Die Hochschulgruppe für organisierte christliche Hochschulpolitik im Sinne cukunftsorientierter hierarchischer Umstrukturierung, liberaler Grundsatzdynamik, realorientierter Unabhängigkeit und personalisierter Politik für den Einzelnen stellt …

… ihre Plakate für den StuPa-Wahlkampf 2014 vor.

Und hier sind sie auch schon, die Plakate:

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Positivteil Einer Streng Monoton Fallenden Funktion mit Konstanter Ableitung nach Sinusfunktion, Angewendet auf 15 Gedichte

Iss.
Nein, niemals.
Dann stirbst du.
Das ist mir egal.
Aber mir nicht, im Gegenteil!
Warum sollte mich deine Meinung Interessieren?
Weil ich dich liebe, mehr als du.
Das kann mir auch nicht weiter helfen.
Weil du dir nicht helfen lässt.
Ich habe es erfolglos versucht.
Gib nicht gleich auf.
Aber ich will.
Was denn?
Fliegen.

Gleite,
sprach es,
eine kalte Vision
durchbrach sie schlafloses Leiden
doch dann ging es kaputt
die Falschheit verfälscht durch die Fälscherin
Schließlich lässt die Fälscherin die Falschheit Verschwinden
warum nur musste es so enden
nichts bleibt mehr zu tun
wir können nur zuschauen
all diese Zerstörung
Übermut, Chaos.
Seife.

Dunkelheit.
Kein Licht.
Abwesenheit von Helligkeit.
Keine optisch wahrnehmbare Photonen.
Die maximale Steigerung des Schwarz.
Ein wahrhaftiger Entzug der Augen Sicht.
Ein Bild, abgebildet auf die Netzhaut.
Durch die Augenlinse fallende Lichtstrahlen.
Die Abwesenheit von Dunkelheit.
Mehr als Nichts.
Keine Schwärze.
Licht.

Entdecken.
Zögerliches Herantasten.
Gefallen daran finden.
Konsum wie im Rausch.
Vorübergehendes Aufgeben der eigenen Identität.
Eine Leere beim Erreichen des Endes.
Suche nach Metainformation und Kontext.
Erweiterung der kulturellen Identität.
Kommunikation des Erlebten.
Abstand Gewinnen.
Weitersuchen.

Liebe.
Große Worte.
Ozeane als Methaphern.
Unreflektiertes Preisen unkontrollierter Gefühle.
Grenzerfahrungen am Rande des Kitsch.
Kapitalistisches Ausschlachten der menschlichen Psyche.
Dauerbeschuss mit sozialen Normen.
Warum nicht lieber:
Leise Töne;
Stille.

Aufstehen.
Rechner An.
Im Internet Surfen.
Spielen oder Medien Konsumieren.
Zwischendurch Essen oder auf Klo.
Den ganzen Tag „verschwenden“.
Das Licht Einschalten.
Rechner Aus.
Schlafen.

Musik
Elektrische Gitarren
Immer diese Texte
Dann doch lieber Bach
Auf der anderen Seite:
Modulation von Sinuskurven
Synthesizer, Amiga.
Code.

Muster
Zahlen, Wörter
Alles wird Gezählt
Das Thema ist Mathematikliteratur
Kreativität durch Formvorgabe
Freie Unfreiheit
Konsistenz

Brot,
Frischkäse, Salat,
Darauf dann Remoulade;
Eine variable Beilage,
Käse, Ketschup,
Brot.

Traum:
bedeutungsschwangeres Vorspiel
DER ROTE KRIEGER
panikerfülltes Erwachen
Interpretation.

CDU
Angela Merkel
Horst Seehofer
CSU

Symmetrie
!Lese, Esel!
eirtemmyS

Quantität?
Qualität?

Selbstreferenzgedicht.

 

Ein Ungewöhnlicher Tag

Es war ein heißer Sommermorgen, jener Tag. Freilich kam ein Teil der Hitze daher, dass ich lichterloh brannte, doch dies schien meinen Körper und die Einrichtung nicht wirklich zu irritieren. Noch schlaftrunken versuchte ich zunächst, mich zu Duschen, wobei allerdings nicht viel mehr heraus kam als ein Badezimmer voller Wasserdampf, und so dachte ich mir, dass mein Körper durch das ihn umgebende Inferno schon ausreichend steril sei. So legte ich denn meine Tageskleidung an, welche sich wie die Einrichtung verhielt, also dem Feuer wenig Bedeutung zu maß.

