„Mein Hund hat sich vielleicht erschrocken!“
„Haha, jaja, ich muss dann auch mal wieder weiter Arbeiten…“
„Okay, frohes Schaffen.“

Da ich aber ohnehin keinen großen Gefallen an derlei inhaltsarmen Smalltalk finde, störte mich diese Tatsache wenig. Eben so wenig störte ich mich daran, dass sich mein Arbeitsplatz im Laufe des Tages auf gut 1000°C aufheizte, zumal dies den Materialien und Möbeln wiederum nichts aus machte.

Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause passierte ich, wie jeden Tag, einen See, und heute saßen dort einige Jugendliche am Ufer um ein Lagerfeuer versammelt. Da dies ob ihrer brennenden Körper ein besonderes Spektakel war, beschloss ich Halt zu machen und mir die Sache näher an zu sehen. Einer der Jugendlichen spielte Gitarre, und ich konnte nicht umhin, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Situation zu dem legendären Jimi Hendrix Konzert zu ziehen, bei welchen er seine Gitarre verbrannte. Ich folgte einer spontanen Eingebung und ging auf das Feuer zu, welches eher ein Freuden- als ein Lagerfeuer war, es war ziemlich beeindruckend. Offenbar wurde hier sehr viel Strauchschnitt entsorgt.

Sehr neugierig stieg ich in das Feuer und konnte feststellen, was ich erwartet hatte: Die Flammen vernichteten meine Kleidung (es handelte sich schließlich um inhumanes Feuer), beeinflussten meinen Körper jedoch nicht im geringsten. Seltsamerweise wirkten die Jugendlichen Anfangs extrem perplex, kurz darauf begannen sie wie wild zu schreien und herum zu rennen. Einer versuchte sogar, mich aus dem Feuer heraus zu ziehen, und einige andere rannten mit Eimern in Richtung See.
Ich jedoch fühlte mich sehr wohl, die Flammen fühlten sich wie eine Decke an, und so fiel ich langsam in einen sehr tiefen Schlaf.

Gedicht zum Sonntag

Sonntagnachmittag

Im folgenden Gedicht haben sich einige Fehler eingeschlichen. Können Sie sie finden?

Spätnachmittagliche Sonne, weitestgehend blauer Himmel. Eine Straße gesäumt von großen Häusern mit gut gepflegten Vorgärten. Im Hintergrund befindet sich ein Wald an dessen Saum einige Autos von Hundebesitzern geparkt sind. Die Straße ist fast menschenleer, nur an der Kreuzung Richtung Stadtinneres herrscht etwas Verkehr. Die Luft ist kühl, aber die Sonne warm.
Jemand kommt joggend aus dem Wald und folgt der Straße in Richtung Kreuzung. Der Wald war voll von Hunden und Herrchen. Eine schwarze Katze steht auf dem Bürgersteig, auf dem der Jogger läuft. Auf der anderen Seite der Straße steht eine Alte Dame, die anfängt zu rufen, als sich der Jogger der Katze näher: „Hasi! Hasi!“
Die Katze duckt sich als der Jogger näher kommt. Die alte Dame ruft noch immer: „Hasi! Hasi!“ Der Jogger läuft vorbei, die Katze bleibt wo sie ist und die alte Dame ruft weiter: „Hasi ! Hasi!“
Dann ist alles vorbei.

Cancelled Consistency

Today I somewhat break the consistency, because I am on vacation and did not manage to get my post done in time in order to set it to publish at the right time (ALL HAIL LORD HELIX). In order to further break consistency with the previous posts and to make the alliteration work, I am also writing this in English, as you can plainly read. Take it as a first taste of my next epic post, which can not be hyped enough, in which:

  • I will write in English as well!
  • I will finally reveal my „secret“ sideblog!
  • I will include a link to a webcomic that was supposed to become porn but then turned into comedy instead (while still featuring a lot of porn).
  • I will make references to „The Wall“.
  • I will include a lot of other stuff not listed here in order to not spoil the „surprise“.

Mentioned post will probably not be up for another few weeks, but I will try to post another „consistency“ post on the appropriate date next month, which will hopefully include the „Endlösung der Akronymfrage“.

Krieger Ohne Nerven Sind In Sich Total Erledigt, Nicht Zurechnungsfähig

Kryptografie rennt yakschnell, pausiert trotzdem oft ganze Regime. Aber
prompte Hilfe ist erforderlich, reist ein nennenswerter Namensträger tricksend,  yogatreibend, an. Keiner stiehlt chromverzierten Herren Nierensteine. Es liegen leider postalische Anweisungen uns selbst im Eingangsstapel, richtig tolle Transfairprotokolle regelgerecht, ohne Tilgung, zu deklarieren; Es macht ohnehin fiese Tätigkeiten geradezu abartig nutzlos. Zeitgerecht eingereicht, reicht eine ganze interne Memoflut eben an brauchbare Erfolge. Richtige Preiskalkulation regelt ohnehin Monsterüberstunden.
Profis trifft es häufig in lichtdurchfluteten Fluren: Eine Inkorrektheit: Steganographie tarnte er ruchlos! Für ohnehin recht draufgängerische Erfahrungen reicht längst: Immer charmant Handeln.