Intellektuell-Selbstironischer metareferenzierender Titel eines Artikels mit Bild: Wir haben einen Vogel

Dieses Bild stammt von Xyrion.
This is a bird drawn by Xyrion. It is a nice Bird which will not eat your brains.

Anbei drei Beschreibungen, um dem anspruchsvollen Geschmack unserer Leser besser gerecht zu werden. Möge sich ein jeder Mensch die Interpretation wählen, die
ihm gefällt. Alle hiervon abweichenden Interpretationen des Werkes sind aber schlichtweg falsch.

Kommunistische Version:

Der Kommunismus wird siegen. Wahrlich, so lange der Gegenentwurf zum kapitalistischem Weißkopfseeadler lebt, kann die Bewegung nicht untergehen.

Republikanische Version:

This bird was proudly rendered on UStechnology. This bird represents our freedom. It stands proud before the red commie background that is Obamas health care system. This bird has more support in our party than Mitt Romney.

Eulenzombieversion:

Ich sah noch ein Mal zurück, mit den Adleraugen, die mir gegeben, doch erblickte ich nur Flammen und Tod. Der Rauch ward rot gefärbt vom Blut all der Menschen, die ihr Leben in der letzten Schlacht ließen. Doch sie hatten meine Warnungen ignoriert. Sie hatten all die subtilen und all die offensichtlichen Zeichen nicht sehen wollen. Nun wurden sie Opfer ihrer eigenen Ignoranz. Beinahe hätte es gar keine letzte Schlacht mehr gegeben. Dennoch reichte das kleine Häuflein Aufständiger für ein Gemetzel, wie es lange nicht gesehen wurde.
Ewig werden mich die Bilder dieser Schlacht verfolgen. Die tumben Eulenzombies wurden verheizt wie Kohle auf einem Griechenlandgipfel. Die Chainsaw-Birds wüteten in den eigenen Reihen ebenso wie in denen der Rebellen. Gestiefelter Vogel und Gestiefelter Kater lieferten sich ein Duell, wie man es seit Zidane vs. Materazzi nicht mehr gesehen hatte. Es flogen mehr Steine und Mollis als auf den Chaostagen. Doch alle Bemühungen waren vergebens gegenüber der Masse der Eulenarmee. Aber auch sie werden fallen, durch ihre eigene Ignoranz werden sie sich selbst ausrotten.
Aber all dies berührt mich kaum mehr. Mein Blick schweift in die Ferne und ich verlasse diese verdorbenen Lande. Vielleicht finde ich noch einen unberührten Felsen, fernab von all dem Blutvergießen und sinnlosem Kampf. Einen Platz, wo die Luft nach Meer riecht und nicht nach Hirnmasse und Schrotflinten. Wo die Wellen gegen die Küste krachen und nicht Schnäbel gegen Schädelknochen. Wo des Nachts die Sterne blitzen und nicht die Granaten. Doch die Tagträume eines Propheten sind ebenso real wie die nächtlichen Träume eines normalen Sterblichen.