Unreflektierte Antwort

Wahrlich, ich sage euch: Es wird der Tag kommen, da ihr bereuhen möget den Tag der da kam. Denn dieser Tag ist schon bereuht worden, da die Alten noch von gar schrecklicher Weisheit besehlt und befruchtet gewesen schienen und sich wahrhaftiglich ungenötigt äußern konnten. Darum wurde es verkündiget, dass der wahrhaftige Weise des bereuhens eine Reuhe an eben jenen Tag legte, dessen Ankunft euch gesagt ist!

Einzig dies möge euch als Leitschnur und Kompass dienen, dass ihr nicht zu jenen gehören möget, welche da waren unter denen, deren Reuhe sie ewiglich verbrannt haben wird, nachdem der Tag kam, welcher uns verkündet war in der Schrift: Ihr möget nicht Heil sagen jenem großen Verführer, der uns da sagte: „Sehet, ich bringe euch Erlösung vom Unheil!“ und daselbst das selbige uns zu verkündigen wagte!

Dagegen spreche ich auf und werde gesühnt sein und der Reuhe entbunden, da nur bereuhen muss, wer nicht folgte der verkündeten Leitschnur und dem Kompass, sondern der da folgte dem gr0ßen Verführer. Doch ich sage euch: Euer Kompass sei frei und eure Richtschnur zerstückelt, und folget nicht den Worten der Verführer, warnen sie euch auch vor dem Verführer der Schwachen!

Denn euch selbst entspringt der Pfad zur wahrhaftigen Gerechtigkeit, und siehe: Sie liegt in euch! Seit ihr auch verloren in der Freiheit euerselbst, so sehet doch dies: Euer Rechtfertigung beruht auf euer Gerechtigkeit, die in euch liegt. So folget nun eurem Zerbrochenen Kompass und findet, wo er euch führt, und stolpert blind in euer Verderben, welches auch das eurer Mitstreiter sein mag, denn dieses wird euch zur Reuhe geleiten, die eine wahrhaftige sein wird und deren Schmerz euch reinigen mag von der Gerechtigkeit die da ruhte in euch selbst! Und ihr werdet ablegen, was ihr nicht vermochtet und der Tag, da ihr bereuhtet wird groß erscheinen, so auch euer Verführer erniedrigt sein soll vor euch selbst, denn das werdet ihr sein.

Darum fraget euch nun: Ist dies mein Weg, ist dies meine Richtschnur, ist dies mein Kompass? Und seit euch gewiss, dass ihr die Antwort, die da lautet: „Ja!“ abzulehnen habt, da euer Kompass zerbrochen sein möge, eure Richtschnur verknotet und euer Weg ein Platz!
Doch seit euch ebenso gewiss, dass ihr der Antwort, die da lautet: „Nein!“ mit Schrecken begegnen müsst, denn auch sie ist der Weg zur Reuhe und ihr habt euch gebunden an einen der Verführer, derer es heute noch eben so viele gibt wie damals, und nur ihre große Zahl vermag ihr Verbrechen zu verschleiern, welches kaum geringer ist als der Maßstab, den ihr anlegt!
Sei eure Antwort dagegen: „Ich weiß nicht!“, so besinnet euch! Denn ihr, die ihr blind stolpert, seid ebenso gefangen, wie jene, die sich selbst versklavten, und jene, die sich versklaven ließen. Euer Stolpern durch das Nichts wird euch nur das Nichts bringen, und nichtig sein werdet auch ihr, vor euch selbst wie auch vor dem Nichts und dem Etwas, die euch umgeben!

Nun möget ihr euch fragen: „Was aber nun ist die Antwort, die mich nicht ins Verderben führt?“. Darum sage ich euch: lehnet die Frage ab wie auch den Fragensteller, verbannet sie wie euren Kompass, eure Richtschnur und euren Weg, und wandelt frei von diesen Dingen! Denn wahrhaftig, wer sich diese Frage stellt, hat sich in sich selbst verloren, und es gibt der Rettung nur einer, und ihrer Ankuft werden vorrausgehen drei Zeichen:

Erstes Zeichen: Das Zeichen der Reinheit

Wahrlich rein ist es, das Zeichen der Reinheit, und klar. Jeder der ihm gewahr wird, ist sich seiner Natur augenblicklich bewusst. Denn seine universelle Anwesenheit durchdringt alles, hält alles Zusammen und lässt alles zerfallen. In diesem Zeichen werdet ihr keine Antworten finden, da ihr es alleine sehet, denn es ist durchschaubar und ohne Geheimnis! Seine Natur erlaubt es nicht, euch zu der Frage zu führen, und kann euch ebensowenig von ihr befreien! Nur Antworten kann das Zeichen euch geben, die euch wahrlich nicht überraschen. Denn in der Reinheit liegt seine Eintönigkeit, wie auch die Sandwüste erst durch Verunreinigungen ihr wahrhaftiges Geheimnis enthüllt.

