Friday Text

Tonight I went on the balcony, and through the light pollution saw the glimmering stars. Cars and Trucks went by the highway near to me. As I tried to ignore their noise, I saw the moon glimmer through the trees.

As I stared at the stars, felt the cool fresh evening air cool my somewhat feverish body, I thought, maybe, this world isn’t so bad after all.

Donnerstagsgedicht

Warum aber, fragt man sich,
gibt es dich für mich,
geb ich mir zu dir,
wird ein ich zum wir

Warum aber, fragt man nicht,
wurden wir zum ich,
sahen wir die wahre Freiheit
nur in unserer Einsamkeit

Warum lernten wir zu überzeugen
oder uns den anderen zu beugen
So dass wir erst vergessen mussten
eh wir uns zu verstehen wussten.

Wednesday Poem

For all of me and all of you
we made a truly mighty stew
and from our pot we drink the brew
to keep the cake and eat it too.

But no-one saw the ice caps thaw
as we burned coal to build our awe,
we knew it well but always tell
of need to quell the hardship of the poor.

Yet poor remain the huddled masses
and though they teach it in the classes
a true improvement rarely passes.

Farewell oh world of things a plenty,
I only need one hat not twenty,
and certainly no virtual ones.

And while we give up many things,
and for the better,
we need to keep those things that matter,
technology that keeps alive and healthy,
those who need it, not just the wealthy,
but everyone who wouldn’t thrive
in a hunter-gatherer life.

So really what we need to do,
is not make more,
but to make due,
we have enough, I’m sure of it,
it’s just that some are full of it,
while others really live like shit
and those between are taught to increase
rather than to find their own peace.

But seriously we (or most of us, at least) desperately need to reflect, re-evaluate and re-think our relationships with things.

Dienstagsgeschichte

Frieda stand auf der Klippe und blickte aufs Meer. Die grauen Wellen schlugen unerbittlich gegen die Felsen, weit unter ihren Füßen. Bald sollten sie die Klippen gänzlich ausgehöhlt haben, so dass auch sie Teil des Ozeans würden. Aber nicht all zu bald, wenn man es in menschlichen Zeitspannen betrachtet, dachte sich Frieda, die den Wind in ihren Haaren genoss. „Welche Kunde bringst du, Wind?“ fragte sie ihn, doch der Wind antwortete wie immer nur mit weißem Rauschen. Man kriegte einfach kein gutes Signal hier oben.

Frieda stand auf der Klippe und blickte aufs Meer. Die grauen Wolken türmten sich am Himmel. Bald sollten sie ins Land ziehen und die Pflanzen mit ihrem Regen beglücken. Ein Teil des Regens würde versickern und zurück ins Meer fließen, so dass er wieder Teil des Ozeans würde. Auch der Rest des Wassers würde irgendwann wieder ins Meer zurück finden. „Ich sollte hinaus segeln“, dachte sich Frieda, die nach Zeichen in den Wolken suchte. Doch die Wolken formten wie immer nur eine amorphe Masse aus winzigsten Wassertröpfchen. Wenn sie doch mal ein Bild zeigten, so war es nur eine Einbildung der Betrachterin. Man kriegte einfach keine objektiven Nachrichten hier oben.

Frieda stand auf der Klippe und blickte aufs Meer. Außer dem Wind, den Wolken, dem Wasser, dem Felsen und ihr selbst gab es hier oben eigentlich nichts. Wenn man es recht betrachtet, ist das allerdings schon eine ganze Menge, dachte sich Frieda, die so langsam anfing zu frieren. „Im Grunde fehlt gar nichts, aber nächstes mal sollte ich Tee mitnehmen“ sagte Frieda zu sich selbst. Als sie sich zum Gehen drehte, setzte der Wind ihr die Kapuze auf. Kurz darauf begann der Regen.

Montagsgedicht

Mehr als nur mein Blick er streift dich
Mehr nur als ein Stift der schrieb dich
Deine Gedanken bohrten sich tief
Gerade als ich wachte, als ich schlief
Alles wird von dir umgeben
Was du sagst bestimmt mein Leben

Versuche doch noch dir zu fliehen
Mich deinem Bann gar zu entziehen
Jedoch wohin mein Blick nur schweift
Du bist es der ihn sich stets greift
Es scheint, der Kampf ist lang verloren
War es schon eh ich geboren