Gedicht Zum Sonntag (Bluttrinker Edition)

Dir, Pöbel des Internets! Es ist Sonntag, hier ist dein Gedicht.

Die kulturell ungebildeten Atheisten unter euch seien darauf hingewiesen, dass es sich hier um eine Art Parodie/Hommage(?)/Anspielung auf Paul Gerhardts „Wie Soll Ich Dich Empfangen“ handelt, es darf also auch gesungen werden (nach der Melodie von Johann Crüger)! Die Annegret, um die es hier geht, wird dies als gute Christin natürlich direkt erkennen und einen Ohrwurm bekommen. Es sei euch also empfohlen, dies Gedicht mental (oder gerne auch real) zu singen, damit es voll zur Entfaltung kommen kann.

Wie Soll Ich Dich Empfangen (Wie Demonstrieren Dir)

Wie soll ich dich empfangen,
Und wie begegnen dir?
Um Bildung muss ich bangen,
Geld gibt es nicht von ihr.
Oh Anne, Anne setze
Doch nicht den Rotstift an,
Damit, was‘ Saarland rette
Weiter gedeihen kann.

Die Annegret streut Phrasen
Und leere Worte hin,
Und ich will ihr klarmachen:
Die Uni hat nen Sinn.
Mein Hirne soll ihr grünen
In stetem Lob und Fleiß,
Der Wissenschaft nun dienen,
So gut es kann und weiß.

Was hast du unterlassen
Zu retten unsre Freud?
Als die Parteien saßen
Im Finanzierungsstreit.
Als uns das Geld genommen,
Da hast du zugestimmt.
Wir stehen wie benommen,
Die Zukunft man uns nimmt.

Ich war jung, ungebildet
Die Uni macht mich groß
Lernt‘ hier wie man sich findet
Ist nicht Ausbildung bloß!
Drum hebt sie hoch zu Ehren
Und schenkt ihr großes Gut.
Nur so kann gutes werden.
Anne, schenk neuen Mut!

Der Antiwitz

Mohammed, Jesus und der Schöpfergott sitzen in einer Bar und nippen deprimiert an ihren Geist-reichen Getränken. Im Hintergrund sind die alten teutonischen, griechischen und römischen Götter am Saufen. Das Fliegende Spagettimonster tritt ein, schaut sich um und fragt die drei dann: „Na, warum denn so deprimiert?“ Darauf holt Jesus eine amerikanische Zeitung aus seinem Gewand hervor und zeigt auf die Überschrift „Transgender Teen Commits Suicide, Blames Christian Fundamentalist Parents in Her Suicide Note“. Eine einzelne Träne rinnt sein Gesicht herab, und er sippt an seinem Glas und schaut weg. Darauf dreht Gott sich um und holt eine deutsche Zeitung hervor, auf der ein Bild einer PEGIDA-Demonstration den Titel ziert. Schweigend wendet er sich wieder ab und nimmt einen großen Schluck. Schließlich hebt Mohammed kurz seinen Kopf und murmelt, ohne sich um zu drehen, „Je suis Charlie“.
Das Fliegende Spagettimonster dreht sich daraufhin um, schaut direkt ins Publikum, und fragt: „Und wo ist jetzt der Witz?“