Zweites Zeichen: Das Zeichen der Stärke

Wahrlich wohltuend ist das Zeichen der Stärke, denn es erfüllt die Herzen der Menschen mit Kraft. Sein Gestalt ist mannigfaltig, und nicht sofort wird man seiner Gewahr, doch um seine Wirkung weiß ein jeder Mensch, denn sie ist grundlegend. Durch dieses Zeichen werdet ihr Stärke erfahren, doch keine Macht, denn es ist Ziellos und vermag euch nicht zu inspirieren.  Alleine ist es stark, doch antriebslos, wahrhaftig, ich nenne es träge! Doch geht es die Verbindung ein, derer ich hier kündige, so wird es über sich hinauswachsen und euch diese Gabe ebenso vermitteln, und es wird sich selbst verraten, wie es euch verrät, und die entgültige Schwäche verursachen, derer ihr hiermit gewarnt seit, doch sie möge euch nicht abschrecken!

Drittes Zeichen: Das Zeichen des Geheimnis

Wahrlich seltsam ist es, das Zeichen des Geheimnis, denn es entzieht sich dem gemeinen Manne. Seiner Vielfalt sind weite Grenzen nur gesteckt, doch engten wir selbst es in jüngerer Zeit mehr und mehr ein. In diesem Zeichen wirst du Antrieb finden und Motivation, doch hat es alleine keinen Wert, da es sich nicht erschließen lässt in seiner Selbst. Doch nehmet es dennoch an, denn ohne es wäre das große Ganze nichts Wert und von einer unerträglichen Langeweile.

 

So ziehet nun aus, meine Freunde, ihr tapferen Krieger auf dem Felde des Lebens, und suchet die Zeichen! Doch bleibet nicht stehen, da ihr eins gefunden habt, suchet weiter, bis ihr euch ihrer wahrhaftige Form bewusst werdet!

Sodann möget ihr euch darin verlieren, in einem endlosen Strudel, und ihr werdet befreit sein von allen Fragen und allen Antworten.

Die HOCHSCHULGRUPPE

Dir, Pöbel des Internets!

Dir nun sei gegeben die totale politische Aufklärung! Wisse, das vom 11. bis zum 15. Juni die Karten des politischen Mächtepoker an der UdS neu verteilt werden. Dabei ist eine kleine Hochschulgruppe entschlossen, bedingungslos das Ruder zu ergreifen und sich daran mit ganzer Kraft festzuklammern. Wer bei dieser seemännischen Metapher an die Piraten gedacht hat, hat weit gefehlt; Nein, wir reden hier von einer weit kleineren und weit entschlosseneren Hochschulgruppe. Natürlich es handelt sich, und kann sich auch um gar nichts anderes handeln, um die Hochschulgruppe für Organisierte, Christliche Hochschulpolitik im Sinne Cukunftsorientierter, Hierarchischer Umstrukturierungen, Liberal Grundsatzdynamik, Realorientierter Unabhängigkeit und Personalisierter Politik für den Einzelnen – die HOCHSCHULGRUPPE.

Da Wahlen oft sehr verwirrend und unübersichtlich sein können und damit ihr, etwaiges Stimmvieh, wisst, was ihr im oben genannten Zeitraum zu tun habt, hier eine kleine Liste von Instruktionen:

1. Wählt die HOCHSCHULGRUPPE.

Damit ihr dies nicht völlig blind machen müsst, hier nun das Programm zur Hochschulgruppe die HOCHSCHULGRUPPE:

Wahlprogramm

PRÄAMBEL

Wir, als die Hochschulgruppe für Organisierte Christliche Hochschulpolitik im Sinne Cukunftsorientierter, Hierarchischer Umstrukturierung, Liberaler Grundsatzdynamik, Realorientierter Unabhängigkeit und Personalisierter Politik für den Einzelnen, kurz die HOCHSCHULGRUPPE, werden den Studenten in den Mittelpunkt der Hochschulpolitik stellen. Wir sehen uns in dem aktuellen Geschehen gezwungen, jenen Schritt zu gehen, eine neue Alternative in dem Meinungsspektrum, eine Gruppierung der demokratischen Mitte, zu stellen.

