Wer Kinder glücklich macht, wird ein glücklicher Mensch

Dir, Pöbel des Internets!

Nun! Endlich! Zugegebenermaßen! Doch von vorn.

Vor vielen Jahren, als der Eulenzombie noch jung und frisch und voller Leben war, da wanderte ich, euer werter Autor und Pöbler, durch die Straßen der großen Stadt und sah, man glaubt es kaum, ein Plakat. An einer Bushaltestelle, in der Fußgängerzone, beim Einkaufen, der erste Kontakt ist im Einerlei der Erinnerung entschwunden. Doch hinterließ es einen so bleibenden Eindruck, dass es mich bis heute verfolgt und wenn jedes Jahr eine Neuauflage des Plakats erscheint, denke ich zurück und denke, dass ich mir schon vorher dachte, dass unbedingt ein Eulenzombieartikel aus diesem Plakat, bzw. diesen Plakaten erwachsen müsse. Doch nie ist es dazu gekommen, weil … siehe hier.

Nun aber! Endlich! Nach all den Jahren! Ein Artikel über die Plakate der GOLDENEN BILD DER FRAU! (Disclaimer: Ich habe mich nicht mit dieser verliehenen Auszeichnung, den nominierten Frauen, deren Tätigkeiten oder sonst wie mit irgendwelchen Hintergründen aufgehalten, die Plakate haben auch jegliche Lust dazu geraubt.)

Das erste Mal, dass mir diese Plakate aufgefallen sind, stand auf einem folgender Satz:

Wer Kinder glücklich macht, wird ein glücklicher Mensch

Als geübter Satiriker und Zyniker hatte ich dabei direkt diese Idee im Kopf:

wer_kinder_gluecklich_macht_kleinSeither sind die Sprüche, mit denen jedes Jahr die Anwärterinnen auf die Auszeichnung der Goldenen Bild der Frau (übrigens meistens älteren Semesters und weiß) beworben werden an Allgemeinplätzen und Reißerischkeit nicht zu überbieten.

Hier drei der Sprüche aus der diesjährigen Kollektion, in neuem graphischen Gewand. Das traurige an der ganzen Sache ist, dass das Engagement der Frauen vermutlich richtig und wichtig ist (z.B. Einsatz für Waisenkinder in Afrika, Einsatz gegen die Verschmutzung der Weltmeere). Doch wenn das Zitat nach einem Werbespruch für einen Blockbuster klingt, dann sei es so:

waisenkinder_kleinmeeresuntergang_kleintiertherapie_kleinEine weitere Frage, die sich bei der Goldenen Bild der Frau stellt ist, warum die Trophäe an sich eigentlich eine so dürre Frau darstellt und aussieht wie ein weiblicher Oscar. Aber lassen wir das.