Gestiefelter Vogel entdeckt!

Es herrscht Unruhe im Land. In den vergangen Tagen gab es vermehrt Sichtungen eines merkwürdigen Vogels. Dieser trägt einen Hut mit einer Feder, ein Stiefelpaar und ist zudem mit einem Schwert(das aus menschlicher Sicht eher als Dolch klassifiziert werden muss) bewaffnet.

Gestern am frühen Morgen auf dem Bauernhof Neugrund ereignete sich die letzte gemeldete Sichtung. Bauernhofbetreiber Frederik hat wahrlich aus der Wäsche geguckt, als er während des Transportes seiner Wäsche in seinen Garten bemerkt hat, wie der besagte Vogel mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchte, Informationen über den Aufenthaltsort des gestiefelten Katers aus einem unschuldigen Gartenzwerg herauszupressen. Dieser konnte dem Vogel allerdings wegen seiner baulichen Eigenschaften keine Auskunft erteilen und wurde daraufhin zerdrückt. Anschließend wollte der Vogel, der sich selbst als den „Rächer der Gerächten“ bezeichnet, den Bauern zu verhören. Dieser hatte aber bereits seine Beine in die Hand genommen und es gelang ihm auch zu entkommen.

Es sieht ganz danach aus, als ob dieser „Rächer“ anscheinend noch eine offene Rechnung mit dem berühmten gestiefelten Kater hat. Wir bitten alle Leser deshalb das Haus nur in dringenden Notfällen zu verlassen bis sich die Lage beruhigt hat.

Von Oden und Mär

Es wird dir, ja genau dir, hier nun gänzlich ohne irgendwelche abschweifenden Worte, einige Zeilen von einander gereihten Buchstabenfolgen präsentiert, die während eine kleinen Wanderung, in meinen heimischen Gefilden, entstanden sind. Und nun ohne deine Zeit im entferntesten verschwenden zu wollen beginnt schon in der nächsten Zeile…

——–Kürzung aufgrund einer viel zu langen und zudem ermündenen Einleitung———

Die Mär vom Wandersmann

Der einsame Wandersmann
Geht und geht, ganz unbewegt
Von Reizen der Natur,
Unbekümmert und entschlossen
Ziellos seinem Weg entgegen

 

Die Ode an das Holz

Oh Holz, oh Holz,
Was hab ich dir nur angetan,
Dass du mir versperrst
Den schönen Weg
Den ich schon einst gegang’n

 

Die Ode an das flüssige Gold

Oh Bier, oh Bier,
Du holder Trunk
Vergänglich ist dein Lebensstund.
Drum sei nun mein
Obgleich nur für eine Lebensspann.

Auch wenns nur kurz,
So ist’s berrauschend
Von dir zu kosten.
Oh holdes Bier
Sei mein für diese Lebensstund

Eulenfestmahl, das:

Das Eulenfestmahl besteht hauptsächlich aus Menschenhirnen, nicht weil das Gehirn eines Menschen so schmackhaft ist, sondern viel mehr weil sein Halter ein überaus behäbiges(vor allem im Zustand von übermässigen Konsum von alkoholhaltigen Getränken) und dazu noch ein sehr faules Opfertier ist(vor allem dann, wenn es vor Arbeit beinahe ersticken müsse).
Und da die Faulheit der gemeinen Eule die des gemeinen Menschen bei weitem überragt, will diese sich natürlich nicht im Geringsten die Mühe machen an etwas nahrhaftes zu kommen.
Deswegen muss die gemeine Eule ca. 32,756 Menschenhirne am Tag verspeisen um ihren Tagesbedarf zu decken(nicht wie einige Sektenangehörige behaupten 33,129).
Die schlechte Qualität kommt zumeist daher, dass ausgewachsene Exemplare der Sorte Homo Sapiens meist nur gelegentlich Sport treiben, wenn überhaupt.
Die jüngeren Exemplare dagegen Zeigen noch ihren ursprünglichen Trieb, der gekennzeichnet ist von der Bewegung an der frischen Luft. Diesen Trieb wollen die Anführer der Menschheit gänzlich eliminieren(vor allem durch die entstehende Ablenkung durch Inhalte moderner Medien), damit der Mensch aufgrund der daraus resultierenden toxischen Konsistenzen in einigen der unbeanspruchten Hirnarealen den Eulen gefährlich werden könnte, und sich diese andere Beuteobjekte aussuchen würden.
Dabei haben die menschlichen Anführer der Menschen die Faulheit der Eulen unterschätzt, welche die giftigen Hirnareale einfach im menschlichen Körper zurückließen, was sich hinterher als überaus effektiv  herausgestellt hatte und einen massiven Nachteil für die Menschheit mitbrachte.
Denn die nachfolgenden Opfer waren keinen einfachen Hirntote mehr, da diese noch die toxischen Überreste ihrer verspeisten Gehirnen besassen, sondern mutierten zu etwas Unsagbaren, worüber schon in den alten Schriften der verschollen Bibliothek von Alexandria Warnungen niedergeschrieben wurden…                                …nämlich den „eulenzombie„.