Wir sehen uns durch die Verfassung mit ihren Grundwerten und der damit verbundenen Verantwortung, dazu gezwungen, in die Hochschulpolitik einzusteigen. Dabei sehen wir uns in der Tradition der Partei „Die Partei“ und die Grundwerte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit liegen uns besonders am Herzen. Aus diesem Selbstverständnis heraus, wird unser politisches Handeln motiviert und begründet sein.

Unsere ehrliche, faire Politik sorgt dafür, dass jedem Studenten unabhängig seiner Gesinnung, Religion, Geschlecht und sozialem Status ein freier Zugang zur Bildung zugesichert wird.

Unbedingter Wille zur Macht
Wir versprechen, sobald wir die Macht erlangt haben, alles in der diesen stehende zu tun, um diese auch zu erhalten und zu mehren. Insbesondere schließt dies, falls notwendig, ein Überarbeiten unseres Standpunktes zugunsten unseres Standes ein. Darauf geben wir unser Ehrenwort – wir wiederholen: Unser Ehrenwort!

Dezentralisierung des Campus
Um lästige Parkprobleme zu vermeiden haben wir einen ausgeklügelten Plan zur Umstrukturierung des Campus ausgearbeitet. Als Auslöser der Parkplatzknappheit konnten wir die Menschenmassen identifizieren, die werktäglich den Campus frequentieren. Da sich diese Menschenmassen zum größten Teil aus Studenten zusammensetzen, setzen wir uns dafür ein, dass künftig Professoren zu den Studenten nach Hause kommen, um sie dort zu unterrichten. Somit müssen Studenten künftig nur noch für das Nötigste an die Universität kommen und das Parkproblem wird sich dadurch erledigen. Den dadurch frei gewordenen Platz kann man dann alternativ benutzen, beispielsweise zur Veranstaltung von Partys, oder aber auch für Sexorgien von saarländischen Politikern.

Abschaffung der Universität als Volluniversität
Ob die Universität eine Volluniversität bleiben soll oder ob bestimmte Studiengänge aus Kostengründen abgeschafft werden sollten war im letzten Jahr immer wieder Diskussionsthema. Die zur Debatte stehenden Studiengänge waren Medizin und Rechtswissenschaften und in einer Petition haben sich über 2000 Personen für den Erhalt dieser Studiengänge ausgesprochen. Da dennoch wichtige Personen aus der Politik der Ansicht sind, dass die Universität als Volluniversität zu kostenintensiv ist und auch die Sympathien solch wichtiger Politiker unserer Hochschulgruppe wichtig sind, haben wir eine zukunftsweisende Lösung entwickelt. Wir sprechen uns gegen den Erhalt der Uni als Volluni aus, aber es sollen dabei keine populären Studiengänge mit vielen Studenten entfallen, sondern nur solche, deren Verlust niemanden juckt oder gar willkommen ist. Um diese Studiengänge zu bestimmen, sollte im Geiste der Petition eine Abstimmung durchgeführt werden. Die beiden unbeliebtesten Studiengänge werden dann abgeschafft.

Zu jedem vegetarischen Gericht ein Gratis-Schnitzel
Vegetarier leisten durch ihren Verzicht auf Fleisch einen wichtigen Beitrag zur globalen Ernährungsituation und tragen zur Reduzierung von Klimawandel verstärkenden Emissionen bei. Abgesehen von diesem Nutzen auf Globaler Ebene helfen sie auch ganz konkret unserer Mensa: Das Warteschlangenproblem am Komplettmenü würde durch noch mehr Vegetarier weiter entschärft. Leider kann man an den Warteschlangen klar ablesen, dass zumeist das vegetarische Gericht noch weniger beliebt als das Komplettmenü ist. Wir wollen deshalb sowohl die bereits bestehenden Vegetarier belohnen, als auch einen Anreiz für alle Anderen bieten, ihr Essverhalten zu überdenken. Darum fordern wir, dass es zu jedem Vegetarischen Menü ein kostenloses Schnitzel dazu gibt.

Verfolgung von Lobbyismus auch nach Eingang von Hinweisen bestimmter Interessengruppen
Lobbyismus wird in unserer heutigen Politiklandschaft zu einem immer größeren Problem. Auch in der Unipolitik muss deswegen Lobbyismus konsequent bekämpft werden. Wir werden deshalb allen Hinweisen gegenüber offen sein, die Lobbyismus anzeigen. Eine entsprechende Geste zur Stärkung des Arguments ist dabei eine gute Orientierungshilfe, um Denunziantentum von konstruktiver Kritik zu unterscheiden.

