Donnerstagsgedicht

Warum aber, fragt man sich,
gibt es dich für mich,
geb ich mir zu dir,
wird ein ich zum wir

Warum aber, fragt man nicht,
wurden wir zum ich,
sahen wir die wahre Freiheit
nur in unserer Einsamkeit

Warum lernten wir zu überzeugen
oder uns den anderen zu beugen
So dass wir erst vergessen mussten
eh wir uns zu verstehen wussten.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s