Eulenzombie Premium Abgeschafft!

Kurzmitteilung

Aufgrund der mangelnden Nachfrage wurde das Premium-Feature des Eulenzombie-Blogs abgeschafft. Somit sind alle Premium-Artikel nun frei verfügbar. Anbei ein Link zu dem einzigen Artikel, der je auf Premium-Content verlinkt hat, in einer aktualisierten Version: https://eulenzombie.wordpress.com/2012/04/11/popterrorist-milow-endlich-gefasst/

Exclusivinterview mit GEMA-Chefermittler und einem Piraten-Abgeordneten zum Thema Vorratsdatenspeicherung!

Die späte Festnahme von Milow (für viele zu spät) hat die Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung wieder angefacht. Wir als Journalisten haben einen neutralen Standpunkt und lassen so beide Seiten zu Wort kommen.
EULENZOMBIE sprach daher mit dem Chefermittler der GEMA, der anonym bleiben muss, und mit einem Abgeordneten der Piratenpartei, der, weil er den Chefermittler der GEMA gesehen hat, ebenfalls anonym bleiben muss.
EULENZOMBIE: Zunächst einmal vielen Dank für ihr Erscheinen und das Exklusivinterview.

GEMA: Ich danke auch für diese Plattform, um das Thema, welches mir am Herzen liegt, zu vertreten.

Pirat: Gern geschehen, der nächste Wahlkampf finanziert sich ja auch nicht von selbst.

EZ: Herr G., wie hätte denn die Vorratsdatenspeicherung in diesem konkreten Fall geholfen?

G: Nun ja, da das Material von Milow natürlich hochgradig illegal war, wurde es nur von Raubkopierern übers Internet verbreitet. In diesem Fall taten sie sich sogar mit Angestellten von Plattenläden und Technikläden zusammen, die legal wirkenden CDs verkauften und den Gewinn in ihre eigenen Taschen steckten. Auch Radiomoderatoren wurden mit ins Boot geholt und verdienten sich an den Werbeeinnamen eine goldenen Nase, ohne jemals Lizenzen für die Aufführung des Stückes gekauft zu haben, weil es diese natürlich gar nicht gab. Hätten wir Vorratsdatenspeicherung gehabt, hätten wir die Hintermänner erheblich schneller ausfindig machen können und damit zum einen die Verbreitung des Materials effektiver stoppen und zum anderen Milow schneller fassen können. Dadurch wäre der von ihm angerichtete Schaden natürlich erheblich geringer ausgefallen.

P: Ich bin der Ansicht, dass gerade durch die Illegalisierung dieser Scheibe der großer Erfolg des kranken Künstlers erst ermöglicht wurde. Würde man das ganze etwas lockerer gehandhabt haben, hätte Milow nie diese Plattform bekommen und sein Album wäre nur eine weitere perverse Platte in der Schmuddelabteilung des Musikladens geblieben. Zudem hat Herr G. ja hier auch einen der Hauptkritikpunkte an der Vorratsdatenspeicherung aufgebracht: Er wollte „die Verbreitung des Materials effektiver stoppen“. Wer sagt denn, dass dieses Material nur immer entartete Musik ist und nicht vielleicht auch regierungskritischer Rechtsrock oder einfach nur ein Pirateninterview, dass den Herrschenden vielleicht gerade nicht in dem Kram passt?

EZ: Naja, Herr P., da übertreiben sie jetzt aber sicher etwas. Aber in abgemilderter Form mag die Kritik ja vielleicht sogar gelten, was erwidern sie darauf, Herr G.?

G: Es ist doch offensichtlich, dass hier ein Raubkopierer sitzt, der nur seinen Arsch retten will, entschuldigen sie den Ausdruck. Das diese Verbrecher nun auch noch eine eigene Partei gründen, die für sie Lobbyismus betreibt, zeigt doch, wie stark organisiert diese Szene ist.

P: Ich weise diesen Vorwurf von mir! Wir Piraten setzen uns zwar für eine Reform des Urheberrechtes ein, aber diese soll nicht das sogenannte „Raubkopieren“ legalisieren, sondern den Künstlern helfen, im neuen Markt des Internets erfolgreich zu sein, ohne den Großteil ihres Geldes reichen Plattenbossen in den Arsch schieben zu müssen, entschuldigen sie den Ausdruck. Zudem haben wir auch durchaus noch andere Themen.

EZ: Das klingt ja alles sehr bedenklich, Herr G., und sehr vage, Herr P. Aber geben wir ihnen doch ruhig mal die Chance, diese „anderen Themen“ anzusprechen, auch wenn sie eigentlich nicht zu unserem Thema, der Vorratsdatenspeicherung passen.

P: Ähm, ja, hm, [druckst herum] also wir haben da diese Idee von einem bedingungslosen…

G: Sie sehen, alles nur Heiße Luft! Aber kommen wir doch zurück zum Thema.

EZ: Ja. Nun, Herr G., die Vorratsdatenspeicherung wurde ja vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig angesehen und gekippt. Warum war das ein Fehler?

G: Nun ja, das ist doch offensichtlich: Weil wir sie brauchen! Ohne Vorratsdatenspeicherung geht es nicht. Kleinliches Auslegen der Verfassung kann doch den Fakt nicht aus der Welt schaffen, dass die Vorratsdatenspeicherung dem Wohl Aller dient! Und genau diesem Wohl sollen doch auch der Staat und die Gesetze, also auch die Verfassungsrichter dienen!

P: Aber sie haben doch soeben selber bewiesen, dass sie auch ohne Vorratsdatenspeicherung Erfolge vorweisen können! Milow wurde gefasst, und dass nur mit strafrechtlichen Mittel und Ermittlungsmethoden, die es bereits heute gibt.

