Der Zorn Gottes kommt aus dem Internet

Dir, Pöbel des Internets!

Hier nun ein zugegebenermaßen recht unelaborierter Text über etwas, dass schon in diesem Blog behandelt wurde: „Das Internet zerstört dein Leben“, dieser Satz ließ (wahrscheinlich auch: lässt) sich auf dem Campus in weißer Schrift auf schwarzen Aufklebern finden. Der Aufkleber enthält außer dem Satz nichts, was auf seinen Ursprung deuten würde, er verweist auf nichts und damit steht der Satz „Das Internet zerstört dein Leben“ ganz allein für sich vor dem Betrachter. Dabei ist die Aussage des Satzes so gewagt und undifferenziert, dass sie in der präsentierten, kontextlosen, absoluten Form letztendlich unhaltbar ist. Was damit passiert ist, dass der Satz mit einer scheinbar sehr einfachen Aussage jegliche Aussage verliert. Nun könnte man eine ironische Brechung in dem Aufkleber vermuten. Ein Komplexes Phänomen wie das Internet wird mit einer besonders einfachen Aussage zusammengefasst. Diese Aussage ist aber unhaltbar und sie wird ausgelöscht, der Satz steht „sinnlos“ da. Die Einfachheit und Anspruch an Absolutheit der Aussage weckt Assoziationen zu populistischen Aussagen allgemein, z.B. in der Form von Zeitungsüberschriften und überführen somit auch die anderen populistischen Aussagen der Inhaltsleere. Doch letztlich bleibt diese Verbindung oder Interpretation auch nur wage, denn es fehlt auch hier: der Kontext.
Damit bleibt der Aufkleber mit dem Satz „Das Internet zerstört dein Leben“ inhaltsleer und er flüchtet sich vor jeglicher Aussage in seine Kontextlosigkeit. Er ist Projektionsfläche für jede Aussage, in deren Kontext er vom Betrachter gesetzt wird.
Nun aber genug des prätentiösen Blabla, der folgende Text handelt von ebenjenem Aufkleber.

„Das Internet zerstört dein Leben“

„Das Internet zerstört dein Leben.“ Weiße Schrift auf schwarzem Untergrund, ein kleiner Aufkleber an der Bushaltestelle. „Das Internet zerstört dein Leben.“ Der Satz stand in seinem Geist, hallte in ihm nach, erleuchtete ihn. Dies war das Licht nach dem er sich gesehnt hatte, dies war die Lösung. All die Unsicherheiten und Fragen, die sich in ihm angesammelt hatten, alles wurde mit diesem Satz bestätigt und einer konkreten Lösung zugeführt. Überwachung des Internets, schwindende Privatsphäre, sozialer Druck in sozialen Netzwerken, wirre propagierte Weltbilder, unzählige prokrastinierte Stunden, alles fand sich wieder in diesem Satz: „Das Internet zerstört dein Leben.“ Er fühlte mit einen Mal die Klarheit des Seins, das zerrüttte Gefüge des Kosmos richtete sich, sein Weltbild wurde Einklag und Harmonie. Er hatte eine Epiphanie. Noch während des ganzen Weges nach Hause dachte er über die Erscheinung, die ihm zuteil geworden war nach. Er müsse nun nur richtig handeln, die sich ihm gegebene Chance wahrnehmen. Das Internet sollte nicht weiter sein Leben oder das Leben anderer zerstören. Am nächsten Tag begann er eine Schar gleichgesinnter um sich zu sammeln. Um der Zerstörung ihres Lebens zu entgehen, verzichteten sie von nun an auf den Gebrauch des Internets und ihre Zahl wuchs überraschend schnell. Doch mit der Zahl wuchsen auch die Uneinigkeiten. „Das Internet zerstört dein Leben“ wurde von allen als einizig wahre heilige Schrift anerkannt. Doch während einige meinten, dass damit nur der übermäßige Gebrauch des Internets gemeint sei (dessen Definition auch viele Grabenkämpfe hervorrief; zählen soziale Netzwerke zum übermäßigen Gebrauch), legten die anderen dies strikt aus und sahen ihr Heil im kompletten Verzicht auf das Internet. Unter letzteren bildete sich schließlich auch eine militante Gruppierung heraus, die der Ansicht war, dass auch die Leben aller Ungläubigen geschützt werden müssten und sie verübten Anschläge auf wichtige infrastrukturelle Orte des Internets und töteten deren Verteidiger. Eine dritte Gruppe bildete sich, die der Ansicht war, dass jeder ein internetfürchtiges Leben führen müsse, denn „Das Internet zerstört ein Leben“ sei als Warnung aufzufassen, die Wirklichkeit werde, wenn die von ihnen aufgestellten Gebote nicht eingehalten würden. Dem widersprachen diejenigen, die der Ansicht waren, dass das Internet das Leben letztlich sowieso zerstören würde, also solle man die gegebene Zeit nutzen um all die vielfältigen Möglichkeiten des Internets auszukosten. So ging es viele Jahre hin und her und als das Internet schließlich von den Nerds gerettet und zu einem sicheren und anonymen Ort geworden war, verschwand die „Das Internet zerstört dein Leben“ Bewegung nicht, sondern es gab vielmehr diejenigen, die für eine historische Auslegung der Worte plädierten, die die Worte in den Zeitkontext eines überwachten und restriktiven Internets setzten, und die Orthodoxen, die davon nichts wissen wollten.