Wiedereinführung des Diplomstudiengangs
    Umstrukturierung zur Förderung der persönlichen Entwicklung der Studenten
Nach einigen Jahren nun, in denen die meisten Studiengänge auf das Bachelor-Master-System umgestellt wurden, muss man feststellen, dass dieses System gescheitert ist. Von den versprochenen Vorteilen spürt der Student in den Realität nichts, nur der auf ihm lastende Druck ist größer geworden. Darum fordern wir die Rückkehr zum Diplomstudiengang und eine neuerliche Umstellung der Studiengänge. Dabei soll der Fokus nicht nur auf den universitären Leistungen des Studenten liegen, sondern ebenfalls seine persönliche und charakterliche Entwicklung und Entfaltung fördern. Ein erster, wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Entschleunigung des Studiums zugunsten einem Mehr an Entwicklungszeit, die dem Studenten zur freien Weiterbildung zur Verfügung steht. Weitere Ansätze wären spezielle, von der Uni finanzierte und angebotene Kurse und Exkurse, z.B. Sadomasoseminare zur sexuellen Orientierung oder Studienfahrten nach Amsterdam, um die weiterführende Charakterbildung der Studenten durch Erfahrungen zu untermauern.

Mehr Computerkurse für Frauen, mehr Strick- und Webkurse für Männer um natürliche Defizite aufzuarbeiten
Gleichberechtigung ist auf unserem Unicampus überwiegend schon Realität. Nicht zuletzt das Gleichstellungsbüro leistet dazu Wertvolle Beiträge, indem u.A. Kurse angeboten werden, in denen Frauen ihre natürlichen Defizite in der Benutzung von Computern aufarbeiten können. So werden Kurse für Excel, Word, LaTex und Powerpoint angeboten, in denen Frauen unter sich sind und so entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse gefördert werden. Wir fordern, dass auch für Männer spezielle Kurse angeboten werden, die ihre natürlichen Defizite in Handarbeiten ausgleichen. Der Kurs für Webdesign ist dabei ein guter Anfang, doch zunächst müsste ein Grundlagen-Webkurs angeboten werden, der nur für Männer zugänglich ist. Auch Stricken, Häkeln und Nähen sollte auf ähnliche Weise gelehrt werden

Grüne Energie auf dem Campus
Der Klimawandel geht uns alle an und Atomkraft kann nicht die Lösung sein. Darum Fordern wir: Regenerativer Energieerzeugung auf dem Campus! Wir wollen, dass jeder Student wieder ohne schlechtes Gewissen seinen Laptop einstöpseln kann, kein Professor mehr aus Umweltbewusstsein statt aus didaktischen Gründen Kreide statt Beamer verwenden muss und dass Physikstudenten nicht mehr wegen ihrer Energiefressenden Experimente ausgegrenzt werden. Ein Schritt in diese Richtung wäre, auf dem Physiktower Windräder zu errichten. Diese Maßnahme bietet gleich drei Vorteile:
1.: Die Lage in großer Höhe steigert die Effizienz erheblich, da wesentlich größere Windgeschwindigkeiten möglich sind
2.: Die Energie ist da wo sie gebraucht wird: Nicht weit von den Informatikern mit ihren großen Servern und vielen Computern, nah an den Chemikern für ihre energiefressenden Elektrolysen und endothermen Reaktionen und direkt bei den Physikern mit ihren Energiefressenden Experimenten, frei nach dem Motto: Grüne Energie für schwarze Löcher!
3.: Durch die exponierte Lage der Windräder ist das Engagement der Uni zum Klimaschutz schon aus großer Entfernung sichtbar.

Freier Wikipediazugang – campusweit
Als Universität ist die UDS verpflichtet, freien Wissenszugang zu ermöglichen. Wir wollen deshalb dafür sorgen, dass jeder auf dem Campus jederzeit auf die wichtigste und verlässlichste Wissenschaftliche Quelle überhaupt, Wikipedia, zugreifen kann. Zu diesem Zweck werden überall auf dem Campus Stationen errichtet, in denen ein Mitarbeiter von Wikipedia auf Anfrage den passenden Artikel heraussucht und ihn der Wissenssuchenden Person übergibt.