G: Ja, aber zu welchem Preis? Millionen Menschen sind von seinem Lied Traumatisiert worden! Großes Leid hätte durch die Vorratsdatenspeicherung verhindert werden können.

EZ: Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Wir bedanken uns für dieses Interview. Mehr zu dem von Milow verursachten Leid finden sie auch in unseren Interviews mit Opfern.

 

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„Milow ist kein Einzelfall“: Ein Psychologe spricht über die kranken Gehirne von Popmusikern

Aufgrund der Aktualität der Ereignisse ist dieser Artikel noch nicht verfügbar. Er wird in den nächsten Tagen erscheinen.

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Opfer berichten: So hat Milow mich psychisch ruiniert!

Aufgrund fehlender Rechtsgrundlagen hat die Verhaftung von Milow lange auf sich warten lassen. Er hatte deshalb Gelegenheit, vielen Menschen ernsthafte psychische Schäden zuzufügen. EULENZOMBIE sprach mit einigen.

Erna B. Ist eine auf den ersten Blick normal wirkende Frau in ihren 30gern. Sie wirkt im Vorgespräch fröhlich und gefasst. Erst als wir auf Milow zu sprechen kommen, zeigt sich, wie zerrüttet sie innerlich ist:
„Ich habe mein Leben lang Popmusik und Singer-Songwriter gehört, meistens das, was gerade im Radio lief. Auch das Lied von Milow [Erna erschauert, als sie seinen Namen ausspricht] habe ich zuerst im Radio gehört. Die eingängige Melodie ging mir sofort ins Ohr und auch die Stimme von Milow hat mir gleich gefallen. Auf den Text habe ich gar nicht geachtet, aber es klang alles wie ein Liebeslied, gerade der Refrain „You and me, it’ll be only you and me“ hat mich angesprochen. Ich habe mir schließlich auch die CD gekauft und immer wieder gehört. Lange habe ich nichts vom Einfluss des Liedes gemerkt, außer, dass ich mich immer stärker zu Milow hingezogen gefühlt habe. Aber irgendwann [das Erzählen fällt Erna sichtlich schwerer] habe ich seltsame Neigungen in mir festgestellt. Ich fand mich zu dünn und irgendwie zu lang gewachsen. Außerdem hörte ich auf zu Duschen. Als mein Mann mich darauf ansprach, offenbarte ich ihm, dass ich auch andere sexuelle Neigungen verspürte. Ich wollte mich gerne [sie erschauert] in einen Käfig stecken lassen oder sogar bewegungslos Fesseln lassen! Mein Mann aber merkte natürlich sofort, dass solche Neigungen pervers und falsch sind und ging deshalb mit mir zu einem Psychologen. Der wusste sofort Bescheid, ich war ja kein Einzelfall. Er schickte und zu einer Psychotherapeutin und empfahl mir eine Selbsthilfegruppe aus Betroffenen. Es war eine sehr schwere Zeit für mich, aber ich befinde mich nun auf dem Weg der Besserung. Ich kann allen anderen Frauen, die ähnliche Neigungen spüren, nur dringend raten, sich Hilfe zu suchen! Ihr seid nicht allein!“
Erna B. ist kein Einzelfall. Wir sprachen mit vielen Frauen, die ähnliche Schicksale durchmachten. Aber auf Männer konnten von Milows Lied getroffen werden:
„Ich bin Reporter bei einer großen deutschen Online-Zeitung. Da ich einen Artikel über Milows Festnahme schreiben musste, war ich gezwungen, mir das Lied noch ein Mal anzuhören. Ich hatte es schon vorher gelegentlich im Radio gehört, aber immer so gut es ging ignoriert. Nun musste ich es bewusst anhören und sogar auf den Text achten! Da ich normalerweise Death Metal und ähnliches höre, bin ich brutale Texte gewöhnt, aber dieser übertraf alles, besonders durch die verharmlosende Musik wirkte er so furchtbar. Ich wurde zudem von meinen skrupellosen Chefredakteuren, bei denen ich einen Knebelvertrag unterschrieben und an die ich meine Seele verkauft habe, dazu gezwungen, mir das Musikvideo des Hasspredigers anzusehen und über die darin gezeigten Grausamkeiten einen Artikel zu verfassen. All dies hat mich völlig traumatisiert. Ich höre die ganze Zeit dieses Lied in meinem Kopf, was ja aufgrund seiner eingängigen Melodie auch schwer zu vergessen ist. In meinen Träumen vermischt es sich mit den verstörenden Bildern des Videos und mit schreienden, gefolterten Frauen. Aufgrund meines Knebelvertrages habe ich keine Krankenversicherung und nicht genügend Einkommen, um mir professionelle Hilfe zu suchen. Ich weiß nicht, was passieren wird, wenn Bruno Mars gefasst wird und ich über sein Lied berichten muss.“

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Milow/Bruno in: Love Train

Milow streichelte Bruno sanft übers Gesicht, nahm seine Hand und fragte: „Bist du sicher, dass du das tun willst? Mir würde es schon reichen, wenn du nur noch bei McDonalds isst und nie mehr duschst.“ Bruno aber erwiderte mit festem Blick „I’d jump in front of a Train for ya, auf wenn es mich meine Beine kostet. Aber so kannst du mich endlich auf einen Sockel stellen oder mir einen Fischschwanz anhängen, wie du es dir immer gewünschst hast“
Schon sah Milow einen gewaltigen Güterzug heranrasen, der hart und stark auf Bruno zu hielt, und da waren es plötzlich zwei…

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