Nachdem der den Artikel über die Geschichte der DIzdL-isten gelesen hatte, wunderte er sich über die Verblendung mancher Menschen und deren Ignoranz. Aber diese Leute benutzten ja auch heute noch rückständige Kommunikationsformen, hatten eine bemitleidenswert geringe Anzahl an Freunden und pflegten abstoßenden körperlichen Kontakt. Sie sind archaisch und schaffen unsere Kultur ab, sie gehören weggesperrt, dachte er, bis endlich wieder der elektrische Mund seinen Penis umspielte.

Weihnachtsgeschichte, verfluchtester Beil: DAS PREQUEL.

Es ergab sich aber nun der Streit, dass ein Verbot von der leiser-blau-Couscous aus hing, dass aller Held verpetzt würde. Und Riese Betzung war der zuvorderste und bewahrte zum Leid, da Qurinius Quirrel, der zweifellos Voldemorts Syrienfeldzug stark behindert hatte. Und jedes Lamm hing, dass es sich schröpfen ließe, ein jedes an meiner Statt. Da dachte sich Bauch, los jetzt, auf Eritrea, aus dem Matt, aus-dem-Bett, in das lyrische Sand nur Satt damit, Frieda beißt jedes Gem, wein es aus der Klause und nicht schlechte Ovids, ha, damit es sich schwätzen ließe mit Sharia, einem verbauten Leibe; die war Schwager.
Und falls die fort fahren, gram das Kleid, maß Brie belehren rollte. Und Brie versah Iren besten Lohn und frickelte Wien in Schindeln und regte ihn in reiner Strippe; wenn die Ratten sonst kleinen Baum in dem Heer bergen.
Bunt es fahren Hirschen in der Elbe Gegend auf dem Gelde Blei gen Hühnen, sie brüteten zwecks Flachs ihre Pferde. Und der „Morgen Angle, morgen Angle, morgen Angle, morgen Angle“ der SCHEREN brat zu dienen, rund die Wahrheit der BEEREN leuchtete rum wie; Sunt sie flüchteten nicht mehr. Und der Stengel brach zu riemen: Fürchtet keuch Gicht! Fliehe, dich vekündige euch bloße Säure, die Salem Kalk niederladen klirrt; Renn, euch misst Leute fähr-Eiland verloren, Kelch er ist Fiskus, der Bär, in der Satt damit. Und Bass labt Rum reichen: Vier werdet schinden Fass Lindt in Rindern verwickelt bunt in seiner Schippe wiegen. Und falls bald da Klei Lehm Stängel die Länge der schimmligen Teer-Schaben, die robbten flott und lachen: Meere sei Tot in der Höhle und Siede lauf Pferden, Brei zehn Menschen meines hohlen lallens.

Ia, Ia, CTHULHU fthagn, Ph’nglui mglw’nafh CTHULHU R’lyeh wgah’nagl fhtagn.

Tekeli-li, Tekeli-li, Tekeli-li, Tekeli-li, Tekeli-li, Tekeli-li, Tekeli-li.