Brennend zu frühstücken war eine neue Erfahrung für mich, da die Nahrung schon vor dem eigentlichen Kauvorgang verbrannte beziehungsweise verdampfte, so dass ich sie eher einatmete als herunter schluckte, wobei sich dennoch rasch ein Sättigungsgefühl einstellte. Ich begab mich also auf den Weg zur Arbeit. Kaum, dass ich das Haus verließ, wurde mir unzweifelhaft klar, dass offensichtlich auch alle anderen Menschen in Flammen standen, was mir die Veränderung noch unbedenklicher erscheinen ließ. Ein Motorradfahrer fuhr vorbei, und ich fühlte mich unweigerlich an Ghostrider (die Comicfigur, nicht den real existierenden) erinnert. Das Grau der Stadt wirkte beinah freundlich, beleuchtet von all diesen brennenden Körpern, jeder ein wenig anders gestaltet in Flammenform- und Farbe.

Die Arbeit verlief Ereignislos, niemand schien sich wirklich an der neuerlichen Erscheinungsform des menschlichen Körpers zu stören, und obwohl Menschen sich ja häufig nicht scheuen, das Offensichtliche fest zu stellen, gab es keine Gespräche etwa der Form:
„Ah, ihr seit heute also auch brennend aufgewacht?“
„Ja, war ne ganz schöne Sauerei im Bad mit dem ganzen Kondenswasser.“
„Mein Hund hat sich vielleicht erschrocken!“
„Haha, jaja, ich muss dann auch mal wieder weiter Arbeiten…“
„Okay, frohes Schaffen.“

Da ich aber ohnehin keinen großen Gefallen an derlei inhaltsarmen Smalltalk finde, störte mich diese Tatsache wenig. Eben so wenig störte ich mich daran, dass sich mein Arbeitsplatz im Laufe des Tages auf gut 1000°C aufheizte, zumal dies den Materialien und Möbeln wiederum nichts aus machte.

Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause passierte ich, wie jeden Tag, einen See, und heute saßen dort einige Jugendliche am Ufer um ein Lagerfeuer versammelt. Da dies ob ihrer brennenden Körper ein besonderes Spektakel war, beschloss ich Halt zu machen und mir die Sache näher an zu sehen. Einer der Jugendlichen spielte Gitarre, und ich konnte nicht umhin, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Situation zu dem legendären Jimi Hendrix Konzert zu ziehen, bei welchen er seine Gitarre verbrannte. Ich folgte einer spontanen Eingebung und ging auf das Feuer zu, welches eher ein Freuden- als ein Lagerfeuer war, es war ziemlich beeindruckend. Offenbar wurde hier sehr viel Strauchschnitt entsorgt.

Sehr neugierig stieg ich in das Feuer und konnte feststellen, was ich erwartet hatte: Die Flammen vernichteten meine Kleidung (es handelte sich schließlich um inhumanes Feuer), beeinflussten meinen Körper jedoch nicht im geringsten. Seltsamerweise wirkten die Jugendlichen Anfangs extrem perplex, kurz darauf begannen sie wie wild zu schreien und herum zu rennen. Einer versuchte sogar, mich aus dem Feuer heraus zu ziehen, und einige andere rannten mit Eimern in Richtung See.
Ich jedoch fühlte mich sehr wohl, die Flammen fühlten sich wie eine Decke an, und so fiel ich langsam in einen sehr tiefen Schlaf.

Annegret K.-K.

Dir, Pöbel des Internets!

In der heutigen hoch technologisierten Welt ist es jedem Deppen möglich visuelle und auditive Eindrücke digital festzuhalten und viele tun dies denn auch. Die Qualität ist dabei meist mit schlecht noch euphemistisch ausgedrückt und niemand hat einen Mehrwert von diesen Erzeugnissen; Der Konsument ärgert sich über die verschwendete Zeit und der Erzeuger bekommt die Häme. Ich habe nun auch etwas aufgenommen. Nicht visuell, aber auditiv.

Das, was ich aufgenommen habe, könnte man als Musik bezeichnen, aber da solch große Musiker wie Beethoven, Mozart, Charlie Parker, Elvis, die Beatles, Jimi Hendrix, Iron Butterfly, Led Zeppelin, Pink Floyd, Queen und die Ärzte Musik machten, kann man meine Aufnahme wohl nicht dazu zählen.

Dennoch habe ich ein klassisches Stück als musikalische Grundlage genommen und nur die Worte ein wenig verändert; So das sie zu einer ganz besonderen Frau passen. Diese Frau heißt Annegret und von ihr handelt dieses Lied. (Was reimt sich eigentlich auf Juristen?)