Liberal orientierte Neustrukturierung des Campus-Center
Die Eröffnungen vom iCoffee und dem Starbooks auf dem Campus zeigt das Potenzial für Einrichtungen, die sich an wirtschaftlichen Größen, wenn auch nur dem Namen nach, orientieren. Doch warum sollten diese Größen nicht selbst auf dem Campus angesiedelt sein, warum sollte die Uni weiterhin von staatlichen und nicht von liberalen, wirtschaftlichen Interessen geprägt sein? Da das Campus-Center schon von einigen die freie Wirtschaft fördernden Einrichtungen besetzt wird (Unique, Bank1Saar, Unistore, Kammpus), sehen wir in ihm den perfekten Ausgangspunkt der weiteren liberal-wirtschaftlichen Expansion auf dem Campus. Damit fordern wir eine Umstrukturierung des Campus-Centers die vorsieht, bisher von nicht gewinnorientierten Einrichtungen besetzte Räumlichkeiten des Campus-Center für die Ansiedlung wirtschaftsstärkender Institutionen freizumachen.

Nutzung des ehemaligen Wohnheim D als Ruine
Die Schließung des Wohnheim D hat große Kommunikationsdefizite und präpubertäres Verhalten bei allen verantwortlichen Beteiligten an der Universität, in der Politik und im Studentenwerk aufgezeigt. Nun, da das Wohnheim geschlossen ist, ist die Zukunft der Gebäude C7.5-7 ungewiss, da jeglichen weiteren Schritte Geld verlangen, Geld, welches nicht vorhanden ist. Um durch die Gebäude keine weiteren Kosten entstehen zu lassen und keine weitere Kommunikation zwischen Uni, Politik und Studentenwerk zu fordern, setzen wir uns für deren Nutzung als Ruine ein. Sobald das Gebäude von Pflanzen überwuchert ist, würde es sich in die grüne Optik der Universität einpassen und wäre auch aus den Augen.

Wählt die HOCHSCHULGRUPPE!

Dies und das

Dies

„Suppendrucken“ – Nils fragte sich welchen Sinn dieses Wort wohl haben könnte. Als er sich nichts unter dem Begriff ausmalen konnte, beschloss er, ihn wieder zu vergessen und damit endete seine Geschichte.

das

Das Kehrfahrzeug fuhr den hellen, scharf geschnitten beleuchteten Teil der Straße entlang und kehrte den ununterbrochen monoton grauen Asphalt. Die Dunkelheit der Nacht versuchte die Stadt zu erfüllen und das Kehrfahrzeug zu erreichen, aber ihr wurde vom weißen Schein der Straßenbeleuchtung nur ein eng bemessener Raum in den unzugänglichen Winkeln, Ritzen und Gassen gelassen.
Schnurgerade fuhr das Kehrfahrzeug die stille Straße entlang, die in regelmäßigen Abständen von rechtwinklig verlaufenden anderen Straßen gekreuzt wurde, als eine in Dunkelheit liegende, krumm von der Straße abgehende Gasse die Aufmerksamkeit des Fahrers erregte. Die Dunkelheit der Gasse war keine absolut schwarze Dunkelheit, wie sie sich im Rest der Stadt gegen die weißen und grauen Flächen abgrenzte; Diese Dunkelheit trug in sich einen schwachen bunten Schimmer, Ahnungen und Variationen von rot und grün, von orange und blau, von gelb und lila.
Der Fahrer des Kehrfahrzeugs lenkte vorschriftsmäßig ein und fuhr in die Gasse. Diese war eng und gebogen, die Häuser schienen sich über sie zu beugen und über die mannigfaltigen Gesimse und Stuckaturen huschten die Farben in einem immer wilder und kräftiger werdenden Spiel, je weiter das Kehrfahrzeug in die Gasse vordrang. Schließlich gesellte sich noch Musik dazu; Die leidenschaftliche, elektrische Stimme einer einzelnen Gitarre.
Das Kehrfahrzeug erreichte einen kleinen Hinterhof, in dem sich eine kleine Gruppe Menschen gesammelt hatte. Bunte Lichter erleuchteten sie, doch herrschte kaum mehr als ein Zwielicht; Ja, es war eine bunte Dunkelheit und man musste es sich fast mehr vorstellen, als dass man es sehen konnte, wie diese Zwielichtsgestalten zum Gitarrenspiel tanzten und sangen und mit Farben die umliegenden Häuser bemalten.
Bei diesem Anblick zauderte der Fahrer des Kehrfahrzeugs nicht, er ging seiner Pflicht nach; Und kehrte alles hinfort.
Als er mit seiner Arbeit fertig war, hinterließ er eine stille, tiefschwarze Dunkelheit, eine Dunkelheit, die sich perfekt in das weiß und grau der Stadt einfügte, auf deren Straßen in schnurgerader Bahn die Kehrfahrzeuge fuhren.