Kryptische Kreative Konsistenz Komischer Köpfe

Niemand versteht dich so wie du. Wie könnten sie, sie kennen dich doch nicht so wie du. Niemand versteht mich. Warum sollten sie, niemand kennt sie doch so wie ich. Unausweichlich selbsterklärend bleibt selbst erklärendes unklar, einfach und objektiv ist nur was trivial, und was trivial scheint zumeist unvollständig, vereinfacht, irreführend, falsch, Propaganda, ein Modell, nur gibt es nichts besseres, als dich, als mich, als uns. Language changes little, there are multible levels of non-understanding, and we can always only strife, with all our hearts, minds, bodies and brains to be less wrong. Less than what? Be less wrong about yourself than others are about you, and try to understand each other better than our dogs do. Aber wem sage ich das, oder schreibe, wo doch die Unverständnis ein Teil der Aussage ist, ein Teil der Reihe, und das ist verständlich, für manche, auf manchen Ebenenezer Scrooge continued to misunderstand the meaning of Christmas in the eyes of the Betrachter, welche sichtbar machen alles was verborgen, außer Slark. Wenn dein Modell die Assoziationskette des Modells korrekt vorauszusagen vermag, magst du vielleicht auch ihre stilistischen Entscheidungen verstehen, doch wie könntest du durch die Beziehung zwischen ihr und seinem Vater steigen, wenn doch kein Zwischenraum da ist. Zwischen Menschen, Beziehungen, Verbindungen, kein Austausch von Informationen aber gegenseitige Beeinflussung, strukturelle Integrität bei \d\d%, aber niemanden interessiert’s, außer dem Schwein. Wenn du konsistent wärst, würde ich dich nicht gut finden, nur beeindruckend. Doch Konsistenz kann nichts materielles oder an Materie gekoppeltes wahrlich erreichen, sofern wir konsistent „Konsistenz“ verwenden und Konstanten nicht variieren lassen oder widersprüchlich sind, also eigentlich ist es egal. Doch Inkonsistenz, Fuzzyness, Vermutlichkeit mit Beliebigkeit zu verwechseln ist ebenso unsinnig, wie Liebe als unwissenschaftlich zu bezeichnen. Wie könnten wir nicht wissen wollen was uns beeinflusst, eine Welt zu schaffen, in denen jene ohne Liebe gleichgesetzt werden zu jenen ohne Gefühl oder Güte, und selbige zu Maschinen ohne Agens, was auch immer das ist. Könntest du klarer denken, wenn alle klarer sprächen und würden wir wirklich mehr sehen, wenn alles offen wäre? Alles ist ungleich und alle leiden darunter, selbst jene, welche nur negativ virtuell profitieren. Wäre alles gleich gäbe es nur eins, welches einsamer wäre als alle in ihrer Einsamkeit des nicht verstanden werdens, doch es wäre unsinnig, darüber nach zu denken, welche Bedeutung dies hätte, da dies eine objektive oder zumindest unabhängige Betrachtung sowohl von Einsamkeit als auch seiner Bedeutung erforderte. Dumm sind jene, die Dummheit glorifizieren und Ignoranz ignorieren und das Streben nach Wissen als sinnlos abtun und das Streben nach Sinn wissend belächeln und die Abwesenheit von Wahrheit als Abwesenheit von Erkenntnis erkennen und diesen Satz nicht auch mit ‚oder‘ bejahen möchten oder sich anmaßen, Dummheit zu beeurteilen, oder denken, es gäbe keine Dummheit oder menschlich oder unmenschlich sind oder der Ansicht, adjektive, welche nur die triviale Partitionierung definieren, seien witzlos, oder es gäbe keinen Erkenntnisgewinn in Kontradiktionen formaler oder informeller Natur oder nur eine Lesart dieses Satzes.

As your traditional intermission, please receive these complementary comparisons to be used in rap lyrics:

  • I’m deeper than an emos instagram [optionally add if your flow if the beat, rhyme, flow and skill allows: „tries to be“]
  • [Some variation of „I’m cool/calm“] but you are madder than a gamergate tweet
  • I’ll fuck you harder than Heisenberg
  • I’m perfect like six with twenty-eight [pun]
  • I’ll keep it real like relativity
  • My [optional:“rap“] flow is tighter than Bruce Schneiers information [Second „flow“ is implied at the end, if this is too confusing for your listeners substitute „security“ for „information“, in which also gibes you the option of changing the subject from „flow“ to „rap“ or anything else you want to describe as being tight. You can probably just hack all‘ them haters who don’t know Bruce Schneier.]

And remember, it’s all about delivery, even „I get her wetter than a wet nap“ can be great if used correctly.

Doch das Wort drang ins Fleisch und wohnte in uns, und wir sahen seine Großartigkeit. Schreckliche Dinge, Ja, doch Großartig, und das hat nichts mit Zauberstäben zu tun, denn manchmal ist eine Zauberstabsocke nur eine Zigarrette, außer bei Freud. Doch die Sterne sind wahr, und groß, und fern, und verstanden und unverstehbar. Sie scheinen über uns, wenn wir nichts sehen außer dem kalten Licht und die Wolken sich klären, wenn wir die Dunkelheit zu- und das Haus verlassen. Ihre Musik ist die selbe wie die der Planeten und der Äpfel und wir können so vieles darüber verstehen und so vieles noch erfahren und erkennen, wie sollten wir verzweifeln ob der Unverständnis? Nein, die Einsamkeit vereint uns, die Wahrheit ist gemeinsam konstruiert, die Fragen ermöglichen erst ihre Antworten, und die Zeit verbindet alles. Manche Worte sind leer, manche sind voll, manche sind belanglos und manche sinnfrei im Kontext, der für alle anders ist. Und so gibt es eine gemeinsame Basis der modernen westlichen Zivilisation, und sie heißt: Raubkopie, und ich liebe sie.